Vincent Preis 2018

  • bei sonderpreis denke ich, nach wie vor, an frank zander,
    und seine horrorsongs.
    auch er hat horror salonfähig gemacht.... ;)


    der nachbar - frank zander, 2013.


    der ururenkel von frankenstein - frank zander, 1979.

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • bei sonderpreis denke ich, nach wie vor, an frank zander,
    und seine horrorsongs.
    auch er hat horror salonfähig gemacht.... ;)


    der nachbar - frank zander, 2013.


    der ururenkel von frankenstein - frank zander, 1979.

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • bei sonderpreis denke ich, nach wie vor, an frank zander,
    und seine horrorsongs.
    auch er hat horror salonfähig gemacht.... ;)


    der nachbar - frank zander, 2013.


    der ururenkel von frankenstein - frank zander, 1979.

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • bei sonderpreis denke ich, nach wie vor, an frank zander,
    und seine horrorsongs.
    auch er hat horror salonfähig gemacht.... ;)


    der nachbar - frank zander, 2013.


    der ururenkel von frankenstein - frank zander, 1979.

    "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." =O

    Yves Klein (1928-1962)

  • Heute "Kinder des Yig" aus der Liste der nominierten Romane gelesen.


    Andreas Zwengel kannte ich bisher nicht, obwohl der Mann offensichtlich ein ziemlicher Vielschreiber ist, der gleich mehrere Projekte in verschiedenen Verlagen am laufen hat. Nun werden solche Vielschreiber ja gerne auch mal abfällig als Schundautoren bezeichnet, weil sie wie am Fließband Bücher produzieren, die nur wenig literarische Qualität besitzen und eher auf schnelle Kasse aus sind. Und um einen Künstler, der seine Werke wie am Fließband produziert, geht es dann passenderweise auch in Zwengels Roman "Kinder des Yig" - Aber kommt dabei am Ende wirklich Schund oder vielleicht doch sogar Kunst raus?
    Die spoilerfreie Handlung: Damit seine Gelddruckmaschine nicht zum erliegen kommt, greift der Protagonist, ein einst gefeierte Maler, auf jede Menge Pillen einer experimentellen Droge namens "OpenMind" (sic!) zurück und erschafft so im Rausch reihenweise Meisterwerke von prophetischer Wirkung.
    Um es gleich klar zu machen: Von einem Meisterwerk oder Kunst ist dieser Roman, der sich ganz lose auf "Pickmans Modell" von Lovecraft und Robert E. Howards Schlangenkult bezieht, jedoch leider meilenweit entfernt. Ob ihn ein paar experimentelle Drogen vielleicht noch gerettet hätten, kann ich nicht beantworten. In seiner jetzigen Form ist er jedenfalls (trotz seiner Kürze) eine äußerst zähe Angelegenheit, voller klischeebeladener Figuren, unfassbar schwachsinniger Dialoge, endloser Action-Sequenzen und einer Story, die recht schnell (und frei von jeder Ironie) ins völlig Alberne rutscht. Nach circa 150 Seiten habe ich die Lektüre dann auch abgebrochen. Mehr ging einfach nicht!
    Natürlich erwarte ich von der "Schriften des Grauens"-Reihe kein bahnbrechendes Opus, aber zumindest doch kurzweilige, pulpige Unterhaltung (wie z.B. "Stolzenstein"). Und schließlich findet sich manchmal auch unter den unzähligen "Schundautoren" dieser Welt, ein Genie wie Philip K. Dick. Manchmal findet sich unter ihnen aber eben auch einfach nur Schund.
    Andreas Zwengel ist kein zweiter Dick und (um am Ende mal wieder zum Maler-Thema des Romans zurückzukehren) auch kein zweiter Picasso - Ganz im Gegenteil: Er liefert hier das literarische Äquivalent zu Kindergekritzel ab. Selten so einen Schwachsinn gelesen.

  • Heute "Kinder des Yig" aus der Liste der nominierten Romane gelesen.


