Der gute alte Stephen King

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    • Na eines steht mal fest: der Mann macht seinem Namen alle Ehre. Für mich war er die Einstiegsdroge in die Horrorliteratur. Ich weiß nicht, wie ich zu diesem Genre gestanden hätte, wären mir im Alter von vielleicht zwölf Jahren schon solche Hardcore-Sachen wie die von Ed Lee untergekommen. Vielleicht wäre ich angewidert ganz schnell wieder abgesprungen. In sowas muss man ja auch erstmal reinwachsen. *find*

      Übrigens: Ich finde die Parallele zu meinem eigenen Leben irgendwie witzig, auf eine bizarre Weise: Ende 2011 hatte ich auch einen schlimmen Verkehrsunfall, wurde auch über den Haufen gefahren. Da hatte ich plötzlich viel Zeit und fing endlich an, meine Ideen, die bis dato in meinem Kopf herumspukten, in Geschichten zu packen und aufzuschreiben. Na gut, er hatte zu dem Zeitpunkt seines Unfalls schon einen großen Namen, den muss ich mir erst noch erarbeiten (*janeeisklar*), aber allein aus diesem Grund werde ich mich mit meinem Lieblingsschriftsteller immer verbunden fühlen.
      Leseempfehlung aus meiner Feder: Zwischenstopp - Dunkle Geschichten als Taschenbuch oder E-Book
    • Oh, Jana, das sind ja wirklich unangenehme Parallelen zu Stephen King...Aber nach solch einem traumatischen Erlebnis kann ich durchaus nachvollziehen, dass man beginnt, Dinge schriftlich festzuhalten oder den Ansporn zu erhalten, solche Sachen endlich einmal in die Tat umzusetzen.
      Ich hoffe sehr, dass Du den Unfall damals gut überstanden und seelisch verarbeitet hast!

      Zu meiner ursprünglichen Idee zu diesem Thread ist zu sagen, dass mich interessiert hat, inwiefern berühmte Horror-Autoren wie Stephen King heute noch auf den Leser wirken, da deutlich mehr Konkurrenz auf dem Markt vorhanden ist, als noch vor einigen Jahren...Vergleiche zu einzelnen Autoren sind stets schwierig, da fast jeder Schrifsteller einen anderen Stil und eine andere Herangehensweise an die unheimliche Literatur hat. Und man kann ja auch durchaus mehrere Schriftsteller gut und wichtig finden...
    • für meine frau ist king eine konstante im leben.
      er ist da, sie liebt ihn, weil er so schreibt: mutig und beherzt.
      ihre welt ist ohne king nicht vorstellbar.
      wie schon geschrieben, ich liebe wie sie king nacherzählt...

      auch seine wandelfähigkeit, seine non-horrors sind doch klasse!
      es gibt maler die immer nur das eine bild malen, tausendfach, und zufrieden sind. und es
      gibt maler mit hunger nach bildern aus allen perspektiven!

      @jana. du bist auf dem richtigen weg!
      "Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle."
      Albert Einstein (1879 - 1955)

      jörgs bücher des jahres 2018 :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von jörg wald ()

    • Creed schrieb:

      Vor Jahren habe ich mal eine Doku von King gesehen (ist die von Dir gesehene eine aktuelle gewesen?), damals sprach er von seinem schweren Augenleiden und es klang, als ob bald Ende mit Romanen wäre...seitdem erschienen regelmäßig neue Werke von ihm (Gott sei Dank!), die Erkrankung scheint also eingedämmt worden zu sein, ich habe jedenfalls nichts mehr darüber gelesen...

      Die die ich gesehen hatte lief auf The Biography Channel, von seinen Anfängen bis heute.
      Das mit der Augenerkrankung hat sich wohl wirklich gebessert.

      Seltsam? Aber so steht es geschrieben …

    • Wind hab ich eben auch ausgelassen, dafür hat das meinen Freund umso mehr gefreut xD

      Von der Serie um Die Arena wisst ihr ja wahrscheinlich *__* ♥ Ich hoffe natürlich auf eine deutsche Übersetzung, weil das Buch habe ich geliebt. Die über 1.000 Seiten in ein paar Tagen weggelesen, obwohl ich bei dem Umfang des Buches doch ein bisschen Bange hatte
      Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
    • Die Arena war nicht schlecht. Vor allem die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere war hier wieder echt Klasse von King. Das Ende mag allerdings nicht jedermans Sache sein. So richtig umgehauen hat es mich jetzt auch nicht unbedingt. Bei der Serie dürfte ja in Zusammenarbeit mit Spielberg nicht viel falsch gehen. Hoffentlich.

      Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten ;)


    • @ Alex: Meine "Brennen muß Salem"-Ausgabe von Heyne (1985) wurde damals wohl vom Zsolnay-Verlag abgekauft, der den Roman 1979 übersetzen ließ (von Ilse Winger und Christoph Wagner).

      "Dead Zone" wurde damals zunächst gekürzt im Moewig Verlag (übersetzt von Alfred Dunkel) veröffentlicht, 1987 dann erschien der Roman ungekürzt und von Joachim Körber übersetzt im Heyne-Verlag (welch' Ironie, ausgerechnet in dem Verlag, der sonst stets der erste beim Kürzen war...).

      "Es" wurde vom Heyne-Verlag dahingehend bearbeitet, dass immer mal wieder ein Satz oder ein kompletter Abschnitt gestrichen wurde, was zusammengenommen wohl eine ziemliche Menge ergab; vor wenigen Jahren erschien dann wiederum bei Heyne die ungekürzte Version. 1986 umfasste der Roman im Paperback rund 860 Seiten, 2011 waren es dann plötzlich 1536 Seiten im Taschenbuch...Die erste Übersetzung von Alexandra von Reinhardt wurde später von Joachim Körber überarbeitet und teilweise neuübersetzt, enthielt aber auch nicht den kompletten Originaltext. Erst 2011 erschien der umfangreiche Roman dann ungekürzt...
    • Puh, eine Quelle an sich habe ich bisher noch nicht gefunden, habe allerdings auch noch nicht intensiv im Netz recherchiert...ich las lediglich vor einigen Jahren in einem Zeitschriftenartikel über King, dass sein Roman "Es" in Deutschland um einiges gekürzt sei.

      Viel später kam dann die komplette Version auf den Markt, und anhand der Seitenzahlen kommt man schon etwas ins Grübeln, selbst wenn man unterschiedlichen Zeilenabstand und Schriftgröße wohlwollend dazurechnet.

      Aber "The Stand" ist ja damals auch bei Bastei unter dem Titel "Das letzte Gefecht" extrem stark gekürzt erschienen...
    • ich halte kürzungen, die nicht nach absprache mit dem autoren erfolgen,
      für zensur. und straffungen um druckseiten zu sparen für nicht in ordnung.
      man kann auch gemälde beschneiden, damit sie besser in den rahmen passen.
      auch kleine auslassungen können aber viel dem leser vorenthalten...
      goethe kriegt ja bis heute rüffel für seinen freundlichen weglass-umgang mit
      schiller-texten...

      anderer fall: king hat bei e-book-versionen seiner bücher, doch texte gekürzt um sich modernen
      lesegewohnheiten, thema:ungeduldige leser, anzupassen...
      find ich ne traurige entwicklung!, aber da gibt der autor sein einverständnis.

      ich hab bei einem gedichtband von mir z.b. um ein wort gekämpft. die lektorin meinte,meckermecker
      publikum will... ich autor will aber das aussagen...
      jeder text ist veränderbar. gut aber wenn man weiß, was mit ihm geschah...

      schön wäre ja z.b. bei king die textvarianten deutlich zu machen, sprich nebeneinanderzustellen! ;)
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      Albert Einstein (1879 - 1955)

      jörgs bücher des jahres 2018 :thumbup:

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    • Hier gibts ausführliche Infos zur Fassungsproblematik von "ES". Scheint sich da ja zum Teil um keine mutwilligen Kürzungen zu handeln, andernseits wiederum schon. Traurig, daß es so lange gedauert hat, ehe da eine Komplettübersetzung erschien. Eigentlich wäre da noch mal eine schöne HC Ausgabe in deutsch angebracht, aber da kann man wohl lange warten :S

      Wenn Kürzungen gegen den Willen des Autors geschehen ist das natürich Zensur. Genau so wie bei den Filmen. Bei Filmen hat man immer noch die Chance, daß ein aus wirtschaftlichen Interessen gekürzter Film doch noch mal als Langfassung erscheint. So wie bei Herr der Ringe geschehen. Bei Büchern schätze ich diese Chance da schon geringer ein.

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