Posts by Jana.Oltersdorff

    Ach Wetter wird doch überbewertet. ^^ Wenn es doof ist, mach ich halt was Indoor. Heute zum Beispiel werde ich ins Kino gehen. Zum ersten Mal seit Monaten! Und was gibt es Schönes? "Star Trek Into Darkness". Was ich mich auf den Film freue! Schon allein wegen Simon Pegg, meinem Lieblingsbriten.

    Von Michael Ende habe ich "Die unendliche Geschichte" und "Momo" gelesen. Ich besitze die RoRoRo-Taschenbuchausgaben, die mit der verschiedenfarbigen Schrift gedruckt waren. "Die unendliche Geschichte" war das erste Buch, das ich mir nach der Wende zugelegt habe.


    Ich weiß gar nicht, wie oft ich es gelesen habe seitdem. Das Buch steckt so voller Fantasie und Poesie, so voller Liebe, Weisheit und Tiefgründigkeit. Die Sprache ist wundervoll und die vielen Figuren, allen voran der Held meiner Kindheit, Atreju, sind unerreicht.


    Dieses Buch hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen.


    Leider bin ich in absehbarer Zeit nicht in Düsseldorf. Vielleicht wandert die Ausstellung irgendwann in Richtung Frankfurt, dann schaue ich sie mir auch an.

    Ich liebe Märchen! Immer schon. In ihnen steckt so viel Potential. Seit ich selbst Geschichten schreibe, habe ich auch gefallen daran gefunden, bekannte Märchen neu zu interpretieren. Meine Versionen sind dann die Adult Variante, in denen der Spieß umgedreht wird. Geht so in Richtung Schauermärchen und muss nicht zwangsweise damit enden, dass das Gute siegt.


    Allerdings gibt es auch bei bekannten Märchen nicht immer das Happy End. Zum Beispiel fand ich es als Kind immer ganz schrecklich traurig und ungerecht, wie Hans Christian Andersen seine Märchen enden ließ. Die Meerjungfrau kriegt den Prinzen nicht, das Mädchen mit den Schwefelhölzchen stirbt. Dennoch fand ich diese Geschichten immer ganz außergewöhnlich schön.


    Davon abgesehen steckt in den alten Märchen so viel Horror und Blutvergießen drin, dass ich mich heute als Erwachsene frage, wieso mir das als Kind nie aufgefallen ist. Schon damals liebte ich "Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen". Das hatte ich als Hörspiel und wenn die menschlichen Schädel als Kegelkugeln rollten, überkam mich jedes Mal eine wohlige Gänsehaut.


    Eigentlich war nicht Stephen King meine Einstiegsdroge, sondern die dunkle, faszinierende Welt der Märchen. Da wurden Zehen abgehackt, Augen ausgestochen, böse Stiefmütter in glühende Metallpantoffeln gesteckt und menschenfressende Hexen in ihren eigenen Öfen verbrannt. Also bitte, geht doch nichts über ein schönes altmodisches Märchen. *gnihihi*

    jörg:
    Ist ne Weile her, seit ich zuletzt etwas von Anne Rice gelesen habe. Ich würde sagen, die Geschichte von Lestat de Lioncourt in "Der Fürst der Finsternis" ist mein liebstes Buch, mein erstes war "Interview mit dem Vampir". Da faszinierte mich die wundervolle Sprache und die ganze sinnliche Atmosphäre. Die Verfilmung kenne ich auch, die war okay, aber richtig gut fand ich sie nicht, was vor allem an der Besetzung mit Tom "Strahlemann" Cruise als Lestat lag. Sehr gut gefiel mir auch das ausschweifende, sinnliche Buch "Armand der Vampir". Mal schauen, vielleicht lese ich mal wieder etwas von Anne Rice.

    Thilo, da gebe ich dir Recht. Aber wenn man sich zum Beispiel die amazon Rezensionen aufmerksam durchliest, durchschaut man die Pappenheimer doch ziemlich schnell.
    Mir persönlich schmeichelt es zwar, wenn jemand, der mir wohlgesonnen ist, mit einem positiven Kommentar einen Gefallen tun will, aber es befriedigt mich überhaupt nicht, weil ich dann ja weiß, dass dieser Kommentar nicht sachlich war. Bis jetzt konnte ich derartig motivierte Freunde auch erfolgreich zurückhalten. Die sollen doch wirklich das Buch lesen und es nur dann loben, wenn es ihnen wirklich gefallen hat. Da ich selbst aber auch "knallhart" austeile, wenn ich zum Beispiel auf Bookrix anderer Leute Werke kommentiere, wissen die meisten auch, dass ich selbiges von ihnen erwarte.
    Und erst eine Rezension einer mir nicht bekannten Person, die mir dann noch etwas Positives über mein Werk schreibt, geht runter wie Öl. Nö, da dümpel ich lieber vor mich hin und warte auf ernstgemeinte Rezensionen, die früher oder später doch kommen. Ich muss davon ja auch nicht leben, zum Glück.