    Andreas Zwengel kannte ich bisher nicht, obwohl der Mann offensichtlich ein ziemlicher Vielschreiber ist, der gleich mehrere Projekte in verschiedenen Verlagen am laufen hat. Nun werden solche Vielschreiber ja gerne auch mal abfällig als Schundautoren bezeichnet, weil sie wie am Fließband Bücher produzieren, die nur wenig literarische Qualität besitzen und eher auf schnelle Kasse aus sind. Und um einen Künstler, der seine Werke wie am Fließband produziert, geht es dann passenderweise auch in Zwengels Roman "Kinder des Yig" - Aber kommt dabei am Ende wirklich Schund oder vielleicht doch sogar Kunst raus?
    Die spoilerfreie Handlung: Damit seine Gelddruckmaschine nicht zum erliegen kommt, greift der Protagonist, ein einst gefeierte Maler, auf jede Menge Pillen einer experimentellen Droge namens "OpenMind" (sic!) zurück und erschafft so im Rausch reihenweise Meisterwerke von prophetischer Wirkung.
    Um es gleich klar zu machen: Von einem Meisterwerk oder Kunst ist dieser Roman, der sich ganz lose auf "Pickmans Modell" von Lovecraft und Robert E. Howards Schlangenkult bezieht, jedoch leider meilenweit entfernt. Ob ihn ein paar experimentelle Drogen vielleicht noch gerettet hätten, kann ich nicht beantworten. In seiner jetzigen Form ist er jedenfalls (trotz seiner Kürze) eine äußerst zähe Angelegenheit, voller klischeebeladener Figuren, unfassbar schwachsinniger Dialoge, endloser Action-Sequenzen und einer Story, die recht schnell (und frei von jeder Ironie) ins völlig Alberne rutscht. Nach circa 150 Seiten habe ich die Lektüre dann auch abgebrochen. Mehr ging einfach nicht!
    Natürlich erwarte ich von der "Schriften des Grauens"-Reihe kein bahnbrechendes Opus, aber zumindest doch kurzweilige, pulpige Unterhaltung (wie z.B. "Stolzenstein"). Und schließlich findet sich manchmal auch unter den unzähligen "Schundautoren" dieser Welt, ein Genie wie Philip K. Dick. Manchmal findet sich unter ihnen aber eben auch einfach nur Schund.
    Andreas Zwengel ist kein zweiter Dick und (um am Ende mal wieder zum Maler-Thema des Romans zurückzukehren) auch kein zweiter Picasso - Ganz im Gegenteil: Er liefert hier das literarische Äquivalent zu Kindergekritzel ab. Selten so einen Schwachsinn gelesen.

  • Heute "Kinder des Yig" aus der Liste der nominierten Romane gelesen.


    Andreas Zwengel kannte ich bisher nicht, obwohl der Mann offensichtlich ein ziemlicher Vielschreiber ist, der gleich mehrere Projekte in verschiedenen Verlagen am laufen hat. Nun werden solche Vielschreiber ja gerne auch mal abfällig als Schundautoren bezeichnet, weil sie wie am Fließband Bücher produzieren, die nur wenig literarische Qualität besitzen und eher auf schnelle Kasse aus sind. Und um einen Künstler, der seine Werke wie am Fließband produziert, geht es dann passenderweise auch in Zwengels Roman "Kinder des Yig" - Aber kommt dabei am Ende wirklich Schund oder vielleicht doch sogar Kunst raus?
    Die spoilerfreie Handlung: Damit seine Gelddruckmaschine nicht zum erliegen kommt, greift der Protagonist, ein einst gefeierte Maler, auf jede Menge Pillen einer experimentellen Droge namens "OpenMind" (sic!) zurück und erschafft so im Rausch reihenweise Meisterwerke von prophetischer Wirkung.
    Um es gleich klar zu machen: Von einem Meisterwerk oder Kunst ist dieser Roman, der sich ganz lose auf "Pickmans Modell" von Lovecraft und Robert E. Howards Schlangenkult bezieht, jedoch leider meilenweit entfernt. Ob ihn ein paar experimentelle Drogen vielleicht noch gerettet hätten, kann ich nicht beantworten. In seiner jetzigen Form ist er jedenfalls (trotz seiner Kürze) eine äußerst zähe Angelegenheit, voller klischeebeladener Figuren, unfassbar schwachsinniger Dialoge, endloser Action-Sequenzen und einer Story, die recht schnell (und frei von jeder Ironie) ins völlig Alberne rutscht. Nach circa 150 Seiten habe ich die Lektüre dann auch abgebrochen. Mehr ging einfach nicht!
    Natürlich erwarte ich von der "Schriften des Grauens"-Reihe kein bahnbrechendes Opus, aber zumindest doch kurzweilige, pulpige Unterhaltung (wie z.B. "Stolzenstein"). Und schließlich findet sich manchmal auch unter den unzähligen "Schundautoren" dieser Welt, ein Genie wie Philip K. Dick. Manchmal findet sich unter ihnen aber eben auch einfach nur Schund.
    Andreas Zwengel ist kein zweiter Dick und (um am Ende mal wieder zum Maler-Thema des Romans zurückzukehren) auch kein zweiter Picasso - Ganz im Gegenteil: Er liefert hier das literarische Äquivalent zu Kindergekritzel ab. Selten so einen Schwachsinn gelesen.

