Posts by Sgt. Kabukiman

    Hi Zwielicht,
    die Listen sind inzwischen final, oder? Hätte noch ein paar Ergänzungen:


    Roman National:
    Georg Klein – Miakro
    (Kein klassischer Horror-Roman, aber dieser extrem surreale Fiebertraum lässt sich durchaus im Bereich der Weird Fiction verorten. Liest sich wie eine Mischung aus Jeff Vandermeers "Southern Reach"-Trilogie und "Die Schnecke am Hang" von Arkadi & Boris Strugatzki. Ein großartiges Meisterwerk!)


    Internationales Literaturwerk:
    Matt Ruff - Lovecraft Country
    David Mitchell - Slade House
    John Ajvide Lindqvist – Die Bewegung
    ("Lovecraft Country" würde ich zwar größtenteils eher als Urban-Fantasy bezeichnen, aber wie der Titel vermuten lässt, enthält der Roman durchaus diverse Lovecraft-Anleihe und Horror-Elemente. Außerdem ist er richtig gut.)


    Horror Kurzgeschichte:
    Jörg Kleudgen - Variationen in Eisblau
    (Gerade erst erschienen und lag meiner "Thronos"-Bestellung bei. Eine wirklich lesenswerte Kurzgeschichte, in der es um das mysteriöse Verschwinden eines berühmten Maler geht :D)

    Hi Zwielicht,
    die Listen sind inzwischen final, oder? Hätte noch ein paar Ergänzungen:


    Roman National:
    Georg Klein – Miakro
    (Kein klassischer Horror-Roman, aber dieser extrem surreale Fiebertraum lässt sich durchaus im Bereich der Weird Fiction verorten. Liest sich wie eine Mischung aus Jeff Vandermeers "Southern Reach"-Trilogie und "Die Schnecke am Hang" von Arkadi & Boris Strugatzki. Ein großartiges Meisterwerk!)


    Internationales Literaturwerk:
    Matt Ruff - Lovecraft Country
    David Mitchell - Slade House
    John Ajvide Lindqvist – Die Bewegung
    ("Lovecraft Country" würde ich zwar größtenteils eher als Urban-Fantasy bezeichnen, aber wie der Titel vermuten lässt, enthält der Roman durchaus diverse Lovecraft-Anleihe und Horror-Elemente. Außerdem ist er richtig gut.)


    Horror Kurzgeschichte:
    Jörg Kleudgen - Variationen in Eisblau
    (Gerade erst erschienen und lag meiner "Thronos"-Bestellung bei. Eine wirklich lesenswerte Kurzgeschichte, in der es um das mysteriöse Verschwinden eines berühmten Maler geht :D)

    Hi Zwielicht,
    die Listen sind inzwischen final, oder? Hätte noch ein paar Ergänzungen:


    Roman National:
    Georg Klein – Miakro
    (Kein klassischer Horror-Roman, aber dieser extrem surreale Fiebertraum lässt sich durchaus im Bereich der Weird Fiction verorten. Liest sich wie eine Mischung aus Jeff Vandermeers "Southern Reach"-Trilogie und "Die Schnecke am Hang" von Arkadi & Boris Strugatzki. Ein großartiges Meisterwerk!)


    Internationales Literaturwerk:
    Matt Ruff - Lovecraft Country
    David Mitchell - Slade House
    John Ajvide Lindqvist – Die Bewegung
    ("Lovecraft Country" würde ich zwar größtenteils eher als Urban-Fantasy bezeichnen, aber wie der Titel vermuten lässt, enthält der Roman durchaus diverse Lovecraft-Anleihe und Horror-Elemente. Außerdem ist er richtig gut.)


