Posts by Dormin

    Stimmt, Facebook und wie er sein Werk selbst am Ende des Buchs bewertet, hat mich zu der Bezeichnung geführt und ich glaube weiterhin dass sie nicht so falsch ist. Gibt ja auch nette Rednecks. Ich werde das Buch auch behalten, denn wie gesagt habe ich eine große Extremsammlung, wo eben auch ein paar Blindgänger drin sind. Ich gehe mal davon aus dass sich die folgenden Bände der Angel of Vengeance Reihe nicht sonderlich vom Erstling unterscheiden, oder? Vielleicht tue ich ihm auch Unrecht und das ganze entwickelt sich in eine ganz andere, interssante Richtung.
    Glaub ich aber nicht :P


    Was den Sniper angeht, nein, tut mir Leid, da passe ich mich weiterhin dem Niveau des Verstorbenen an. Man muss diese Meinung ja nicht teilen.



    Ich habe den ersten Band von Ein Blick in die Hölle gelesen, ansonsten würde ich mir gar kein Urteil darüber erlauben, ebenso verhält es sich mit American Sniper, wo ich zusätzlich noch Dokus gesehen habe (nicht die Verherrlichung von Eastwood) und das ist eben der EIndruck den ich von diesen Leuten habe, sorry wenn das anderen sauer aufstößt. Gegen Wrath James White habe ich gar nichts, ich fand seine Schreibe gegenüber Lee und Ketchum nur eben immer etwas platt und uninspiriert, aber wie gesagt im Vergleich mit Garrett gefällt er mir jetzt weitaus besser.
    Für mich steckt in "Angel of Vengeance" kein Talent, nur die gestörten Fantasien eines Südstaatlers und das nichtmal interessant verpackt. Vielleicht hätte er doch auch Bücher von anderen Autoren lesen sollen, statt nur "technischem Zeug" dann wäre sein Schreibstil vielleicht nicht so mies.
    Wobei er nicht der Einzige aus der Extrem-Riege ist von dem ich denke dass er mit Gewaltexzessen fehlendes Talent überdecken will.

    Schön zu sehen dass der Autor von "The Angel of Vengeance" gar nicht erst versucht zu verschleinern dass er nur ein degenerierter Redneck ist, da weiß man doch wenigstens gleich woran man ist. Erinnert von der Mentalität ein bisschen an den Psycho von American Sniper, wobei von dem ja glücklicherweise keine neuen Werke mehr zu erwarten sind.
    Dass Bücher aus dem Extrem-Genre auch mit Talent geschrieben werden können sieht man an Edward Lee, von dem ich jede Veröffentlichung gesammelt habe oder auch Jack Ketchum.
    Ich glaube Lee hat mal geschrieben dass es in diesem Genre vielleicht mehr faule Äpfel gibt als in anderen. Ob das stimmt kann ich nicht sagen, aber Wade Garrtett gehört auf jeden Fall dazu, selbst Wraith James White schreibt besser.

    Von dem Autor habe ich bisher nur "Prinzessin" gelesen und hatte bei ihm dasselbe Problem das ich schon bei Wrath James White hatte, das ganze wirkte auf mich irgednwie so gezwungen auf Ekel und Gore gebürstet. Im Gegensatz zu Laymon, Lee oder Ketchum wo solche Sachen eben "Teil der Handlung sind" wirken sie hier wie bloße Effekthascherei, also Splattern um des Splatterns Willen (Wobei es hier ja eher um Exkremente ging :S )


    Ist aber nur meine persönliche Meinung, wenn mich die Inhaltsangabe eines anderen Buchs von Aysa mal ansprechen sollte, werde ich es vielleicht nochmal versuchen.

    Die hab ich beide auch schon lange vorbestellt, wobei mich die verhaltenen Kritiken zu 65 Stirrup iron Road zuerst ein bisschen abgeschreckt haben, aber weil die deutsche Ausgabe ein Sammlerstück ist hab ich es trotzdem geordert ^^

    Bei solchen Fragen sollte man sich generell eher an den Verlag wenden und nicht an Amazon, hab ich auch gemach als ich wissen wollte, ob Funland nochmal in einer Neuauflage auf deutsch erschein, nach "Jahrmarkt des Grauens"


    PS: Sorry für off Topic Funker-Wahn: Das Poster war nur ein angedeuteter Schatten, was die ganze Sache ins lächerliche gezogen hat, und generell finde ich es in Amerika weitaus schlimmer und verlogener als hier. Das hat nicht mit Respekt vor Frauen zu tun, nach der Argumentation könnte man ja auch sagen die Zensur der Insel hier war korrekt.

    Das hingegen kann ich nur schwer glauben. Ich hab z.b. auch die orginal Ausgabe von "Funland" auf Englisch gelesen (vor einiger Zeit aber schon) und wüsste jetzt auf Anhieb nicht, was da in der deutschen Fassung (Die Gang) gefehlt haben soll.