  • Heute "Kinder des Yig" aus der Liste der nominierten Romane gelesen.


    Andreas Zwengel kannte ich bisher nicht, obwohl der Mann offensichtlich ein ziemlicher Vielschreiber ist, der gleich mehrere Projekte in verschiedenen Verlagen am laufen hat. Nun werden solche Vielschreiber ja gerne auch mal abfällig als Schundautoren bezeichnet, weil sie wie am Fließband Bücher produzieren, die nur wenig literarische Qualität besitzen und eher auf schnelle Kasse aus sind. Und um einen Künstler, der seine Werke wie am Fließband produziert, geht es dann passenderweise auch in Zwengels Roman "Kinder des Yig" - Aber kommt dabei am Ende wirklich Schund oder vielleicht doch sogar Kunst raus?
    Die spoilerfreie Handlung: Damit seine Gelddruckmaschine nicht zum erliegen kommt, greift der Protagonist, ein einst gefeierte Maler, auf jede Menge Pillen einer experimentellen Droge namens "OpenMind" (sic!) zurück und erschafft so im Rausch reihenweise Meisterwerke von prophetischer Wirkung.
    Um es gleich klar zu machen: Von einem Meisterwerk oder Kunst ist dieser Roman, der sich ganz lose auf "Pickmans Modell" von Lovecraft und Robert E. Howards Schlangenkult bezieht, jedoch leider meilenweit entfernt. Ob ihn ein paar experimentelle Drogen vielleicht noch gerettet hätten, kann ich nicht beantworten. In seiner jetzigen Form ist er jedenfalls (trotz seiner Kürze) eine äußerst zähe Angelegenheit, voller klischeebeladener Figuren, unfassbar schwachsinniger Dialoge, endloser Action-Sequenzen und einer Story, die recht schnell (und frei von jeder Ironie) ins völlig Alberne rutscht. Nach circa 150 Seiten habe ich die Lektüre dann auch abgebrochen. Mehr ging einfach nicht!
    Natürlich erwarte ich von der "Schriften des Grauens"-Reihe kein bahnbrechendes Opus, aber zumindest doch kurzweilige, pulpige Unterhaltung (wie z.B. "Stolzenstein"). Und schließlich findet sich manchmal auch unter den unzähligen "Schundautoren" dieser Welt, ein Genie wie Philip K. Dick. Manchmal findet sich unter ihnen aber eben auch einfach nur Schund.
    Andreas Zwengel ist kein zweiter Dick und (um am Ende mal wieder zum Maler-Thema des Romans zurückzukehren) auch kein zweiter Picasso - Ganz im Gegenteil: Er liefert hier das literarische Äquivalent zu Kindergekritzel ab. Selten so einen Schwachsinn gelesen.

  • Dick hätte ich jetzt nicht in die Riege der Schundautoren verortet. Allerdings so finde ich, gibt es eine ganze Bandbreite und wenn man alle Autoren nur in zwei Kategorien einteilen würde...
    Andreas Zwengel schreibt so, das sage ich, ohne den speziellen Roman gelesen zu haben. Wenn man es mag sehr unterhaltsam, aber halt auch ein wenig in die Richtung Film oder Heftroman, ist wahrscheinlich nicht das was du suchst. Er schreibt glaube ich auch an der ein oder anderen Serie mit wenn ich mich richtig erinnere. Das Werk des Autors scheint übrigens sehr beliebt zu sein. Für mich ist das auch nichts.
    Interessant dass das Thema Maler so aktuell ist dieses Jahr. In Thronos geht es ja auch um einen Maler und in Der Vogelgott geht es in einem von drei (wenn man die Einleitung mitrechnet sind es sogar vier) Teile ebenfalls um einen Maler. Das Buch kann ich übrigens, trotz Schwächen, sehr empfehlen und verweise auf die Rezension im Fantasyguide:
    https://fantasyguide.de/der-vo…orin-susanne-roeckel.html