    Horror Kurzgeschichte:
    Jörg Kleudgen - Variationen in Eisblau
    (Gerade erst erschienen und lag meiner "Thronos"-Bestellung bei. Eine wirklich lesenswerte Kurzgeschichte, in der es um das mysteriöse Verschwinden eines berühmten Maler geht :D)

    Hi Zwielicht,
    die Listen sind inzwischen final, oder? Hätte noch ein paar Ergänzungen:


    Roman National:
    Georg Klein – Miakro
    (Kein klassischer Horror-Roman, aber dieser extrem surreale Fiebertraum lässt sich durchaus im Bereich der Weird Fiction verorten. Liest sich wie eine Mischung aus Jeff Vandermeers "Southern Reach"-Trilogie und "Die Schnecke am Hang" von Arkadi & Boris Strugatzki. Ein großartiges Meisterwerk!)


    Internationales Literaturwerk:
    Matt Ruff - Lovecraft Country
    David Mitchell - Slade House
    John Ajvide Lindqvist – Die Bewegung
    ("Lovecraft Country" würde ich zwar größtenteils eher als Urban-Fantasy bezeichnen, aber wie der Titel vermuten lässt, enthält der Roman durchaus diverse Lovecraft-Anleihe und Horror-Elemente. Außerdem ist er richtig gut.)


    Horror Kurzgeschichte:
    Jörg Kleudgen - Variationen in Eisblau
    (Gerade erst erschienen und lag meiner "Thronos"-Bestellung bei. Eine wirklich lesenswerte Kurzgeschichte, in der es um das mysteriöse Verschwinden eines berühmten Maler geht :D)

    Ich weiß nicht ob "Abyssus Intellectualis: Spekulativer Horror" schon in diesem Thread aufgeführt wurde, da ich den Band jedoch kürzlich erst gelesen habe, sei er der Vollständigkeit halber mal noch erwähnt - Denn neben diversen philosophischen Essays zum Thema Horror, enthält das Buch u.a. noch die äußerst lesenswerte Ligotti-Geschichte "Metaphysica Morum", die in Deutschland bisher noch in keiner anderen Sammlung erschienen ist.


    Über "Abyssus Intellectualis":
    "Mit diesem Band wird die Serie über die Denker des Spekulativen Realismus fortgesetzt, da speziell diese Denker von Beginn an ihre Affinität zum Horror, und insbesondere zum Werk von H. P. Lovecraft und Thomas Ligotti reflektiert und entfaltet haben. Im Band sind theoretische und literarische Texte versammelt, denen eine aktive Imagination gemeinsam ist, die sich mit der Ausarbeitung einer negativen Kosmologie befasst. Aus der ihnen jeweils eigenen Ausgangsposition nähern sie sich der Grenze zwischen der Theorie des Schreckens und der Fiktion des Schreckens und überschreiten sie gelegentlich.
    Mit Texten und Originalbeiträgen von Amanda Beech, Ray Brassier, Michael Cisco, Philip K. Dick, Iain Hamilton Grant, Graham Harman, Anna Kavan, Nick Land, Thomas Ligotti, H. P. Lovecraft, Quentin Meillassoux, Reza Negarestani, und Eugene Thacker."

    (https://www.amazon.de/Abyssus-…words=spekulativer+horror)

    Jaaaa, ich bin darauf reingefallen, auf diese komische Vermarktungstaktik. Nennt es ruhig beim Namen :D

    Das war ja gar nicht böse gemeint, sondern nur ein gutes Beispiel, um die äußert perfiden Machenschaften des Verlags zu verdeutlichen :D .


    Nach dem zu beurteilen, was man bisher über "Serotonin" weiß, scheint es für den Autor ja ein recht typischer Roman zu werden, der Houellebecqs übliche Themen (Depression, Misanthropie, Sex) beackern wird. Damit dürfte das Buch sicher nicht mehr so dermaßen den Zeitgeist treffen oder für Skandale sorgen, wie es noch sein Letztes getan hat. Das Spektakel rund um "Unterwerfung" lässt sich eben kein zweites mal wiederholen – Deswegen muss man jetzt wohl auf anderen Ebenen für "Spektakel" sorgen... Zumindest scheint man das zu glauben.


