Beiträge von Perrish

    Ich habe mir am Wochenende mal "1899" angeschaut. Insgesamt hat mir die erste Staffel wieder sehr gut gefallen, vor allem auch, dass alle in ihren Muttersprachen reden. Nur bei den letzten paar Folgen hätte man die Handlung etwas straffen können. Es ist kein neues "Dark", aber immer noch sehr gut. Ich bin aber auf jeden Fall auf die zweite Staffel gespannt.

    Ein neues Dark ist wahrscheinlich unmöglich aber 1899 ist schon extrem gut. Sehr mysteriös und bis Folge 6 von 8 hatte ich überhaupt keine Ahnung wohin die Reise geht. Im Prinzip war es ein langer Prolog und ich hoffe die Geschichte geht weiter.

    von Binge Watching halte ich nichts

    Bei einer Anthologieserie ist es nicht so relevant aber sonst finde ich es toll selbst bestimmen zu können wann ich Pause mache. Wenn mich eine Serie richtig mitreißt werden auch gern mehrere Folgen am Stück geschaut, dann kann, bzw will ich nicht aufhören.


    Nachdem ich jetzt Folge 4 und 5 gesehen habe kann ich deine Kritik besser nachvollziehen Windir Die hatten auch eine längere Laufzeit als die ersten drei. Die fünfte Folge (böse Bilder) fand ich dann zum Ende hin allerdings wirklich gruselig. Das kam schon länger nicht mehr vor.


    Edit: Im Moment läuft gerade The Good Nurse, mit Eddie Redmayne und Jessica Chastain fantastisch besetzt. Netflix meint es aktuell echt gut mit mir, School of Good and Evil und The Stranger habe ich noch auf der Liste und dann folgt mit 1899 die neue Serie von den DARK Schöpfern - für mich eine der besten Serien überhaupt mit einem Zeitreiseplot, der die Synapsen zum glühen bringt und das aus Deutschland. Als ich die Serie geschaut habe hatte ich Stammbäume der fiktiven Familien aus dem Netz neben mir liegen um folgen zu können. Bin extrem gespannt auf 1899.

    Aber insgesamt finde ich, dass es durch die Bank einfach zu lange dauert, bis was passiert. Aber ist halt Geschmackssache


    Tatsächlich Geschmackssache! Mir gefällt genau dieser Spannungsaufbau gut. Ich mag das rumrätseln und die Zuspitzung zum Ende hin, welches dann tatsächlich eine Auflösung liefert und teilweise recht explizit ist.


    Mit diesen Geschichten wie The Sadness oder Folterfilmchen, die Gewaltausbruch an Gewaltausbruch reihen ohne sich die Mühe zu machen eine Geschichte zu erzählen kann ich nichts anfangen. Finde das sehr ermüdend. Habe kürzlich Ash vs Evil Dead gesehen, wo es kaum Pausen gibt. Wäre der schräge Humor nicht gewesen hätte ich die Serie nicht zu Ende geschaut und auch so war ich froh, als ich durch war. Die ersten fünf motorzersägten Untoten sind noch ganz lustig, beim zwanzigsten bin ich gelangweilt oder genervt.


    Cabinet of Curiosities geht anders vor und ich bin gespannt auf die gleich folgende vierte Episode.


    Im Westen nichts Neues war wie erwartet schwere Kost und ich musste an die Ukraine denken. Der Mensch ist mit außergewöhnlichen kognitiven Fähigkeiten gesegnet und schafft es doch nicht friedlich miteinander zu leben. Selbst auf dem Fernseher waren viele Szenen schwer zu verdauen und man kann nur hoffen, dass einem diese Katastrophe erspart bleibt.

    Der Film ist handwerklich gut gemacht, die Szenen in den Schützengräben erschreckend intensiv.

    Hereditary fand ich ziemlich stark, sehr gruselig und düster, super Schauspieler. Midsommar war mir persönlich zu lang(weilig), sehr verstörend und bizarr. Besonders sind sie beide.


    Habe angefangen Cabinet of Curiosities zu schauen und die ersten drei Folgen der Anthologieserie waren genau nach meinem Geschmack. Richtige (fiese) Geschichten, gut erzählt und unterstützt durch wohldosierte Schockmomente und Gewalteinlagen und Monster :) Etwas altmodisch und ziemlich niveauvoll, ein mittlerweile sehr seltenes Vergnügen im Horrorgenre.


    Morgen gibt es die nächsten Folgen aber erst schaue ich die Neuverfilmung von Im Westen nichts Neues.

    Freut mich, dass Brian Keene dabei ist. Mochte seine Romane bisher sehr.