  • Dick hätte ich jetzt nicht in die Riege der Schundautoren verortet. Allerdings so finde ich, gibt es eine ganze Bandbreite und wenn man alle Autoren nur in zwei Kategorien einteilen würde...
    Andreas Zwengel schreibt so, das sage ich, ohne den speziellen Roman gelesen zu haben. Wenn man es mag sehr unterhaltsam, aber halt auch ein wenig in die Richtung Film oder Heftroman, ist wahrscheinlich nicht das was du suchst. Er schreibt glaube ich auch an der ein oder anderen Serie mit wenn ich mich richtig erinnere. Das Werk des Autors scheint übrigens sehr beliebt zu sein. Für mich ist das auch nichts.
    Interessant dass das Thema Maler so aktuell ist dieses Jahr. In Thronos geht es ja auch um einen Maler und in Der Vogelgott geht es in einem von drei (wenn man die Einleitung mitrechnet sind es sogar vier) Teile ebenfalls um einen Maler. Das Buch kann ich übrigens, trotz Schwächen, sehr empfehlen und verweise auf die Rezension im Fantasyguide:
    https://fantasyguide.de/der-vo…orin-susanne-roeckel.html

  • Dick hätte ich jetzt nicht in die Riege der Schundautoren verortet. Allerdings so finde ich, gibt es eine ganze Bandbreite und wenn man alle Autoren nur in zwei Kategorien einteilen würde...
    Andreas Zwengel schreibt so, das sage ich, ohne den speziellen Roman gelesen zu haben. Wenn man es mag sehr unterhaltsam, aber halt auch ein wenig in die Richtung Film oder Heftroman, ist wahrscheinlich nicht das was du suchst. Er schreibt glaube ich auch an der ein oder anderen Serie mit wenn ich mich richtig erinnere. Das Werk des Autors scheint übrigens sehr beliebt zu sein. Für mich ist das auch nichts.
    Interessant dass das Thema Maler so aktuell ist dieses Jahr. In Thronos geht es ja auch um einen Maler und in Der Vogelgott geht es in einem von drei (wenn man die Einleitung mitrechnet sind es sogar vier) Teile ebenfalls um einen Maler. Das Buch kann ich übrigens, trotz Schwächen, sehr empfehlen und verweise auf die Rezension im Fantasyguide:
    https://fantasyguide.de/der-vo…orin-susanne-roeckel.html

  • Dick hätte ich jetzt nicht in die Riege der Schundautoren verortet. Allerdings so finde ich, gibt es eine ganze Bandbreite und wenn man alle Autoren nur in zwei Kategorien einteilen würde...
    Andreas Zwengel schreibt so, das sage ich, ohne den speziellen Roman gelesen zu haben. Wenn man es mag sehr unterhaltsam, aber halt auch ein wenig in die Richtung Film oder Heftroman, ist wahrscheinlich nicht das was du suchst. Er schreibt glaube ich auch an der ein oder anderen Serie mit wenn ich mich richtig erinnere. Das Werk des Autors scheint übrigens sehr beliebt zu sein. Für mich ist das auch nichts.
    Interessant dass das Thema Maler so aktuell ist dieses Jahr. In Thronos geht es ja auch um einen Maler und in Der Vogelgott geht es in einem von drei (wenn man die Einleitung mitrechnet sind es sogar vier) Teile ebenfalls um einen Maler. Das Buch kann ich übrigens, trotz Schwächen, sehr empfehlen und verweise auf die Rezension im Fantasyguide:
    https://fantasyguide.de/der-vo…orin-susanne-roeckel.html

  • Dick hätte ich jetzt nicht in die Riege der Schundautoren verortet.

    Während seiner aktiven Zeit hat er für viele aber genau dort hineingehört, worunter Dick sein ganzen Leben lang gelitten hat.
    (Eines seiner Bücher heißt dementsprechend auch "Confession of a Crap Artist".)
    Für mich persönlich gehört Dick natürlich auch nicht zur Riege der Schundautorn. Ich halte es da eher mit Art Spiegelmann, der ihn mal als den "Kafka des 20. Jahrhunderts" bezeichnet hat.