    Ist mir im Prinzip aber alles völlig egal, solange am Ende ein guter Roman herauskommt.
    Und den traue ich dem verbitterten, kettenrauchenden Franzosen durchaus zu. Finde die wenigen Infos, die es bisher zu "Serotonin" gibt, jedenfalls ebenfalls recht ansprechend (und habe "Unterwerfung" aus literarischer Sicht sowieso nie für seinen größten Wurf gehalten). Bin gespannt.

    Gutes Marketing, würde ich jetzt mal behaupten
    Mach ein großes Geheimnis drum und die Leute werden es hypen.

    So sieht es aus. Die dadurch entstehenden Spekulationen (siehe bspw. Bigheads ersten Post auf dieser Seite) sind vom Verlag da schon fest mit eingerechnet. Und Houellebecqs Essay ist ja auch nicht zufällig gerade jetzt erschienen. Durch eine Aussage wie "Trump ist ein guter Präsident" konnte er sich ja sicher sein, dass er ein großes mediales Echo hervorrufen wird. Bessere Werbung für "Serotonin" kann es doch gar nicht geben.

    Ich finde es ja immer noch etwas seltsam, was für eine riesige Heimlichtuerei um den neuen Houellebecq veranstaltet wird, aber zumindest gibt es inzwischen ein paar erste Infos:


    Der Roman wird "Serotonin" heißen, 320 Seiten umfassen und wie geplant am 07.01.19 erscheinen. Bezüglich des Inhalts heißt es auf der Verlagsseite: "In SEROTONIN rechnet die Hauptfigur ab: mit der modernen Gesellschaft, der Wirtschaft, der Politik – und mit sich selbst." Das sagt zwar nicht wirklich viel aus und passt so ziemlich zu allem was Houellebecq bisher geschrieben hat, aber ich bin immer noch gespannt.


    Hier kann man sich das Cover ansehen:
    http://www.dumont-buchverlag.d…itel-folgt-9783832184421/


    Und hier gibt es ein paar Gerüchte, die etwas mehr über den angeblichen Inhalt verraten:
    https://diepresse.com/home/kul…en-neuen-HouellebecqRoman

    Ich habe jetzt übrigens Thronos durch. Die Idee mit dem Maler und der Welt hat mir gut gefallen, an vielen Stellen bleibt der Autor aber im Gewöhnlichen. Sowas hat man halt schon desöfteren gelesen. Wen das nicht stört, findet eine stimmungsvolle Geschichte, die ich insgesamt gerne gelesen habe.

    Danke für die Rückmeldung. Werd' mir das Buch die Tage mal vorknöpfen.

    Ich habe jetzt übrigens Thronos durch. Die Idee mit dem Maler und der Welt hat mir gut gefallen, an vielen Stellen bleibt der Autor aber im Gewöhnlichen. Sowas hat man halt schon desöfteren gelesen. Wen das nicht stört, findet eine stimmungsvolle Geschichte, die ich insgesamt gerne gelesen habe.

    Danke für die Rückmeldung. Werd' mir das Buch die Tage mal vorknöpfen.

    Ich habe jetzt übrigens Thronos durch. Die Idee mit dem Maler und der Welt hat mir gut gefallen, an vielen Stellen bleibt der Autor aber im Gewöhnlichen. Sowas hat man halt schon desöfteren gelesen. Wen das nicht stört, findet eine stimmungsvolle Geschichte, die ich insgesamt gerne gelesen habe.

    Danke für die Rückmeldung. Werd' mir das Buch die Tage mal vorknöpfen.

    Ich habe jetzt übrigens Thronos durch. Die Idee mit dem Maler und der Welt hat mir gut gefallen, an vielen Stellen bleibt der Autor aber im Gewöhnlichen. Sowas hat man halt schon desöfteren gelesen. Wen das nicht stört, findet eine stimmungsvolle Geschichte, die ich insgesamt gerne gelesen habe.

    Danke für die Rückmeldung. Werd' mir das Buch die Tage mal vorknöpfen.

