Posts by Caffalor

    PS Publishing veröffentlicht im Oktober 2015 eine limitierte Ausgabe von Salem's Lot. Allerdings anscheinend nicht ganz so regulär, da sie das Buch dreigeteilt haben. Salem's Lot kenne ich noch nicht, die Motive scheinen mir aber für die einzelnen Abschnitte recht passend zu sein, wirkt jedenfalls so, und hätte ich mich nicht schon für die Fassung von Cemetery Dance Publications entschieden, könnte ich tatsächlich ins Überlegen kommen.
    Vielleicht ist es ja für den einen oder anderen etwas.

    Creed: Ich bin auch richtig gespannt darauf. Anfangs zwar kurzzeitig enttäuscht, dass es eher ein Zwischenspiel ist - Folge 1 lässt zwar auf ein möglicherweise längeres hindeuten, aber dennoch ein Zwischenspiel - und nicht den Fremd-Zyklus fortsetzt, bei dem ich ebenso gespannt bin, was daraus schlussendlich wird, aber "enttäuscht" ist auch ein viel zu großes Wort für den Zustand. Enttäuscht war ich bei ASP sowieso noch nie, aber die Spannung auf "Fremd" steigt umso mehr, worüber ich auch stundenlang philosophieren könnte. ^^

    Vielleicht muss ich dem nochmal eine Chance geben, aber nach dem ersten Durchlesen fand ich das eher nicht so gut. Ganz ordentlich geschrieben, aber wirklich überzeugt hat es mich jetzt nicht unbedingt.

    Obwohl ich sehr vieles herumliegen habe, bin und bleibe ich, bis zur Veröffentlichung des dritten Teils, restlos Dark Souls 2 verfallen. Für sich zwar deutlich einfacher als der erste Teil, hat es einfach eine unschlagbare Atmosphäre, die mich von einem NG+ ins nächste treibt. Für einen neuen Charakter ist es mir irgendwie immer zu schade, dafür gefällt mit meiner zu gut, aber den immer weiter zu perfektionieren ist einfach schön.

    An Musik höre ich breit gestreut alles, was mir gefällt. Eine gewisse Tendenz in bestimmte Richtungen lässt sich zwar erkennen, aber nicht lediglich darauf eingrenzen.


    Noch nicht gekauft, aber ein Update der CD-Sammlung steht für folgende Bands demnächst ins Haus: VNV Nation, Agonoize, In flames, Eisregen, Suicide Commando
    Ansonsten tatsächlich zuletzt gekauft/ vorbestellt:


    ASP - Verfallen - Folge 1: Astoria
    Lindemann - Skills in Pills

    Da die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich hier öfter zu Wort melde, seit heute zumindest gestiegen ist, kann ich ja ein paar Worte verlieren, wobei es ebenso möglich ist, dass meine Beteiligung sehr sporadisch bleibt. Hängt immer von der jeweiligen Lust und Laune ab.


    Hier also ein paar allgemeine Worte.
    Mitlesen tue ich schon seit einiger Zeit. Eigentlich, seit ich auf diesen Verlag aufmerksam gemacht wurde. Von einer Bekannten, die mir ein Buch empfohlen hat, welches auch mein erstes Werk aus diesem Verlag wurde. "Bighead". Eine sehr spaßige Erfahrung, deren Sinn sich mir anfangs allerdings nicht so recht erschließen wollte. Das größte literarische Kaliber in dieser Richtung war damals noch "Evil" von Jack Ketchum und auch wenn es rein in der Schilderung der Ereignisse von Bighead übertroffen wurde, bleibt meine Faszination doch eher ersterem Buch vorenthalten, auch wenn mich Bighead schon nach dem ersten Satz hatte.
    Lange Rede, gar kein Sinn. Nach der Lektüre war mir zumindest klar, dass ich in Festa einen Verlag gefunden habe, der Geschichten jenseits der sonstigen Schönmalerei liefert. Roh, brutal, ausgesprochen lustig. Außerdem bin ich hierüber zu meiner Faszination gegenüber H.P. Lovecraft gekommen. Gründe genug, sich auch im Forum näher umzuschauen, was ich wie eingangs erwähnt auch schon länger getan habe. Eine Anmeldung ohne Beteiligung erfolgte später dann ebenfalls, und jetzt versuche ich den Punkt der Beteiligung neu anzugehen, wobei, wie ebenfalls erwähnt, der Ausgang vorerst noch offen bleibt.

    Das zwar schon, allerdings finde ich "Limit" auch besser. War mein erstes Buch von Schätzing und für "Der Schwarm" habe ich tatsächlich mehr Anläufe gebraucht, bis ich es dann wirklich richtig angegangen bin. Es war allerdings alles andere als öde.

    Also sind Euch die Originalunterschriften gar nichts wert? Können wir uns diesen großen Aufwand tatsächlich sparen?


    Was ich schrieb trifft durchaus auf mich zu. Mir kommt es auf die Veröffentlichung einer Geschichte an, nicht nur auf die Geschichte. Die Unterschrift ist ein signifikanter Bestandteil davon. Von daher, diesen Mehraufwand bitte nicht streichen. :)

    Procyon: Bzgl. der Kommasetzung war meine Aussage auch nicht sonderlich ernst zu nehmen. Ich stimme dir hier vollkommen zu. Gerade beim Lesen doch ein sehr wichtiger Aspekt, der, wenn er falsch eingesetzt wird, sehr störend werden kann.


    Zum Thema: Finderlohn von Stephen King.

