Posts by Bighead

    @ Procyon: Dann dürfte die Lektüre von Cormac McCarthy für Dich bestimmt gewöhnungsbedürftig sein...der hat's auch nicht so mit Satzzeichen...z.B. verwendet er bei wörtlicher Rede niemals Anführungszeichen...liest man sich aber schnell rein... ^^

    Ich mag den Stil von Cormac McCarthy, fand besonders "Kein Land für alte Männer" und "Die Strasse" stark. Aber ist schon gewöhnungsbedürftig.
    Noch radikaler in dieser Hinsicht ist Hubert Selby (u.a. Requiem for a Dream und Letzte Ausfahrt Brooklyn). Nach anfänglichen Schwierigkeiten gefiel mir der Stil sehr gut, habe inzwischen alles von ihm gelesen und er gehört zu meinen Lieblingsautoren. Ist aber definitiv nichts für Jedermann.

    Lovecraft zählt zu meinen Lieblingsautoren im Bereich Horror/Phantastik. Sein Chtulhu-Mythos ist einmalig und die Atmosphäre in seinen Geschichten ist großartig :thumbup:
    Guillermo Del Toro wollte ja "Berge des Wahnsinns" mit einem großen Budget verfilmen, jetzt liegt es aber wieder auf Eis. Das Problem bei großen Projekten ist, dass die Studios dann ein paar Publikumslieblinge in den Hauptrollen haben wollen, weil es ihnen sonst zu risant ist. Und wenn es für die breite Masse gemacht ist, wird oft auch der Inhalt angepasst - also alles möglichst harmlos und familientauglich. Wobei die Sittenwächter in den USA die Gewalt in Filmen nicht so schlimm finden wie eine entblößte Frau oder gar Geschlechtsverkehr. Waffen sind (in ihren Augen) bei weitem nicht so gefährlich wie Erotik oder Pornografie.

    Richtig gute Kurzgeschichten gibt es in den drei Bänden von "Splatterpunk" :thumbup: Außerdem die Bücher des Blutes von Clive Barker, das meiste von Lovecraft und einige Kurzgeschichtensammlungen von Stephen King. Sehr heftig (und originell) ist "Die Kolonie" von Chuck Palahniuk.


    Abseits von Horror gehört für mich T.C. Boyle zu den besten Schreibern von Kurzgeschichten.

    Hallo, Blaunacken!
    Top sind bei mir auf jeden Fall die Ketchum-Romane (ausnahmslos), weil Ketchum in diesem Genre mein absoluter Favorit ist. Zu den Flops kann ich kaum was sagen, da ich bislang eher wenig aus dem Heyne Hardcore-Bereich gekauft habe...viele Titel sprechen mich einfach nicht an. Manche Werke, die ich kenne, sind meines Erachtens auch nicht wirklich für das Hardcore-Label geeignet, in letzter Zeit habe ich den Eindruck, wenn jemand im Buch "Scheiße" sagt, dann wird der Kram schon unter Hardcore vermarktet...


    Ketchum, Laymon, Lansdale und Co. sind da irgendwie besser aufgehoben...wobei man bei einem Autoren auch differenzieren müßte..."Evil" ist fraglos bei Hardcore gerechtfertigt, "Blutrot" wiederum (ein hervorragender Roman) wird von Lesern oft schlecht bewertet, weil sie sich unter Hardcore etwas anderes vorgestellt haben...

    Ich finde die Bücher von Ketchum auch toll (meine Favs sind Beutezeit und Blutrot) :thumbup: Habe mich aber auch schon öfter gefragt, weshalb da manche Bücher in der Reihe "Hardcore" entscheiden, obwohl sie harmloser als einige aus dem "regulären" Bereich bei Heyne sind. Ich lese auch gerne John Niven (Kill your Friends und Coma waren am besten), aber ich würde es nicht als Hardcore bezeichnen (auch wenn da ein paar härtere Szenen drin sind).

    Im Moment lese ich "Ein plötzlicher Todesfall" von JK Rowling, gefällt mir wirklich gut. Danach kommen "Das heilige Buch der Werwölfe" von Viktor Pelewin und "In den finsteren Wäldern" von Richard Laymon dran.

    Zu Dolores: Ich habe es auch so verstanden, dass die Hauptfigur nicht immer die Wahrheit gesagt hat.

    Unbedingt anschauen, Creed! Für mich die beste King-Verfilmung, welche ich bisher gesehen habe. :love: Auch wenn ich mich nicht mehr an viele Detail erinnern kann, aber ich weiß noch genau, dass mich der Film sehr berührt hat! ;(

    Die Verfilmung von Dolores fand ich nicht schlecht, aber die beste King-Verfilmung ist für mich "Die Verurteilten". Außerdem noch Misery, Stand by Me, Carrie, The Green Mile, Friedhof der Kuscheltiere - fand ich alles besser als Dolores.

    Die fand ich auch recht gut, aber eben nicht so gut wie die anderen von Lee;) Bei Haus der bösen Lust fand ich die Rückblenden in das 19. Jahrhundert am besten. Bei Flesh Gothic hatte ich zu oft das Gefühl, dass die Figuren sich unglaubhaft verhalten. Zum Beispiel hatten sie doch die Räume überwacht, aber selbst nachdem mehrere seltsame Sachen vorgefallen sind, kamen sie nicht auf die Idee, sich die Aufzeichnungen anzusehen. Aber schlecht war das Buch trotzdem nicht.

    Im Bereich Extrem-Horror gehört Edward Lee zu meinen Favoriten neben Wrath James White.
    Am besten fand ich von ihm
    - Creekers
    - Bighead
    - Innswich Horror
    - Das Schwein


    Höllenbote und Muschelknacker sind schon bestellt und müssten demnächst hier ankommen.


    Und ich freue mich schon auf Incubus, Golem und Monstersperma (Supertitel):D

    Ich finde Wrath James White super. Fand sowohl die Romane "Schänderblut" und "Der Totenerwecker" als auch die Novellen "Sein Schmerz" und "Der Teratologe" (mit Edward Lee) sehr stark. Sowohl inhaltlich als auch vom Schreibstil her erstklassig.
    Bin schon auf Yaccubs Fluch gespannt.

    Hallo, ich bin neu hier und wollte mich kurz vorstellen.
    Habe letztes Jahr Edward Lee für mich entdeckt und bin dadurch auch auf die anderen Bücher von Festa aufmerksam geworden. Meine Favoriten bei Festa sind Wrath James White und Edward Lee, aber ich lese auch andere Arten von Horror (Lovecraft, Clive Barker, Stephen King usw.) und auch andere Genres.

    Dunkle Turm: :D :D :D :D Mein absoluter Favorit. Habe die ganze Saga 2 mal gelesen.

    Die Reihe habe ich auch schon zwei Mal durchgelesen, finde ich klasse.