    Ich habe jetzt übrigens Thronos durch. Die Idee mit dem Maler und der Welt hat mir gut gefallen, an vielen Stellen bleibt der Autor aber im Gewöhnlichen. Sowas hat man halt schon desöfteren gelesen. Wen das nicht stört, findet eine stimmungsvolle Geschichte, die ich insgesamt gerne gelesen habe.

    Danke für die Rückmeldung. Werd' mir das Buch die Tage mal vorknöpfen.

    Dick hätte ich jetzt nicht in die Riege der Schundautoren verortet.

    Während seiner aktiven Zeit hat er für viele aber genau dort hineingehört, worunter Dick sein ganzen Leben lang gelitten hat.
    (Eines seiner Bücher heißt dementsprechend auch "Confession of a Crap Artist".)
    Für mich persönlich gehört Dick natürlich auch nicht zur Riege der Schundautorn. Ich halte es da eher mit Art Spiegelmann, der ihn mal als den "Kafka des 20. Jahrhunderts" bezeichnet hat.


    Andreas Zwengel schreibt so (...) ein wenig in die Richtung(...) Heftroman. (...) Für mich ist das auch nichts.

    Für mich ganz eindeutig auch nicht. Ich hoffe mal dass die beiden noch ungelesenen Bücher aus der "Schriften des Grauens"-Reihe mir wieder mehr zusagen werden. Zuerst wird aber "Thronos" gelesen.


    Interessant dass das Thema Maler so aktuell ist dieses Jahr.

    Ist mir auch schon aufgefallen. Als weiteres Beispiel aus diesem Jahr würde mir spontan noch "Die Ermordung des Commendatore" von Murakami einfallen.


    Das Buch kann ich übrigens, trotz Schwächen, sehr empfehlen und verweise auf die Rezension im Fantasyguide:


    https://fantasyguide.de/der-vo…orin-susanne-roeckel.html

    "Der Vogelgott" fand ich auch toll.
    Meiner Meinung nach ist es auch beachtlich, dass dieser Roman sogar für den deutschen Buchpreis nominiert war. Dort hat er, unter der immer gleichen Masse all der sensiblen Kriegs-/DDR-/Holocaust-/Coming-of-Age-/Familiendramen, die sich sonst so auf der Longlist tummel, für eine nette Abwechslung gesorgt.
    Normalerweise greift der Buchpreis das Genre "Horror" ja auch nur mit der Kneifzange an... Und da wären wir dann auch schon wieder beim Thema "angebliche Schundautoren und Schundromane" :D.

    Dick hätte ich jetzt nicht in die Riege der Schundautoren verortet.

    Während seiner aktiven Zeit hat er für viele aber genau dort hineingehört, worunter Dick sein ganzen Leben lang gelitten hat.
    (Eines seiner Bücher heißt dementsprechend auch "Confession of a Crap Artist".)
    Für mich persönlich gehört Dick natürlich auch nicht zur Riege der Schundautorn. Ich halte es da eher mit Art Spiegelmann, der ihn mal als den "Kafka des 20. Jahrhunderts" bezeichnet hat.


    Andreas Zwengel schreibt so (...) ein wenig in die Richtung(...) Heftroman. (...) Für mich ist das auch nichts.

    Für mich ganz eindeutig auch nicht. Ich hoffe mal dass die beiden noch ungelesenen Bücher aus der "Schriften des Grauens"-Reihe mir wieder mehr zusagen werden. Zuerst wird aber "Thronos" gelesen.


    Interessant dass das Thema Maler so aktuell ist dieses Jahr.

    Ist mir auch schon aufgefallen. Als weiteres Beispiel aus diesem Jahr würde mir spontan noch "Die Ermordung des Commendatore" von Murakami einfallen.


    Das Buch kann ich übrigens, trotz Schwächen, sehr empfehlen und verweise auf die Rezension im Fantasyguide:


    https://fantasyguide.de/der-vo…orin-susanne-roeckel.html

    "Der Vogelgott" fand ich auch toll.
    Meiner Meinung nach ist es auch beachtlich, dass dieser Roman sogar für den deutschen Buchpreis nominiert war. Dort hat er, unter der immer gleichen Masse all der sensiblen Kriegs-/DDR-/Holocaust-/Coming-of-Age-/Familiendramen, die sich sonst so auf der Longlist tummel, für eine nette Abwechslung gesorgt.
    Normalerweise greift der Buchpreis das Genre "Horror" ja auch nur mit der Kneifzange an... Und da wären wir dann auch schon wieder beim Thema "angebliche Schundautoren und Schundromane" :D.