    [...]>"Nein", meinte er, und wünschte, er würde, und sei es nur, um weltgewandter zu erscheinen, als er wusste, dass er war.<


    Und so eine Kommasetzung ist nach den neuen Regeln normal?


    Wer kümmert sich schon um Kommaregeln? Wobei das tatsächlich nicht ganz korrekt scheint. Ich würde aber lügen, wenn ich schreiben würde, ich hätte die jetzt parat.
    Was den Inhalt betrifft, wäre die Frage bzw. der Teil, auf den sich das "Nein" bezieht, vielleicht interessant. Klingt im Moment so, als würde die Person auf eine Verständnisfrage mit Nein antworten, wobei sie wünschte, sie könnte mit Ja antworten, damit sie gegenüber dem Fragesteller weltgewandt wirken würde, obwohl die Person selber weiß, dass sie es nicht ist.
    Falls das tatsächlich mehr Sinn ergibt, ansonsten würde ich den Zusammenhang trotzdem gerne kennen. ;)

    Das wird ein sehr schöner Start in dieses Forum, der sicher vielen gefallen wird.


    [...]
    Wer nur wegen einer Limitierung kauft, ist wieso nur auf eine Preissteigerung aus mit Geldgewinn, und jemand der die Geschichte wirkich lesen will, wird um den Inhalt beraubt.


    Ich habe tatsächlich einige Anläufe gebraucht, bevor ich die passende Formulierung gefunden habe. Deshalb hier, einfach und knackig: Nö.



    Edit: Für nähere Erläuterungen meinerseits gibt es natürlich auch eine Langfassung.


    Wenn man es denn so bezeichnen möchte, suchst du den "Schuldigen" an der vollkommen falschen Adresse. Eine Limitierung ist grundsätzlich eine absichtlich herbeigeführte Verknappung, sei es nun die Veröffentlichung einer Geschichte in Form eines Sonderbandes, einer besonderen Aufmachung oder, wie bei Festa, die Veröffentlichung einer Geschichte innerhalb eines Mediums immer unter dem Gesichtspunkt einer vorher festgelegten Auflagenzahl, die nicht reproduziert wird. Wollte man eine Gesamtdeckung der Nachfrage nach dieser Geschichte erreichen, schließt das in den meisten Fällen eine Veröffentlichung als Sammlerausgabe wie im Festa-Verlag aus. Viele Verlage bringen Sammlerausgaben zu Büchern, die es in anderer Form bereits zu haben gibt, diese richtigen sich also vorwiegend an die wirklich interessierten, eben an die Sammler. Festa nimmt hier eine etwas andere Position ein (vollkommen wertfrei), da hier keine Veröffentlichung der Geschichte in anderer Form mehr stattfindet, hier wird vor Allem der Sammleraspekt angesprochen, wenn auch in etwas anderer Form. Es bleibt tatsächlich nur die Frage, ob einer Person ein Buch den Preis wert ist, oder ob man darauf verzichtet.
    Ginge es, wie du es gerne hättest, nur um den Inhalt, bräuchte es jegliche Form der limitierten, besonderen oder sonstwie abweichenden Veröffentlichungen eines Buches nicht. Die braucht es aber, weil es Menschen gibt, die den Wert eines Buches zwar nach seinem Inhalt bewerten, diesen Wert aber so hoch schätzen, dass sie eine angemessene Veröffentlichung eben dieser haben möchten, wobei hier unterschiedliche Maßstäbe anzusetzen sind, was man als angemessen betrachtet. Reicht es für den einen eben aus, einer von z.B. 500 anderen zu sein, die eine in Leder gebundene Veröffentlichung haben, wobei die Geschichte dennoch in einfacherer Aufmachung weiterhin zu kaufen ist, wollen manche, was Festa bietet. Die Möglichkeit, einer von 666 Menschen zu sein, die dieses Buch haben, ohne dass es weitere einfachere Veröffentlichungen gibt.
    Ginge es also nur darum, die Geschichte zu lesen, bieten sich tatsächlich andere Möglichkeiten. Die einfachste wäre, auf eine Veröffentlichung auszuweichen, deren Sprache man versteht, wahlweise Englisch, Spanisch, Französisch, weitere allgemein gebräuchliche Sprachen etc. Dass das nicht unbedingt die liebste Lösung ist, ist zwar verständlich, hat aber eigentlich auch gar nichts mit dem Thema zu tun.
    Dass solche Konzepte auch immer die Menschen anlocken, die darauf spekulieren, einen Gewinn einzufahren, wenn sie sich manche Veröffentlichungen bekannter oder gefragter Autoren kaufen und diese später teuer verkaufen, ist einfach auf Grund des Konzeptes "Limitierung" verständlich und nachvollziehbar, weil es eben die Menschen gibt, die bereit sind, für gewisse Veröffentlichungen mehr auszugeben, als ursprünglich notwendig war.


    Um zum Kern des Ganzen zu kommen: Wer die Geschichte wirklich lesen will, hat durch langfristige Vorankündigung deutlich genug Vorlaufzeit, um sich über eine Finanzierung Gedanken zu machen und 40€ ab und an sind nicht die Welt und um den Inhalt beraubt wird man eher durch das vom Festa-Verlag verfolgte Konzept und nicht durch diejenigen wenigen, die sich das Buch kaufen, einfach um es zu haben oder diejenigen, die es kaufen, um es teuer zu verkaufen.


    Und sollte hier ein übereifriger User einen Angriff auf den Festa-Verlag vermutet, so irrt er sich. Ich begrüße die Veröffentlichungspolitik der Sammlerausgaben wie sie hier erfolgt vollständig.