    Außerdem sind bis auf in den finsteren Wäldern und ein paar Kurzgeschichten die bei Festa veröffentlichten Laymons auch nicht härter als die von Heyne, eher sogar harmloser (Night Show, Licht aus)

    Wie gesagt, ich versteh es nicht. Ich meine selbst wenn ich nur Laymons-Werke anschaue, fand ich die Insel nicht besonders hart. In den finsteren Wäldern oder der Keller waren da schon schlimmer.
    Und anfangs erschien die Insel ja auch komplett, im Gegensatz zu "Der Regen" (so weit ich weiß) bis sich dann über die Handlung beschwert wurde...

    Nachdem ja leider keine neuen Bücher von CM3 auf deutsch erscheinen werden, möchte ich hier meine Meinug zu einigen seiner Storys kund tun, die ich auf Englisch gelesen habe.


    "Cuddly Holocaust":


    Eine irre, klasse Geschichte über intelligentes Spielzeug, das den Krieg gegen die Menschheit gewonnen hat und nun die letzten Reste der Überlebenden auslöscht. Die Hauptfigur Julie lässt sich in einen flauschigen Pandabären umoperrieren um den Feind zu infiltrieren und ihre gefangen Eltern zu retten, doch bevor der Vorgang abgeschlossen ist, wird der Bunker von den Spielzeugtruppen angegriffen...
    Das Teil fand ich ehrlich gesagt besser und spannender als alle deutschen Veröffentlichungen von CM3! Eigentlich sollte es eine Kurzgeschichte für eine Collection werden, aber Mellick hat das Schreiben so viel Spaß gemacht, dass es ein eigenes Buch wurde und dem Spaß merkt man ihm beim lesen auch an.
    Nicht nur eines der besten Bizzaro-Werke die ich bisher gelesen habe, auch eines der besten Bücher überhaupt in diesem Jahr für mich!
    9,5/10


    "Hammer Wives":


    Für die Collection schrieb Mellick stattdessen die Story Hammer-Wives, eine Geschichte über einen Mann der von einem unbekannten Onkel 10 ewig jungeFrauen erbt...die anstelle von Köpfen riesige, eiserne Hämmer haben, mit denen sie gerne Leute zerkloppen!
    Schade, dass diese Geschichte nicht in die deutschen Kurzgeschichten des Autors aufgenommen wurde, denn sie ist eine seiner stärksten.
    8/10


    Die anderen Storys aus der Collection muss ich erst noch lesen, ich werde sie nachreichen. Außerdem kommen noch: "Razor Wire Pubic Hair" und "Village of the Mermaids"


    Da es eben in englischer Sprache geschrieben ist, brauche ich etwas länger, aber wegen des einfachen Stils habe ich eigentlich keine Probleme der Handlung zu folgen. Wer also gerne mehr von CM3 lesen möchte, sollte keine Angst davor haben die Orginalbücher zu kaufen.

    Incubus hatte durchaus seine Stärken und gefiel mir besser als der Höllenbote, allerdings weniger als der Muschelknacker.


    In die noch ausstehenden Veröffentlichungen von Lee für dieses Jahr setzte ich allerdings noch größere Erwartungen, vor allem "Golem" könnte sehr gut werden.

    Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, wird wohl so ähnlich wie bei "Der Regen" von Laymon gewesen sein, wo einige Gewaltspitzen entfernt wurden, ohne die Story zu berühren (laut dem Verlag)

    Jep, wenn ich mich richtig entsinne, bin ich auf das ganze "Hardcore"-Zeug auch durch den ersten Laymon aus dem Heyne-Verlag aufmerksam geworden "Rache" (Come out tonight), wie viele andere bestimmt auch.
    Hab noch die erste Auflage mit dem anderen Cover, gefällt mir auch besser als das neue.


    Von den "schlimmen" Autoren ist Laymon hier bestimmt der Bekannteste, eben weil schon so viel von ihm in einem großen Verlag veröffentlicht worden ist.

    Jack Ketchum kann das aber auch ^^


    Ich finde es auch gut, wenn ein Autor mit wenigen Worte viel ausdrücken kann (oder zumindest das wesentliche) doch es muss eben immer auch von der Story stimmen, sonst nützt auch die beste Schreibe nichts.


    Zum Beispiel war für mich Funland (die Gang) einer der besten Laymons, weil er auch eine gute Handlung und entsprechende Figuren hatte, ebenso der Käfig, was ich überraschend fand, da es eines seiner spätesten Werke war.
    Dann gibt es aber auch solche Nummern wie "Der Gast" meiner Meinung ein einziges Ärgernis.


    So weit zu gehen und jeden Laymon-Roman großartig nennen würde ich also nicht

    Was soll man zwischen den Zeilen lesen wenn da nix is? :P


    Ne, schon klar dass das eine Geschmackssache ist, aber welches seiner Werke wäre denn ein gutes Beispiel für das Können Laymons?
    Mir würde da spontan nur in den finsteren Wäldern einfallen wo dieser kurze "flache" Stil wirklich gut zur Geltung gekommen ist und vielleicht den ersten Teil der Keller-Trilogie.