    Andreas Zwengel schreibt so (...) ein wenig in die Richtung(...) Heftroman. (...) Für mich ist das auch nichts.

    Für mich ganz eindeutig auch nicht. Ich hoffe mal dass die beiden noch ungelesenen Bücher aus der "Schriften des Grauens"-Reihe mir wieder mehr zusagen werden. Zuerst wird aber "Thronos" gelesen.


    Interessant dass das Thema Maler so aktuell ist dieses Jahr.

    Ist mir auch schon aufgefallen. Als weiteres Beispiel aus diesem Jahr würde mir spontan noch "Die Ermordung des Commendatore" von Murakami einfallen.


    Das Buch kann ich übrigens, trotz Schwächen, sehr empfehlen und verweise auf die Rezension im Fantasyguide:


    https://fantasyguide.de/der-vo…orin-susanne-roeckel.html

    "Der Vogelgott" fand ich auch toll.
    Meiner Meinung nach ist es auch beachtlich, dass dieser Roman sogar für den deutschen Buchpreis nominiert war. Dort hat er, unter der immer gleichen Masse all der sensiblen Kriegs-/DDR-/Holocaust-/Coming-of-Age-/Familiendramen, die sich sonst so auf der Longlist tummel, für eine nette Abwechslung gesorgt.
    Normalerweise greift der Buchpreis das Genre "Horror" ja auch nur mit der Kneifzange an... Und da wären wir dann auch schon wieder beim Thema "angebliche Schundautoren und Schundromane" :D.

  • Dick hätte ich jetzt nicht in die Riege der Schundautoren verortet.

    Während seiner aktiven Zeit hat er für viele aber genau dort hineingehört, worunter Dick sein ganzen Leben lang gelitten hat.
    (Eines seiner Bücher heißt dementsprechend auch "Confession of a Crap Artist".)
    Für mich persönlich gehört Dick natürlich auch nicht zur Riege der Schundautorn. Ich halte es da eher mit Art Spiegelmann, der ihn mal als den "Kafka des 20. Jahrhunderts" bezeichnet hat.


    Andreas Zwengel schreibt so (...) ein wenig in die Richtung(...) Heftroman. (...) Für mich ist das auch nichts.

    Für mich ganz eindeutig auch nicht. Ich hoffe mal dass die beiden noch ungelesenen Bücher aus der "Schriften des Grauens"-Reihe mir wieder mehr zusagen werden. Zuerst wird aber "Thronos" gelesen.


    Interessant dass das Thema Maler so aktuell ist dieses Jahr.

    Ist mir auch schon aufgefallen. Als weiteres Beispiel aus diesem Jahr würde mir spontan noch "Die Ermordung des Commendatore" von Murakami einfallen.


    Das Buch kann ich übrigens, trotz Schwächen, sehr empfehlen und verweise auf die Rezension im Fantasyguide:


    https://fantasyguide.de/der-vo…orin-susanne-roeckel.html

    "Der Vogelgott" fand ich auch toll.
    Meiner Meinung nach ist es auch beachtlich, dass dieser Roman sogar für den deutschen Buchpreis nominiert war. Dort hat er, unter der immer gleichen Masse all der sensiblen Kriegs-/DDR-/Holocaust-/Coming-of-Age-/Familiendramen, die sich sonst so auf der Longlist tummel, für eine nette Abwechslung gesorgt.
    Normalerweise greift der Buchpreis das Genre "Horror" ja auch nur mit der Kneifzange an... Und da wären wir dann auch schon wieder beim Thema "angebliche Schundautoren und Schundromane" :D.

  • Dick hätte ich jetzt nicht in die Riege der Schundautoren verortet.

    Während seiner aktiven Zeit hat er für viele aber genau dort hineingehört, worunter Dick sein ganzen Leben lang gelitten hat.
    (Eines seiner Bücher heißt dementsprechend auch "Confession of a Crap Artist".)
    Für mich persönlich gehört Dick natürlich auch nicht zur Riege der Schundautorn. Ich halte es da eher mit Art Spiegelmann, der ihn mal als den "Kafka des 20. Jahrhunderts" bezeichnet hat.


