Tentakel

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    • In sehr vielen Horror-Büchern kommen sie vor - Tentakel. Was soll das? Ich habe kein bisschen Angst oder Ekel vor Tentakel (ich esse sogar sehr gerne Tintenfisch und am liebsten natürlich was? Genau...die Tentakel 8o ).
      Mittlerweile kaufe ich mir auch kein einziges Buch mehr, wo diese vorkommen. Es nervt einfach nur noch.
      Vielleicht könnte man es damit erklären, dass sie bei Lovecraft ein wichtiges Element waren (was ich auch noch nie toll fand).
      Ekelt oder fürchtet ihr euch vor diesem Humbug?
      Ich verdrehe nur noch die Augen, wenn ich wieder sehe, dass ein weiteres Buch im Genre "Horror" diese Dinger thematisiert ?( .
    • Das kommt definitiv von Lovecraft. Die unheimliche Literatur des 20. Jahrhunderts wurde von niemanden mehr geprägt als ihm. Bei ihm waren die Tentakel aber eher Beiwerk. Die Viecher haben sie halt. Das Unheimliche in seinen Geschichten liegt an anderer Stelle. Lovecraft selbst war das Meer eher unangenehm. Wenn ich mich recht erinnere, hat er sich deswegen auch vor Meeresfrüchten geekelt. Müsste ich aber nochmal nachschlagen. Nimm noch einen Alptraum in entsprechender Umgebung hinzu ... hence cometh Cthulhu.

      Ich selber esse gerne mal Fisch. Aber Tintenfische, Garnelen, Krabben und all das Zeug ist nichts für mich.
    • Ich dachte mir ja auch schon, dass es von einem Lovecraft-Einfluss kommt. Aber irgendjemand muss diesen Horror-Schreiberlingen doch mal sagen, dass es NICHT gruselig ist..hahaha. Ich selbst kenne gefühlt 20 Romane mit verdammten Tentakel (haben die denn keine eigenen Ideen?). Ich will das nicht mehr lesen;-) (das Problem ist, dass es meistens nicht in der Inhaltsbeschreibung steht, sondern irgendwo ein Tentakelgesicht oder Tentakelarme um die Ecke kommen :thumbdown: ).
      Ihr merkt schon..es bringt mich zur Verzweiflung;-) :D
    • Crimson wrote:

      Ich dachte mir ja auch schon, dass es von einem Lovecraft-Einfluss kommt. Aber irgendjemand muss diesen Horror-Schreiberlingen doch mal sagen, dass es NICHT gruselig ist..hahaha. Ich selbst kenne gefühlt 20 Romane mit verdammten Tentakel (haben die denn keine eigenen Ideen?). Ich will das nicht mehr lesen;-) (das Problem ist, dass es meistens nicht in der Inhaltsbeschreibung steht, sondern irgendwo ein Tentakelgesicht oder Tentakelarme um die Ecke kommen :thumbdown: ).
      Ihr merkt schon..es bringt mich zur Verzweiflung;-) :D


      Die gibt es halt inzwischen an allen Ecken. Siehe den einen Gegner (?) aus "Pirates of the Carribean". Oder auch Zoidberg, der ohne Lovecrafts Einfluss vermutlich auch anders aussähe. Bei der Masse an Tentakelauftritten und -cameos ist eine Übersättigung natürlich kein Wunder. Wobei im Endeffekt egal sein sollte, wie das Monster aussieht. Insofern liegt vermutlich einfach auch der Fokus mehr auf den Tentakeln als auf der Geschichte? Gibt ja wohl auch den sog. "Tentacle Porn". Genauer möchte ich das aber lieber nicht ergründen. :D
    • Ich esse sehr gerne "Calamari fritti", aber unheimlich finde ich die Dinger nicht... ;)

      ich glaube, selbst bei Jules Vernes "20.000 Meilen unter dem Meer" kommt eine Riesenkrake vor...Die Angst vor der Tiefsee ist fest in uns Menschen verwurzelt, denke ich. Unendliche, teilweise selbst heutzutage unerforschte Finsternis, Kälte, das alles hat schon immer die Fantasie die Schriftsteller und Leser beflügelt. Was man nicht kennt, fürchtet man, und deswegen haben sich die Menschen schon immer die unheimlichsten Kreaturen erdacht, die dort in der Tiefe des Meeres lauern. Wie wir heute wissen, sehen viele Meeresbewohner in diesen Schichten des Ozeans naturbedingt wirklich grotesk aus.
      Der Riesenkalmar mit seinen Tentakeln und Saugnäpfen, der arglose Fischer samt Booten in die Tiefe zieht, wurde dementsprechend literarisch schon extrem häufig verwendet...und das schon seit vielen Jahren bzw. Jahrhunderten...ein damals gewiss sicheres Mittel zur Spannungs- und Schreckenserzeugung, heute eher lachhaft. Leser von moderner Horrorliteratur sind Übleres gewohnt...wer wüßte das besser als wir!
    • Das wollten wir ja nicht ausweiten, das Thema ;)
      Tentakel sind auch in anderen Bereichen zu finden...und auf die alle Rücksicht nehmen, dann kann man gleich ein Tentakelforum eröffnen :whistling:
      The moon will rise - The night will fall
      I hold your hand - But you let go
      The sun will shine - The snow will thaw
      All things must pass - Into the unknown

      Escaping the past by embracing the future

      Leseüberblick
    • Mir sind Tentakel eigentlich nur bei Lovecraft begegnet (und bei Autoren, deren Werk sich auf welche Weise auch immer auf Lovecraft bezieht). Was mir aber bei Tentakeln auch immer einfällt, ist dieser komische Krake in der Verfilmung von "Es" im ersten Teil, kurz bevor "Es" verschwindet. Hatte zwar nix mit dem Buch zu tun, aber auch das war eine Art "Krake"/"Tentakel"/"Arm mit Saugnäpfen-Dingenrichen" ;)
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      "Ihr seid Ka-tet, eins aus vielen. So wie ich. Wessen Ka-tet das stärkere ist, werden wir jetzt herausfinden müssen."
    • im japanischen manga/anime ab 18, aber auch in horrorfilmen spielen tentakel und
      frauen eine große rolle.
      kraken sind sehr faszinierende, kluge wesen. ein meeresbiologe sagte mal, sinngemäß,
      sie seien die wichtige art der wasserwelt.

      außerdem:
      von der, auch für festa übersetzenden, claudia rapp gibts:
      eine "Tentakelporn-Anthologie":
      claudiarapp.de/2016/10/15/achtung-tentakel/
      "hin und wieder kitzelt mich das leben!"
      jörgs bücher des jahres 2019 :thumbup:
    • Ich vergaß auch Currans "Blackout" zu erwähnen, denn da gibt es glaube ich Tentakel in ihrer reinsten Form. War aber recht kurzweilig :D Gegruselt hat es mich dabei aber nicht.
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    • Crimson wrote:

      Könnte ich nicht verstehen. Ich mach mich jetzt mal ein bisschen unbeliebt: Ich finde Lovecraft hoffnungslos überbewertet =O 8o .
      Nicht, dass ich ihn schlecht finde, aber den Hype und die Götterverehrung kann ich nicht nachvollziehen.


      Nö, alles gut, denn Lovecraft ist schon sehr speziell nicht nur was seine Tentakel angeht. Auch ich brauchte mehrere Geschichten um mich an den Stil zu gewöhnen. Inzwischen kann ich einzelne Geschichten auch hintereinander weg lesen.
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