    Dick hätte ich jetzt nicht in die Riege der Schundautoren verortet.

    Während seiner aktiven Zeit hat er für viele aber genau dort hineingehört, worunter Dick sein ganzen Leben lang gelitten hat.
    (Eines seiner Bücher heißt dementsprechend auch "Confession of a Crap Artist".)
    Für mich persönlich gehört Dick natürlich auch nicht zur Riege der Schundautorn. Ich halte es da eher mit Art Spiegelmann, der ihn mal als den "Kafka des 20. Jahrhunderts" bezeichnet hat.


    Andreas Zwengel schreibt so (...) ein wenig in die Richtung(...) Heftroman. (...) Für mich ist das auch nichts.

    Für mich ganz eindeutig auch nicht. Ich hoffe mal dass die beiden noch ungelesenen Bücher aus der "Schriften des Grauens"-Reihe mir wieder mehr zusagen werden. Zuerst wird aber "Thronos" gelesen.


    Interessant dass das Thema Maler so aktuell ist dieses Jahr.

    Ist mir auch schon aufgefallen. Als weiteres Beispiel aus diesem Jahr würde mir spontan noch "Die Ermordung des Commendatore" von Murakami einfallen.


    Das Buch kann ich übrigens, trotz Schwächen, sehr empfehlen und verweise auf die Rezension im Fantasyguide:


    https://fantasyguide.de/der-vo…orin-susanne-roeckel.html

    "Der Vogelgott" fand ich auch toll.
    Meiner Meinung nach ist es auch beachtlich, dass dieser Roman sogar für den deutschen Buchpreis nominiert war. Dort hat er, unter der immer gleichen Masse all der sensiblen Kriegs-/DDR-/Holocaust-/Coming-of-Age-/Familiendramen, die sich sonst so auf der Longlist tummel, für eine nette Abwechslung gesorgt.
    Normalerweise greift der Buchpreis das Genre "Horror" ja auch nur mit der Kneifzange an... Und da wären wir dann auch schon wieder beim Thema "angebliche Schundautoren und Schundromane" :D.

    Dick hätte ich jetzt nicht in die Riege der Schundautoren verortet.

    Während seiner aktiven Zeit hat er für viele aber genau dort hineingehört, worunter Dick sein ganzen Leben lang gelitten hat.
    (Eines seiner Bücher heißt dementsprechend auch "Confession of a Crap Artist".)
    Für mich persönlich gehört Dick natürlich auch nicht zur Riege der Schundautorn. Ich halte es da eher mit Art Spiegelmann, der ihn mal als den "Kafka des 20. Jahrhunderts" bezeichnet hat.


    Andreas Zwengel schreibt so (...) ein wenig in die Richtung(...) Heftroman. (...) Für mich ist das auch nichts.

    Für mich ganz eindeutig auch nicht. Ich hoffe mal dass die beiden noch ungelesenen Bücher aus der "Schriften des Grauens"-Reihe mir wieder mehr zusagen werden. Zuerst wird aber "Thronos" gelesen.


    Interessant dass das Thema Maler so aktuell ist dieses Jahr.

    Ist mir auch schon aufgefallen. Als weiteres Beispiel aus diesem Jahr würde mir spontan noch "Die Ermordung des Commendatore" von Murakami einfallen.