    Andreas Zwengel schreibt so (...) ein wenig in die Richtung(...) Heftroman. (...) Für mich ist das auch nichts.

    Für mich ganz eindeutig auch nicht. Ich hoffe mal dass die beiden noch ungelesenen Bücher aus der "Schriften des Grauens"-Reihe mir wieder mehr zusagen werden. Zuerst wird aber "Thronos" gelesen.


    Interessant dass das Thema Maler so aktuell ist dieses Jahr.

    Ist mir auch schon aufgefallen. Als weiteres Beispiel aus diesem Jahr würde mir spontan noch "Die Ermordung des Commendatore" von Murakami einfallen.


    Das Buch kann ich übrigens, trotz Schwächen, sehr empfehlen und verweise auf die Rezension im Fantasyguide:


    https://fantasyguide.de/der-vo…orin-susanne-roeckel.html

    "Der Vogelgott" fand ich auch toll.
    Meiner Meinung nach ist es auch beachtlich, dass dieser Roman sogar für den deutschen Buchpreis nominiert war. Dort hat er, unter der immer gleichen Masse all der sensiblen Kriegs-/DDR-/Holocaust-/Coming-of-Age-/Familiendramen, die sich sonst so auf der Longlist tummel, für eine nette Abwechslung gesorgt.
    Normalerweise greift der Buchpreis das Genre "Horror" ja auch nur mit der Kneifzange an... Und da wären wir dann auch schon wieder beim Thema "angebliche Schundautoren und Schundromane" :D.

  • Dick hätte ich jetzt nicht in die Riege der Schundautoren verortet.

    Während seiner aktiven Zeit hat er für viele aber genau dort hineingehört, worunter Dick sein ganzen Leben lang gelitten hat.
    (Eines seiner Bücher heißt dementsprechend auch "Confession of a Crap Artist".)
    Für mich persönlich gehört Dick natürlich auch nicht zur Riege der Schundautorn. Ich halte es da eher mit Art Spiegelmann, der ihn mal als den "Kafka des 20. Jahrhunderts" bezeichnet hat.


    Andreas Zwengel schreibt so (...) ein wenig in die Richtung(...) Heftroman. (...) Für mich ist das auch nichts.

    Für mich ganz eindeutig auch nicht. Ich hoffe mal dass die beiden noch ungelesenen Bücher aus der "Schriften des Grauens"-Reihe mir wieder mehr zusagen werden. Zuerst wird aber "Thronos" gelesen.


    Interessant dass das Thema Maler so aktuell ist dieses Jahr.

    Ist mir auch schon aufgefallen. Als weiteres Beispiel aus diesem Jahr würde mir spontan noch "Die Ermordung des Commendatore" von Murakami einfallen.


    Das Buch kann ich übrigens, trotz Schwächen, sehr empfehlen und verweise auf die Rezension im Fantasyguide:


    https://fantasyguide.de/der-vo…orin-susanne-roeckel.html

    "Der Vogelgott" fand ich auch toll.
    Meiner Meinung nach ist es auch beachtlich, dass dieser Roman sogar für den deutschen Buchpreis nominiert war. Dort hat er, unter der immer gleichen Masse all der sensiblen Kriegs-/DDR-/Holocaust-/Coming-of-Age-/Familiendramen, die sich sonst so auf der Longlist tummel, für eine nette Abwechslung gesorgt.
    Normalerweise greift der Buchpreis das Genre "Horror" ja auch nur mit der Kneifzange an... Und da wären wir dann auch schon wieder beim Thema "angebliche Schundautoren und Schundromane" :D.

  • "Der Vogelgott" fand ich auch toll.Meiner Meinung nach ist es auch beachtlich, dass dieser Roman sogar für den deutschen Buchpreis nominiert war. Dort hat er, unter der immer gleichen Masse all der sensiblen Kriegs-/DDR-/Holocaust-/Coming-of-Age-/Familiendramen, die sich sonst so auf der Longlist tummel, für eine nette Abwechslung gesorgt.
    Normalerweise greift der Buchpreis das Genre "Horror" ja auch nur mit der Kneifzange an... Und da wären wir dann auch schon wieder beim Thema "angebliche Schundautoren und Schundromane" :D.