    Ich bin ja seit kurzem auch so ein Self-Publisher und lese auch selbst gern mal was von Indie-Autoren. Ich finde, da gibt es wirklich viel Schrott, aber bei "ordentlich" verlegten Büchern ist auch nicht alles Gold, was glänzt. Man KANN Perlen finden, und wenn das Indie-buch Mist ist, hat man wenigstens nicht zu tief in den Geldbeutel gegriffen, denn die meisten Indie-Autoren nehmen um die 2,99€ bis 3,99€, manche verkaufen sogar für deutlich weniger. Das lässt sich verschmerzen.


    Für mich selbst habe ich die Qualitätslatte sehr hoch gelegt. Ich bin wahnsinnig pingelig, was Rechtschreibung und Grammatik angeht und liefere entsprechend saubere Texte ab. Auch bei Stil, Wortwahl etc. lese ich alles hundert Mal. Für den Roman, an dem ich momentan arbeite, werde ich mir auch Beta-Leser suchen, um mich gegen Logikfallen und ähnliches abzusichern. Den Aufwand habe ich für meine Kurzgeschichtensammlung nun nicht betrieben, allerdings sind da auch ein paar Texte dabei, die so schon in Anthologien veröffentlicht wurden, also gehe ich mal frech davon aus, dass die "gut genug" sind. :-D
    Der Rest muss dann "nur noch" beim Leser ankommen und hoffentlich dessen Geschmack treffen.

    Na eines steht mal fest: der Mann macht seinem Namen alle Ehre. Für mich war er die Einstiegsdroge in die Horrorliteratur. Ich weiß nicht, wie ich zu diesem Genre gestanden hätte, wären mir im Alter von vielleicht zwölf Jahren schon solche Hardcore-Sachen wie die von Ed Lee untergekommen. Vielleicht wäre ich angewidert ganz schnell wieder abgesprungen. In sowas muss man ja auch erstmal reinwachsen. *find*


    Übrigens: Ich finde die Parallele zu meinem eigenen Leben irgendwie witzig, auf eine bizarre Weise: Ende 2011 hatte ich auch einen schlimmen Verkehrsunfall, wurde auch über den Haufen gefahren. Da hatte ich plötzlich viel Zeit und fing endlich an, meine Ideen, die bis dato in meinem Kopf herumspukten, in Geschichten zu packen und aufzuschreiben. Na gut, er hatte zu dem Zeitpunkt seines Unfalls schon einen großen Namen, den muss ich mir erst noch erarbeiten (*janeeisklar*), aber allein aus diesem Grund werde ich mich mit meinem Lieblingsschriftsteller immer verbunden fühlen.

    "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin


    Ich habe mir das Buch am Welttag des Buches für lau auf amazon geholt und an diesem Wochenende in fast einem einzigen, atemlosen Rutsch durchgelesen. Die Apokalypse mitten in Berlin. Richtig gut erzählter, packender, actionreicher Endzeithorror aus deutscher Feder. Den könnte ich mir auch gut als Film vorstellen.


    Ich empfehle das Buch!
    [url=http://www.amazon.de/Pandämonium-letzte-Gefahr-Roman-ebook/dp/B008NXG00U/ref=kinw_dp_ke]Pandämonium[\url]

    Ich mag mittlerweile beides und kaufe nun wesentlich schneller ein Buch, weil der sehr viel niedrigere Kaufpreis ein echtes Argument pro ebook ist.


    Nebenbei bemerkt: manche Bücher gibt's auch nur als Ebooks, weil nicht mehr aufgelegt, Self-Publisher oder was auch immer. Da könnte man durchaus ein paar Schätzchen verpassen, wenn man die Ebooks per se außen vor lässt.

    Prost! Irgendwo in Frankfurt gibt's heute ne Lesung in einer Brauerei oder so, hab ich aufgeschnappt. Um beide Feiertage gebührend zu würdigen. Schöne Feiertage. Beide.


    Nachtrag: im Café Kurzschlusz Frankfurt findet die Lesung statt. Nix Brauerei, aber es gibt Bier! :-)

    Dan West: "Breed" habe ich mir kürzlich auch zugelegt, habe es aber erstmal auf meinem SuB geparkt.


