Posts by Creed

    "Die Zeitmaschine" ist natürlich bis heute ein Wahnsinnsfilm mit seinerzeit bahnbrechenden Effekten. Und wenn Rod Taylor irgendwo mitspielt, ist meine Frau jedesmal komplett hin und weg, kann man richtig eifersüchtig werden... :D Nein, im Ernst, ist schon ein Muß im Science Fiction-Bereich.


    Und ja, beide Versionen von "Das Ding..." haben Klasse, beide sind spannend...lediglich die Vorgeschichte, die vor einiger Zeit im Kino lief, hat mir nicht so zugesagt...

    Vor einigen Jahren war Dean Koontz der größte Konkurrent für Stephen King auf dem damaligen Markt der Horror-Literatur. Seine Romane waren spannend, auf ihre Art mit deutlichen Unterschieden zu Kings Werk und seine Schreibe war flüssig, ohne zu seicht zu sein.


    Er vermischte Horror mit Krimielementen und einer gewissen Technik- und Wissenschaftskritik. Bücher wie "Dunkle Flüsse des Herzens", "Tür ins Dunkel" und "Schwarzer Mond" waren Bestseller, bei deren Kauf man nicht viel falsch machen konnte.


    Seit einiger Zeit gefallen mir seine Bücher merkwürdigerweise nicht mehr. Ab und an ist noch ein brauchbarer Roman darunter ("Blutvertrag" fand ich recht spannend), aber im Großen und Ganzen geht der Daumen eher nach unten. Neuerdings kommen sprechende Hunde in seinen Büchern vor und teilweise (wie bei "Blindwütig") wird ein aufregender Plot durch ständige Humoreinlagen vergeigt. Manchem mag der neue Stil gefallen, mir leider nicht.


    Wie ist es bei euch? Habt ihr früher Koontz gelesen? Lest ihr ihn heute noch? Oder gar nicht? Und wenn ja, wie gefällt euch der neue Trend seiner Werke?

    Danke für den Link, das Interview ist wirklich recht aufschlußreich. Edward Lee scheint ein recht sympathischer Kerl zu sein! :)

    So, heute möchte ich Euch "Helium Vola" ans Herz legen, ein Mittelalter-Elektronik-Band, die von dem begnadeten Multiinstrumentalisten Ernst Horn gegründet wurde, vielen Musikfreunden als Mitglied und Gründer von "Deine Lakaien" bekannt.


    "Helium Vola" verbindet mehrere konträre Stilrichtungen zu einem komplexen Ganzen, weitab (wirklich weitab) vom Mainstream. Die Idee dabei war, originale mittelalterliche Lyrik (althochdeutsch, französisch, lateinisch) zu verwenden, und mit Ernst Horns wunderschönen und detailreichen Kompositionen und Arrangements zu einem facettenreichen Klangbild zu verbinden. Unterstützt wird er dabei von der klassisch ausgebildeten Sängerin Sabine Lutzenberger.
    Jedes Album ist als Konzeptwerk angelegt. Da Horn als Komponist in meinen Augen extrem versiert und talentiert ist, kann man lange in den einzelnen Cd's schwelgen und immer wieder etwas Neues entdecken.


    Wer Spaß an komplexer Musik hat und bereit ist, sich auf recht verschiedene Klangwelten einzulassen, sollte ruhig mal ein Ohr riskieren. Vielleicht teilweise gewöhnungsbedürftig, aber ich bin jedes Mal überrascht, was für begnadete Künstler in diesem Land arbeiten.


    Hier noch zwei Hörbeispiele:


    http://www.youtube.com/watch?v=57RMxxR2hSY


    http://www.youtube.com/watch?v=Ox4FeaQd83w



    Viel Spaß!

    Tja, ich nutze eigentlich auch nur noch das Internet für derartige Informationen. Zeitschriften habe ich mir früher gekauft, bin aber davon abgekommen, da viele Zeitschriften zur Hälfte nur noch aus Werbung bestehen, dafür aber recht saftige Preise haben.
    Ich will wirklich nichts geschenkt bekommen, aber manchmal interessieren mich nur 2-3 Beiträge, und dafür lohnt sich der Erwerb des Heftes einfach nicht.

    Bei Festa bleiben die Preise aber Gott sei Dank stabil... Was ich persönlich nicht leiden kann, ist, wenn aufgrund des Erfolges die Nachfolgewerke einer Serie immer teurer werden. Dieses Phänomen konnte man gut bei Harry Potter beobachten. Die ersten Bände hatte Preise, die für Jugendbücher angemessen waren.
    Mit steigendem Erfolg stiegen auch die Preise. Zugegeben, Mrs. Rowlings Bücher wurden auch immer dicker, aber am Schluß war man bei über 26 Euro, ein Preis, der für den Jugendbuchsektor etwas sehr extrem ist, finde ich. Da zieht man den Kindern richtig das Geld aus der Tasche.