    Für mich werden es ansonsten wie üblich die (meisten) Titel der Must Read Reihe und die Jack West Bücher von Matthew Reilly werde ich natürlich auch weiter sammeln. Viele der angekündigten Sachen kenne ich nicht und werde mich überraschen lassen, wobei ich für die extremen Geschichten zu alt bin.


    Jeff Strand vermisse ich im ersten Moment ein wenig, sein Humor ist lesenswert.

    Ich würde mir selbst ein Bild machen Sascha , vor allem wenn dir die ersten beiden Teile gefallen haben.


    Reviews und Rezensionen sind gefährlich, sie generieren eine Erwartungshaltung und das nimmt Einfluss auf das Filmerlebnis. Wenn ich einen Film schauen möchte vermeide ich im Vorfeld Infos darüber, die schaue ich mir erst nach der Sichtung an.


    Gab Filme, die mir gut gefallen haben obwohl sie allgemein schlecht wegkamen und umgekehrt kann ich mit einigen hochgelobten Werken nicht viel anfangen. Bleibt ja immer noch Geschmackssache.

    jörg Bei mir kamen heute genau die gleichen Bücher :) auch gebraucht aber von Medimops. Bei mir kam auch "Die Ewigkeit in einem Glas" mit. Zusätzlich waren noch "Der Unsichtbare Freund" von Stephen Chbosky und zum Erreichen der Versandkostenfreiheit noch "Die Haarteppichknüpfer" von Andreas Eschbach mit im Paket.


    Bestelle ganz selten gebrauchte Bücher und obwohl es sehr günstig ist wird es eine Ausnahme bleiben. Der Zustand aller Bücher war mit "sehr gut" beschrieben. Keine Ahnung was dort für Maßstäbe angesetzt werden aber kein Buch welches ich selbst neu gekauft habe befindet sich in einem ähnlich schlechten Zustand. Alle sind schmutzig, die Schutzumschläge leicht bis deutlich verknickt, teils eingerissen und das einzige Taschenbuch von Eschbach ist eigentlich ein Totalschaden, Vorder- und Rückseite völlig verknickt und Rücken komplett gekillt (ich finde es übrigens fürchterlich, wenn man ein (Taschen)buch aufgeschlagen auf eine ebene Oberfläche legt und dann mit Gewalt versucht einen Winkel von 180° zu erzwingen). Bei einem Buch ist das Lesebändchen fast abgerissen, was machen die Leute damit?

    Wohlwollend ist der Zustand also "gut" bis "akzeptabel" und dann haut Medimops überall noch einen dämlichen Aufkleber drauf. Werde künftig nur noch antiquarisch bestellen, wenn ich vorher Fotos vom Buch sehe oder es anderweitig nicht zu kriegen ist.

    Grundsätzlich finde ich, dass man jedem seinen religiösen Glauben lassen und sich nicht (verletzend) darüber lustig machen sollte, solange nicht missioniert werden soll. Es gibt unheimlich viele Menschen, die aus ihrem Glauben heraus Gutes tun (Angehörige jeder Religion wie auch Atheisten) und aus der Bibel die richtigen Schlüsse ziehen. Als gläubiger Christ muss man die Bibel nicht wörtlich nehmen, sondern kann wie in jeder anderen religiös geprägten Schrift Lehren finden, nach denen man sein Handeln ausrichtet, was absolut positiv sein kann. Bewusster sind allerdings die schrecklichen Interpretationen und die daraus resultierenden Konflikte. Trotzdem denke ich nicht, dass sie von allen gläubigen Christen überbewertet wird.

    Übrigens bin ich christlich geprägt aber in keiner Kirche und habe eigentlich nichts gegen Witze über das Thema, aber es ist sensibel und sollte von allen Seiten rücksichtsvoll diskutiert werden.

    überschätzt ist "das wort gottes", allein aus diesem grunde schon, wort nicht eines menschen,

    sondern eines schöpfers von allem hier auf erden, zu sein.


    Dafür müsste man aber daran glauben es sei mehr als das Wort eines Menschen. Es wurde zu einem Werkzeug der Kirche aber wer immer es geschrieben hat erschuf ein machtvolles und ungeheuer einflussreiches Werk. Danke für den Blickwinkel jörg !