    Aktuell lese ich (zum zweiten Mal) "der Übergang" von Justin Cronin, weil ich mich in das Universum rund um das Mädchen Amy wieder reinfinden muss, denn hier wartet auch schon die Fortsetzung "Die Zwölf".


    Stichwort deutschsprachiger Grusel: habe gerade "Graues Land" von Michael Dissieux fertiggelesen. Das Buch hat auch zwischendurch seine Längen, trotzdem gefallen mir der Stil und die Sprache sowie die Idee dahinter. Endzeithorror aus deutscher Feder. Ich empfehle es!


    Und ein Sachbuch hat es auch mal wieder in meine Leseliste geschafft: "Zeit zum Schreiben" von Richard Norden. Wenn's hilft... :thumbsup:

    Dann sage ich auch mal Hallo! in die Runde! *wink*


    Ich bin Jahrgang 1977 und las schon immer gern und viel, anfangs viele Märchen und Fantasy-Geschichten, später, als ich ins Teenie-Alter kam und ich dank der Wende an alle Literatur herankam, die mich interessierte, ging es los mit Stephen King und Co. Ich mag alles, was in die düstere Richtung geht. Das kann ganz subtiler Grusel sein, das darf aber auch richtig derbe sein. Die Mischung macht's, würde ich sagen. Ich mag Abwechslung und bin immer neugierig auf neue Genres und mir unbekannte Autoren. Gerade habe ich "Graues Land" von Michael Dissieux fertiggelesen und war ziemlich beeindruckt davon, was aus deutscher Feder so kommt.


    Ich schreibe auch gern selbst unheimliche Geschichten, einige wurden in Anthologien veröffentlicht, ein eBook mit eigenen Geschichten habe ich auch vor kurzem rausgebracht. Aber das ist meine Leidenschaft und mein Hobby. Im realen Leben habe ich beruflich mit Zahlen zu tun, da ist die ausgleichende Beschäftigung mit Worten in meiner Freizeit einfach wunderbar.


    Ich lebe im Rhein-Main-Gebiet mit Mann und Zwillingssöhnen, keine Haustiere, aber bald Besitzerin eines eigenen Reihenhäuschens mit Garten. Ist ja auch schon mal was. :-)

    "Tucker & Dale vs. Evil" fand ich großartig! Überhaupt liebe ich Horrorfilme mit einer gehörigen Portion Humor, am besten tiefschwarz. Deshalb gefielen mir auch "Shaun of the Dead" und "The Cabin in the Woods" so gut.


    Da muss man natürlich ein bisschen die Art von Filmen kennen und mögen, die da augenzwinkerndes Vorbild standen, aber ich gehe mal davon aus, dass das hier sowieso so ziemlich jeder tut (zumindest kennen, mögen ja vielleicht nicht), nicht wahr? ;)

    Da muss ich meinen ersten Beitrag in diesem Forum doch gleich mal meinem persönlichen Lieblingsautoren widmen. Schön zu wissen, dass ich damit nicht allein bin. Ich habe längst nicht alle Werke von King gelesen, zum Beispiel fehlt die Dunkle-Turm-Saga noch komplett in meiner Done-Liste. Die liegt noch nicht mal im SuB, aber das kommt schon noch.


    Ich könnte gar kein Lieblingsbuch nennen. Da gibt es so viele, die ich einfach nur stark fand, von "Friedhof der Kuscheltiere" und "ES" über "Das Spiel" und "Das Mädchen" bis zu "Die Arena" und "Der Anschlag". Letzteres habe ich geradezu weggeatmet. Sensationell, wie er das Amerika der 50er und 60er Jahre beschreibt. Ich liebe seinen Stil und finde ihn nach wie vor grandios. King ist einer der wenigen Autoren, die mich noch nie auf ganzer Linie enttäuscht haben. Irgendwas Gutes fand ich bisher in jeder seiner Geschichten. Und ganz besonders liebe ich Kings Kurzgeschichten. Da sind so viele geile, gänsehautfördernde Sachen dabei. Allein "Der Nebel" ist eine der unheimlichsten Geschichten, die ich je gelesen habe.


    Ich schreibe selbst Kurzgeschichten im Genre Horror/Mystery und sitze auch an einem Roman. Da ist King für mich eines der Hauptvorbilder und sein Buch "Das Leben und das Schreiben" ist eine sehr inspirierende, wichtige Quelle für mich.


    Ach ich könnte noch ewig weiterschwärmen, höre aber jetzt (erstmal) auf. :love: