Soulys Lesetagebuch
Arkady Martine - Im Herzen des Imperiums
Die Erzählung ist fulminant und intrigenreich und obwohl hier und da die Zusammenhänge manchmal nicht direkt klar werden, werden die Fäden im Buch nach und nach zusammengezogen. Die fremde Kultur wird lebendig und interessant beschrieben, insbesonders die Dichtwettbewerbe sind ein gewisses Highlight, das sich stringent durch die Geschichte durchzieht und das Buch im speziellen ausmacht. Die Personen im Roman sind erfrischend "anders" und können durch ihren Hintergrund bestechen. Mir hat das Buch sehr gefallen!
Matthew Phipps Shiel - Die purpurne Wolke
Vom heutigen Standpunkt aus, ist Shiels Werk eher langweilig. Die Erzählung mäandert hin und her, nimmt sich selbst nicht ganz so ernst, obwohl hier und da mal ein interessanter Aspekt ins Auge fällt. Der Stil ist eher konservativ, genauso wie so manche Ansicht, seltsam so manche Blüte, die so gar nicht ins Buch passen mag.
Die Sprache dagegen ist fast schon modern und leicht poetisch, der Protagonist leidet in seiner Einsamkeit und der Verfall ist ein Aspekt, den Shiel nur dann einbaut, wenn es ihm gefällt; damals wäre das möglicherweise gar nicht aufgefallen, aber heutzutage verursacht es durchaus Kopfschütteln, wenn bspw ein Zug so ganz ohne Gleise fährt.
Qiu Miaojin - Aufzeichnungen eines Krokodils
Da spielt Malinda Lo's "Last night at the Telegraph Club" wirklich die zweite Geige. Einprägsam, wortgewaltig, und mit verbrecherischer Genauigkeit ist das Buch von Qiu Miaojin (Nachname,…
Die Erzählung ist fulminant und intrigenreich und obwohl hier und da die Zusammenhänge manchmal nicht direkt klar werden, werden die Fäden im Buch nach und nach zusammengezogen. Die fremde Kultur wird lebendig und interessant beschrieben, insbesonders die Dichtwettbewerbe sind ein gewisses Highlight, das sich stringent durch die Geschichte durchzieht und das Buch im speziellen ausmacht. Die Personen im Roman sind erfrischend "anders" und können durch ihren Hintergrund bestechen. Mir hat das Buch sehr gefallen!
Matthew Phipps Shiel - Die purpurne Wolke
Vom heutigen Standpunkt aus, ist Shiels Werk eher langweilig. Die Erzählung mäandert hin und her, nimmt sich selbst nicht ganz so ernst, obwohl hier und da mal ein interessanter Aspekt ins Auge fällt. Der Stil ist eher konservativ, genauso wie so manche Ansicht, seltsam so manche Blüte, die so gar nicht ins Buch passen mag.
Die Sprache dagegen ist fast schon modern und leicht poetisch, der Protagonist leidet in seiner Einsamkeit und der Verfall ist ein Aspekt, den Shiel nur dann einbaut, wenn es ihm gefällt; damals wäre das möglicherweise gar nicht aufgefallen, aber heutzutage verursacht es durchaus Kopfschütteln, wenn bspw ein Zug so ganz ohne Gleise fährt.
Qiu Miaojin - Aufzeichnungen eines Krokodils
Da spielt Malinda Lo's "Last night at the Telegraph Club" wirklich die zweite Geige. Einprägsam, wortgewaltig, und mit verbrecherischer Genauigkeit ist das Buch von Qiu Miaojin (Nachname,…
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