    Das Buch kann ich übrigens, trotz Schwächen, sehr empfehlen und verweise auf die Rezension im Fantasyguide:


    https://fantasyguide.de/der-vo…orin-susanne-roeckel.html

    "Der Vogelgott" fand ich auch toll.
    Meiner Meinung nach ist es auch beachtlich, dass dieser Roman sogar für den deutschen Buchpreis nominiert war. Dort hat er, unter der immer gleichen Masse all der sensiblen Kriegs-/DDR-/Holocaust-/Coming-of-Age-/Familiendramen, die sich sonst so auf der Longlist tummel, für eine nette Abwechslung gesorgt.
    Normalerweise greift der Buchpreis das Genre "Horror" ja auch nur mit der Kneifzange an... Und da wären wir dann auch schon wieder beim Thema "angebliche Schundautoren und Schundromane" :D.

    Dick hätte ich jetzt nicht in die Riege der Schundautoren verortet.

    Während seiner aktiven Zeit hat er für viele aber genau dort hineingehört, worunter Dick sein ganzen Leben lang gelitten hat.
    (Eines seiner Bücher heißt dementsprechend auch "Confession of a Crap Artist".)
    Für mich persönlich gehört Dick natürlich auch nicht zur Riege der Schundautorn. Ich halte es da eher mit Art Spiegelmann, der ihn mal als den "Kafka des 20. Jahrhunderts" bezeichnet hat.


    Andreas Zwengel schreibt so (...) ein wenig in die Richtung(...) Heftroman. (...) Für mich ist das auch nichts.

    Für mich ganz eindeutig auch nicht. Ich hoffe mal dass die beiden noch ungelesenen Bücher aus der "Schriften des Grauens"-Reihe mir wieder mehr zusagen werden. Zuerst wird aber "Thronos" gelesen.


    Interessant dass das Thema Maler so aktuell ist dieses Jahr.

    Ist mir auch schon aufgefallen. Als weiteres Beispiel aus diesem Jahr würde mir spontan noch "Die Ermordung des Commendatore" von Murakami einfallen.


    Das Buch kann ich übrigens, trotz Schwächen, sehr empfehlen und verweise auf die Rezension im Fantasyguide:


    https://fantasyguide.de/der-vo…orin-susanne-roeckel.html

    "Der Vogelgott" fand ich auch toll.
    Meiner Meinung nach ist es auch beachtlich, dass dieser Roman sogar für den deutschen Buchpreis nominiert war. Dort hat er, unter der immer gleichen Masse all der sensiblen Kriegs-/DDR-/Holocaust-/Coming-of-Age-/Familiendramen, die sich sonst so auf der Longlist tummel, für eine nette Abwechslung gesorgt.
    Normalerweise greift der Buchpreis das Genre "Horror" ja auch nur mit der Kneifzange an... Und da wären wir dann auch schon wieder beim Thema "angebliche Schundautoren und Schundromane" :D.

    Heute "Kinder des Yig" aus der Liste der nominierten Romane gelesen.


    Andreas Zwengel kannte ich bisher nicht, obwohl der Mann offensichtlich ein ziemlicher Vielschreiber ist, der gleich mehrere Projekte in verschiedenen Verlagen am laufen hat. Nun werden solche Vielschreiber ja gerne auch mal abfällig als Schundautoren bezeichnet, weil sie wie am Fließband Bücher produzieren, die nur wenig literarische Qualität besitzen und eher auf schnelle Kasse aus sind. Und um einen Künstler, der seine Werke wie am Fließband produziert, geht es dann passenderweise auch in Zwengels Roman "Kinder des Yig" - Aber kommt dabei am Ende wirklich Schund oder vielleicht doch sogar Kunst raus?
    Die spoilerfreie Handlung: Damit seine Gelddruckmaschine nicht zum erliegen kommt, greift der Protagonist, ein einst gefeierte Maler, auf jede Menge Pillen einer experimentellen Droge namens "OpenMind" (sic!) zurück und erschafft so im Rausch reihenweise Meisterwerke von prophetischer Wirkung.
    Um es gleich klar zu machen: Von einem Meisterwerk oder Kunst ist dieser Roman, der sich ganz lose auf "Pickmans Modell" von Lovecraft und Robert E. Howards Schlangenkult bezieht, jedoch leider meilenweit entfernt. Ob ihn ein paar experimentelle Drogen vielleicht noch gerettet hätten, kann ich nicht beantworten. In seiner jetzigen Form ist er jedenfalls (trotz seiner Kürze) eine äußerst zähe Angelegenheit, voller klischeebeladener Figuren, unfassbar schwachsinniger Dialoge, endloser Action-Sequenzen und einer Story, die recht schnell (und frei von jeder Ironie) ins völlig Alberne rutscht. Nach circa 150 Seiten habe ich die Lektüre dann auch abgebrochen. Mehr ging einfach nicht!
    Natürlich erwarte ich von der "Schriften des Grauens"-Reihe kein bahnbrechendes Opus, aber zumindest doch kurzweilige, pulpige Unterhaltung (wie z.B. "Stolzenstein"). Und schließlich findet sich manchmal auch unter den unzähligen "Schundautoren" dieser Welt, ein Genie wie Philip K. Dick. Manchmal findet sich unter ihnen aber eben auch einfach nur Schund.
    Andreas Zwengel ist kein zweiter Dick und (um am Ende mal wieder zum Maler-Thema des Romans zurückzukehren) auch kein zweiter Picasso - Ganz im Gegenteil: Er liefert hier das literarische Äquivalent zu Kindergekritzel ab. Selten so einen Schwachsinn gelesen.