    Mal eine Überlegung zur Bibel als "meistüberschätztes Buch". An dieser Stelle, weil es im anderen Thread offtopic wäre. Den Gedanken dahinter kann ich verstehen aber hauptsächlich drückt man damit wohl eine Abneigung gegen religiösen Faschismus aus. Die Bibel strotzt vor Superlativen - das meistverbreitete und -verkaufte Buch der Welt. Die Geschichte ist ziemlich episch und Milliarden Menschen berufen sich darauf und Millionen wurden im Bezug auf dieses Buch umgebracht. Anhand dieser Fakten finde ich es schwer das Buch zu überschätzen, es ist wohl das wichtigste literarische Werk der Menschheit. Wer auch immer sich das ausgedacht hat hat den größten Bestseller der Geschichte geschrieben.

    Es gibt freie Aboplätze. Aus der aktuellen Festa Mail:


    Zitat
    Rückläufer Sammlerausgabe und freie Abos
    Einige Exemplare haben wieder den Weg zu uns zurückgefunden, sei es durch Retouren oder Stornierungen, da Kunden nicht bezahlt haben.

    Somit können wir euch unsere aktuelle Sammlerausgabe Extrem Bizarr von Matt Shaw mit dem Überraschungsbuch Der Ausgestoßene von Graham Masterton kurzfristig wieder anbieten. Es sind auch ein paar wenige Aboplätze frei geworden. Wer Interesse hat, schickt uns eine Mail an shop@festa-verlag.de

    Naja ich bin weder Pro noch Contra Impfen/Maske etc. ich finds nur lustig wie Menschen 1 Tag so tun, als wenn Apokalypse da ist, den nächsten machen se auf Happy End alles wieder gut und danach beginnt wieder die Apokalypse.

    Sehr interessant zu beobachten.

    🤣😜✌


    Das ist wirklich interessant zu beobachten. Man könnte sagen Menschen sind opportunistische Idioten und ungeheuer vergesslich.

    Auf der anderen Seite ist es große Anpassungsfähigkeit und ein Selbstschutz. Der Mensch gewöhnt sich erstaunlich schnell an neue Situationen. In einer Doku habe ich letzten Monat einen Strand in der Ukraine gesehen an dem fröhlich gebadet wurde. Scheinbar arrangiert sich die Bevölkerung sogar mit dem Grauen des Krieges.

    Deswegen glaube ich auch, dass die Spezies so schnell nicht ausstirbt auch wenn sie sich irgendwie doof verhält.

    Ich hau mich jetzt nicht mit Impfstoff zu, zumal da andere Versprechungen gemacht worden sind. Normalerweise lässt man sich impfen, um eine Krankheit nicht zu bekommen und das ist ja wohl komplett in die Hose gegangen ?( .


    Bitte nicht als Kritik verstehen, ich finde deinen Beitrag gut und dein Verhalten sehr verantwortungsbewusst. Ich will auch nicht leugnen, dass falsche Versprechungen im Umlauf waren. Aber die offiziellen und seriösen Quellen haben für berichtet, dass der Impfstoff der Weg aus der Pandemie ist, das Virus aber bleiben wird. Genau das war der Fall, mit den Impfungen kehrten wir zur Normalität zurück.


    Eine Impfung dient dazu das Immunsystem auf eine Krankheit vorzubereiten, damit es im Ernstfall eine Strategie zur Verteidigung hat. Ein Impfstoff kann den Einzelnen nicht davor schützen eine Krankheit zu bekommen, aber sein Immunsystem trainieren die Krankheit möglichst effektiv zu bekämpfen. Auch ein milder Verlauf ist ein Erfolg. Wenn irgendwann genug Leute geimpft sind kann durch die Herdenimmunität die Ausbreitung des Virus gestoppt werden, das wäre das beste - wie bei Masern. Allerdings ist die Quote dafür auch durch die Mutation des Virus sehr hoch. Trotzdem war der Impfstoff "die Rettung" und ein großer Erfolg.


    Wir werden nie erfahren, wie es ohne Impfstoff weitergegangen wäre aber es wäre wohl ziemlich grauenhaft geworden. Aktuell sehe ich keine zwingende Notwendigkeit für eine vierte Impfung, ich fühle mich damit einfach wohler. Eine weitere Mutation könnte Impfungen vielleicht wieder nötig machen, aber das wird man in den Nachrichten erfahren, auch wenn sich einiges widersprechen mag war der Weg der richtige.

    M.S. Angeblich sollten die modifizierten Impfstoffe verfügbar sein, aber das weiß ich nicht. Habe mich nochmal mit den "alten" Impfstoffen piksen lassen. Hielt das vorm Herbst für sinnvoll und konnte einfach einen Termin beim Hausarzt machen. Als ich den vereinbart habe waren noch nicht klar wann die neuen Impfstoffe kommen aber bisher schützen die bewährten wohl noch gut vor schweren Verläufen.