    Aber na ja, haben ja meistens die Eltern gezahlt... :D

    Erst einmal danke für dieses interessante Thema, Jörg!


    Ja, die alten SF-Filme der 50er Jahre, die Außerirdische (als Synonym für die kommunistische Gefahr) zur Erde senden ließen, um die Menschheit zu versklaven, hatten stets auch ein wenig mit Horror zu tun. Auch wenn die Filmtricks aus heutiger Sicht eher rührend waren (In einem Film, von dem mir der Titel entfallen ist, konnte man am Rücken der Außerirdischen prima den Reissverschluß des Kostüms erkennen...), konnte man ihnen einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen.
    Außerdem waren diese Werke vermutlich der Grundstein für Alien und Co. .


    SF-Bücher sind genau wie Fantasy und Horror tonnenweise auf dem Markt, und wie in jedem Genre gilt es, die guten und interessanten Werke herauszupicken. Meine ewige Nr.1 ist der Roman "Der Wüstenplanet" von Frank Herbert, weil er ein nie gekannten Detailreichtum beim Erschaffen seiner eigenen Welt an den Tag gelegt hat, vergleichbar nur mit Tolkiens "Herr der Ringe". Er schuf Religionen, Wirtschaft, ein komplettes Universum. Ich habe Band 1 bis 3 verschlungen, bin aber mitten in Band 4 eingebrochen, da er nur noch aus ellenlangen pseudo-philosophischen Dialogen bestand, nicht uninteressant, aber für ein 600-Seiten-Buch etwas langatmig...


    Als Autor in diesem Genre ist Ray Bradbury für mich der Favorit, seine Kurzgeschichtensammlungen und Romane (z.B. "Fahrenheit 451") sind wunderschön und stets voller Ideen. Die Kurzgeschichte "Die letzte Nacht der Welt" aus der Sammlung "Der illustrierte Mann" ist für mich eine der besten SF-Geschichten, die ich kenne, nur 5 Seiten lang und vollkommen unspektakulär. Aber ich habe sie trotzdem nie vergessen...

    Habe vor kurzem Brian Keenes Kurzgeschichtensammlung "Jack's magische Bohnen " gelesen...Die Titelnovelle war nicht schlecht, aber die restlichen vier Short Storys sind richtig gut, kurz, brutal und fies! :evil:

    Witzig, ausgerechnet "Apokalypse" ist mir (als einer der wenigen Romane Herberts) immer durch die Lappen gegangen, aber die antiquarische Welt im Internet ist groß, kommt also noch ! :)

    Das kenne ich, Jörg, ziemlich häufig lese ich ein (oder zwei) Bücher nebenher, oftmals über einen längeren Zeitraum, entweder weil mich einfach mehrere Bücher gleichzeitig interessieren (und ich mich nicht entscheiden kann)...oder weil ein Werk zwar interessant ist, aber recht schwerfällig und abschweifend daherkommt, also besser ab und an gelesen wird...

    Jau, das Scorsese-Remake von "Ein Köder für die Bestie" (wie hieß es noch, verdammt.....ach ja, "Kap der Angst"), das war auf seine Art genauso genial...und wie meistens bei Scosese recht blutig...Wenn man in intelligenten Filmen gemäßigte Splatter-Effekte sucht, muß man nur Martin Scorsese gucken! :evil:


    "Good Fellas" und "Departed" haben durchaus auch einige heftige Szenen...


    Aber davon mal abgesehen, "Kap der Angst" konnte natürlich auch mit tollen Schauspielern wie Robert de Niro und Nick Nolte punkten...nicht zu vergessen die beiden Gastrollen der Originalschauspieler...schöne Idee!

    Ja, diese beiden Autoren klingen auch sehr interessant, aber ich persönlich verspreche und erhoffe mir sehr viel von den demnächst erscheinenden zwei Büchern von Wrath James White...
    + natürlich seine Kollaboration mit Edward Lee! :D

    @ Jörg, Dan und Murxer: Mann, jetzt wurde hier so viel von John Saul berichtet, da kommen eine Menge alte (und schöne) Erinnerungen hoch...ich glaube, ich muß bei nächster Gelegenheit mal wieder einen Saul dazwischenschieben... ;)

    "Die Nacht des Jägers" ist ein Meisterwerk, ganz klar! Ich habe ihn das erste Mal als Teenager gesehen, und bis zum heutigen Tag hat sich mir ein bestimmtes Bild ins Gedächtnis gebrannt: Eine tote blonde Frau, die in einem Auto am Grund eines Flusses (oder war es ein See?) sitzt, und ihre langen Haare in der Bewegung des Wassers wie Seetang hin und her schwingen... Schaurig, schaurig!


    Ein zeitloser Klassiker! :thumbup: