Posts by Kain

    Ich habe mit "Tote Titanen, erwacht!" angefangen und bin hin und weg. Genau wegen solcher Bücher lese ich Weird Fiction/Horror. Wenn der noch etwas in der Richtung hat immer her mit.

    Geht nicht der Trend irgendwo zu E-Books? Ich bin ja kein Fan davon und bevorzuge echte Bücher. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass inzwischen einige Leute auf so etwas bestehen und diese tendenziell mehr werden.


    Davon abgesehen bin ich nach wie vor der Meinung, dass sich diese Gruppe auch das gedruckte Buch nur ein einziges mal gekauft und rumgereicht hätte. Was wohl zur grundsätzlichen Frage führt, ob sich E-Books verleihen lassen, so gesehen. Vielleicht sollte man sich einfach anderen Verlagen anpassen und die Preise erhöhen. 2,00 Euro weniger als die gedruckte Ausgabe oder was auch immer der Standard ist.

    Laymont hätte mich schon interessiert - aber ich wollte abwarten, ob die Reihe fortgesetzt wird - ich fange ungerne eine Serie ohne Ende an.

    Das ist halt genau die Einstellung, die zum Abbruch von Reihen führt. Eine Diskussion, die ich schon endlos im Panini- und Horrorforum geführt hatte.

    Mein Buchhändler, ebenfalls großer Fan von King, mag das Buch auch nicht. Er meint, er habe bessere Katastrophenromane gelesen. "The Stand" könne da nicht mithalten. Ich mochte es. Ist aber hundert Jahre her. Ich will es eigentlich nicht noch mal lesen. Bin heute kritischer als in meiner Jugend und befürchte, dass es meiner Erinnerung nicht standhält. Zumal ich allgemein kein sonderlicher Fan von King bin.

    Wobei das in dem Beispiel so klingt, als hätte sich diese Gruppe auch das Buch nur ein einziges Mal gekauft und dann rumgereicht bis es jeder gelesen hat. Insofern hätte es auch nichts gebracht, wenn das betreffende Buch nur in analoger Form verfügbar wäre.


    Das:


    Quote

    Aleister Crowley: Alle Erzählungen (2 Bände)


    03: John Hornor Jacobs: Southern Gothic

    04: Brett J. Talley: That Which Should Not Be

    05: Cody Goodfellow: Rapture of the Deep and Other Lovecraftian Tales

    Ich habe die Verweise bei den Kurzgeschichten aktualisiert und an den passenden Stellen den HPL-Schuber (einfach als Schuber 1, Schuber 2 etc.) und die Mythos-Bände von Robert E. Howard und Clark Ashton Smith eingefügt. Damit dürften jeweils wieder alle festa-relevanten VÖs der jeweiligen Geschichte gelistet sein. Zumindest alle mir bekannten Veröffentlichungen.

    Das ist doch schon tausendmal erschienen und nur eine kurze Novelle. Aber danke für den Tipp!

    Ich glaube, dass nicht nur die Novelle gemeint war sondern eine deutsche Ausgabe von "In a Glass Darkly". Ich habe allerdings keinen Überblick, welche Geschichten davon u. U. noch nicht auf deutsch erschienen sind. Eine deutsche Ausgabe in dieser Form kenne ich jedoch ebenfalls nicht. Fände ich persönlich auch durchaus reizvoll.

    A Work in Progress ...


    Muss bei Gelegenheit mal wieder ein Foto von dem ganzen Zeug machen …

    Update:


    Lovecrafts Texte in verschiedenen Version (englisch, deutsch, kommentiert, nicht kommentiert), Sekundärtexte zu Lovecraft oder ihn betreffenden Themen und zwei Bücher mit großem HPL-Anteil (zwei Geschichten u. zehn Geschichten mit jew. 50 % Beiträgen von Lovecraft). Beim Schreiben des Beitrags fällt mir auf, dass ich diesem Muster folgend auch "Die Romanze von Dunwich" hätte aufnehmen müssen. Aber ich habe jetzt keine Lust, das noch mal aufzubauen.


    "Berge des Wahnsinns" und "Der Flüsterer im Dunkeln" habe ich gekauft, weil es zusätzliche Beiträge zu den Geschichten gab. Bei "Re-Animator" ist das wohl nicht so. Daher ist der Band für mich eher uninteressant. In "Der silberne Schlüssel" waren die Kindheitswerke, zwei Parodien und "Fungi from Yuggoth" enthalten. Bei "Die lauernde Furcht" wurde ich zur Abwechslung mal schwach wegen des Rückenbilds. Inhaltlich hat der Band für mich eigentlich keine Relevanz.

    Als längere Nebenlektüre habe ich Band 1 von 3 der UNHEIMLICHEN UND PHANTASTISCHEN GESCHICHTEN von Edgar Allen Poe gewählt. Die werde ich daheim so nach und nach lesen.

    Da muss ich mal neugierig sein: Welche Version ist denn das genau?

    Die Festa-Übersetzungen könnten einen umfangreicheren Sprachschatz haben. Wobei ich allerdings mit BERGE DES WAHNSINNS sehr zufrieden bin. Das ist sicher die beste deutsche Übersetzung auf dem Markt. Der Übersetzer hat den eigentlich fertigen Text noch zig Monate lang immer wieder bearbeitet und bearbeitet, bevor er endlich zufrieden war, das weiß ich noch.

    Das war Fischer, ne?!

    Die Suhrkamp-Übersetzungen sind, je nach Übersetzer, teilweise gekürzt und teilweise durch Hinzudichtungen verfälscht (H. C. Artmann) ...

    Nicht zu vergessen diese Frau von und zu irgendwas. Wobei diese Übersetzungen u. U. nur bei Insel erschienen sind. Bei der war es so, als würde sie die Sprache aufwerten, geradezu veredeln wollen. Also ein bissel wie Friedlich P. es auch gerne gemacht hat. ;) Ich denke, dass Lovecraft von einigen als schwülstig wahrgenommen wird, dürfte an solchen Kapriolen liegen.

    Die Fischer Tor-Übersetzungen gehen in ihrem Bemühen, auch ja einen neuen Ton zu treffen, oftmals zu weit. Lächerlich ist die Übertragung von den Deep Ones, also den Tiefen Wesen, als Gründler ... Enten gründeln.

    Ja, die Gründler fand ich auch unheimlich dämlich. Alles in allem hatte ich das Gefühl, dass die beiden zu sehr versucht haben, Lovecrafts Diktion ins Deutsche zu übertragen. Mein liebstes Beispiel ist der "Kenotaph". Da hätte man auch einfach beim "Grabstein" bleiben können. Oder ein "Ehrengrab" daraus machen können. Fand ich in dem Fall eher unnötig als verbessernd. Wobei ich nicht sagen will, dass dieser Anspruch vorhanden war. Alles in allem sind das schon schöne Übersetzungen. Trifft aber auch auf die von Festa zu. Allein die Suhrkrämpfe würde ich mir nicht mehr ins Regal stellen. Na ja, und die Versionen von den Billigverlagen auch eher nicht. Aber das liegt nicht an den Übersetzungen. Die sind mir eh unbekannt.


    Einen Band (oder mehrere) mit den Joshi-Versionen würde ich mir aber durchaus holen. Unabhängig von der Notwendigkeit derselben. Allerdings sind sie mir auch nicht wichtig genug, um auf die englischen Versionen zurückzugreifen. Da reicht mir der fette Band mit den unbearbeiteten Geschichten völlig aus. Muss bei Gelegenheit mal wieder ein Foto von dem ganzen Zeug machen …

    Und "Ibid", bei Festa bisher nur Der silberne Schlüssel erschienen. Darin sind auch die eher weniger unheimlich-phantastischen Jugendwerke Lovecrafts enthalten, die in einer Komplettausgabe eben des unheimlich-phantastischen (erzählerischen, also keine Gedichte) eher nichts zu suchen haben. ;)

    Die Fragmente die in den drei Bänden mit den Kollaborationen enthalten waren, scheinen auf den ersten Blick alle dabei zu sein. Die Satiren ("Sweet Ermengarde" und der "Samuel Johnson") natürlich wiederum nicht.