    Heute "Kinder des Yig" aus der Liste der nominierten Romane gelesen.


    Andreas Zwengel kannte ich bisher nicht, obwohl der Mann offensichtlich ein ziemlicher Vielschreiber ist, der gleich mehrere Projekte in verschiedenen Verlagen am laufen hat. Nun werden solche Vielschreiber ja gerne auch mal abfällig als Schundautoren bezeichnet, weil sie wie am Fließband Bücher produzieren, die nur wenig literarische Qualität besitzen und eher auf schnelle Kasse aus sind. Und um einen Künstler, der seine Werke wie am Fließband produziert, geht es dann passenderweise auch in Zwengels Roman "Kinder des Yig" - Aber kommt dabei am Ende wirklich Schund oder vielleicht doch sogar Kunst raus?
    Die spoilerfreie Handlung: Damit seine Gelddruckmaschine nicht zum erliegen kommt, greift der Protagonist, ein einst gefeierte Maler, auf jede Menge Pillen einer experimentellen Droge namens "OpenMind" (sic!) zurück und erschafft so im Rausch reihenweise Meisterwerke von prophetischer Wirkung.
    Um es gleich klar zu machen: Von einem Meisterwerk oder Kunst ist dieser Roman, der sich ganz lose auf "Pickmans Modell" von Lovecraft und Robert E. Howards Schlangenkult bezieht, jedoch leider meilenweit entfernt. Ob ihn ein paar experimentelle Drogen vielleicht noch gerettet hätten, kann ich nicht beantworten. In seiner jetzigen Form ist er jedenfalls (trotz seiner Kürze) eine äußerst zähe Angelegenheit, voller klischeebeladener Figuren, unfassbar schwachsinniger Dialoge, endloser Action-Sequenzen und einer Story, die recht schnell (und frei von jeder Ironie) ins völlig Alberne rutscht. Nach circa 150 Seiten habe ich die Lektüre dann auch abgebrochen. Mehr ging einfach nicht!
    Natürlich erwarte ich von der "Schriften des Grauens"-Reihe kein bahnbrechendes Opus, aber zumindest doch kurzweilige, pulpige Unterhaltung (wie z.B. "Stolzenstein"). Und schließlich findet sich manchmal auch unter den unzähligen "Schundautoren" dieser Welt, ein Genie wie Philip K. Dick. Manchmal findet sich unter ihnen aber eben auch einfach nur Schund.
    Andreas Zwengel ist kein zweiter Dick und (um am Ende mal wieder zum Maler-Thema des Romans zurückzukehren) auch kein zweiter Picasso - Ganz im Gegenteil: Er liefert hier das literarische Äquivalent zu Kindergekritzel ab. Selten so einen Schwachsinn gelesen.