    Ja, und in der Phantastik ist ja der Horror wieder der Teil, der in die Schmuddelecke geschoben wird. "Der Vogelgott" war ja auch auf der PAN Bestenliste und da sind Horrorromane ja auch eher seltener anzutreffen.
    Ich habe jetzt übrigens Thronos durch. Die Idee mit dem Maler und der Welt hat mir gut gefallen, an vielen Stellen bleibt der Autor aber im Gewöhnlichen. Sowas hat man halt schon desöfteren gelesen. Wen das nicht stört, findet eine stimmungsvolle Geschichte, die ich insgesamt gerne gelesen habe.

  • "Der Vogelgott" fand ich auch toll.Meiner Meinung nach ist es auch beachtlich, dass dieser Roman sogar für den deutschen Buchpreis nominiert war. Dort hat er, unter der immer gleichen Masse all der sensiblen Kriegs-/DDR-/Holocaust-/Coming-of-Age-/Familiendramen, die sich sonst so auf der Longlist tummel, für eine nette Abwechslung gesorgt.
    Normalerweise greift der Buchpreis das Genre "Horror" ja auch nur mit der Kneifzange an... Und da wären wir dann auch schon wieder beim Thema "angebliche Schundautoren und Schundromane" :D.

    Ja, und in der Phantastik ist ja der Horror wieder der Teil, der in die Schmuddelecke geschoben wird. "Der Vogelgott" war ja auch auf der PAN Bestenliste und da sind Horrorromane ja auch eher seltener anzutreffen.
    Ich habe jetzt übrigens Thronos durch. Die Idee mit dem Maler und der Welt hat mir gut gefallen, an vielen Stellen bleibt der Autor aber im Gewöhnlichen. Sowas hat man halt schon desöfteren gelesen. Wen das nicht stört, findet eine stimmungsvolle Geschichte, die ich insgesamt gerne gelesen habe.

  • "Der Vogelgott" fand ich auch toll.Meiner Meinung nach ist es auch beachtlich, dass dieser Roman sogar für den deutschen Buchpreis nominiert war. Dort hat er, unter der immer gleichen Masse all der sensiblen Kriegs-/DDR-/Holocaust-/Coming-of-Age-/Familiendramen, die sich sonst so auf der Longlist tummel, für eine nette Abwechslung gesorgt.
    Normalerweise greift der Buchpreis das Genre "Horror" ja auch nur mit der Kneifzange an... Und da wären wir dann auch schon wieder beim Thema "angebliche Schundautoren und Schundromane" :D.

    Ja, und in der Phantastik ist ja der Horror wieder der Teil, der in die Schmuddelecke geschoben wird. "Der Vogelgott" war ja auch auf der PAN Bestenliste und da sind Horrorromane ja auch eher seltener anzutreffen.
    Ich habe jetzt übrigens Thronos durch. Die Idee mit dem Maler und der Welt hat mir gut gefallen, an vielen Stellen bleibt der Autor aber im Gewöhnlichen. Sowas hat man halt schon desöfteren gelesen. Wen das nicht stört, findet eine stimmungsvolle Geschichte, die ich insgesamt gerne gelesen habe.

  • "Der Vogelgott" fand ich auch toll.Meiner Meinung nach ist es auch beachtlich, dass dieser Roman sogar für den deutschen Buchpreis nominiert war. Dort hat er, unter der immer gleichen Masse all der sensiblen Kriegs-/DDR-/Holocaust-/Coming-of-Age-/Familiendramen, die sich sonst so auf der Longlist tummel, für eine nette Abwechslung gesorgt.
    Normalerweise greift der Buchpreis das Genre "Horror" ja auch nur mit der Kneifzange an... Und da wären wir dann auch schon wieder beim Thema "angebliche Schundautoren und Schundromane" :D.

    Ja, und in der Phantastik ist ja der Horror wieder der Teil, der in die Schmuddelecke geschoben wird. "Der Vogelgott" war ja auch auf der PAN Bestenliste und da sind Horrorromane ja auch eher seltener anzutreffen.
    Ich habe jetzt übrigens Thronos durch. Die Idee mit dem Maler und der Welt hat mir gut gefallen, an vielen Stellen bleibt der Autor aber im Gewöhnlichen. Sowas hat man halt schon desöfteren gelesen. Wen das nicht stört, findet eine stimmungsvolle Geschichte, die ich insgesamt gerne gelesen habe.