Posts by Kain

    2009 erschien "Das Volk der Finsternis". Der einzige Band der Horrorgeschichten von Robert E. Howard, der jemals ohne Lederoptik auf den Markt kam. Die Schriftfarbe unterscheidet sich dadurch deutlich von den anderen vier Bänden. Ich werde bei Gelegenheit ein Foto machen und es hier präsentieren.

    "Volk der Finsternis" noch ohne Lederoptik, "Tote erinnern sich" das erste mal bei REH mit Lederoptik. Inzwischen ist auch (seit langer Zeit) "Volk der Finsternis" mit der Lederoptik lieferbar.

    Conan: Die Königin der schwarzen Küste (Splitter)


    Den habe ich mal dazwischen geschoben, da es im vierten Band der "Classic Collection" zum Abschluss eben dieser Geschichte kommen wird.


    Ich bin ehrlich gesagt nicht übermäßig überzeugt. Die Zeichnungen gefallen mir überhaupt nicht. Der Ton (der Vorlage) wird gelegentlich getroffen. Aber meistens liegen die Macher arg daneben. Einiges wirkt mir zudem zu sehr auf moderne Ansprüche ausgelegt. Sicher, Conan wird halbwegs übermächtig dargestellt. Aber das er aus dem Lauf fünf Meter hoch springen kann ist etwas arg übertrieben. Ganz nett finde ich aber, dass an einer Stelle Roy Thomas direkt zitiert wird, als N'Yaga feststellt, dass sie sich besser die Kehlen aufgeschlitzt hätten, als diesen Ort aufzusuchen. Dieses Zitat kommt in der Vorlage nicht vor. Was dann wiederum fehlt ist Bêlits Kaltblütigkeit gegenüber ihren Korsaren. Die zusätzlichen Texte sind ganz nett, aber für Kenner bieten sie nichts Neues.


    "Jenseits des schwarzen Flusses" hat die Vorlage meines Erachtens besser getroffen.



    Und hier, weil in den zusätzlichen Texten die Hardcover-Ausgabe vom Festa Verlag erwähnt wird.

    Lederoptik:


    Ich bin gerade an anderer Stelle auf die Frage gestoßen, ob manche der lieferbaren Bände der "Bibliothek des Schreckens" ursprünglich ohne Lederoptik erschienen sind. Allgemein ist natürlich zu sagen, dass die Reihe mit "normaler" Optik begonnen wurde. Die Lederoptik war mal eine Neuerung. Auch einige der noch lieferbaren Titel der Serie sind dementsprechend irgendwann ohne Lederoptik auf den Markt gebracht worden.


    Der erste Band in der Reihe mit Lederoptik war "Lovecrafts dunkle Idole II: Das rote Zimmer", erschienen im Jahr 2010 - dem Einführungsjahr der Lederoptik. Die wurde letztes Jahr also 10 Jahre alt. ;)


    Hier ist noch festzuhalten, dass der erste Band der gesammelten Werke von Clark Ashton Smith damals verschoben werden musste und erst 2011 auf den Markt kam. Er steht innerhalb der Reihe also vor "Das rote Zimmer", ist aber danach erschienen. Also schon immer in Lederoptik.


    "Der kosmische Schrecken" kam im Sommer 2005 auf den Mark. Die restlichen fünf Bände erschienen innerhalb der nächsten fünf Jahre, "Die Großen Alten" einige Monate vor "Das rote Zimmer" und daher auch ohne Lederoptik. In dieser Form habe ich alle sechs Bände bei mir. Inzwischen mussten meines Wissens alle nachgedruckt werden (einige schon öfter) und sind mit Lederoptik verfügbar.


    2009 erschien "Das Volk der Finsternis". Der einzige Band der Horrorgeschichten von Robert E. Howard, der jemals ohne Lederoptik auf den Markt kam. Die Schriftfarbe unterscheidet sich dadurch deutlich von den anderen vier Bänden. Ich werde bei Gelegenheit ein Foto machen und es hier präsentieren.


    Das heißt, dass von den lieferbaren Titeln der Reihe sieben (7) ursprünglich in "normaler" Optik gab.


    Bei den Sonderbänden ist ausschließlich "Das Geheimnis von Innsmouth" ohne Lederoptik erschienen. "Bis dass die Zeit den Tod besiegt" kam 2011 auf den Markt, also ein Jahr nach Einführung des Lederlooks.


    Es gab Nachdrucke von "Lovecrafts dunkle Idole", "Der Cthulhu-Mythos: 1917 - 1975" und "Der Cthulhu-Mythos" 1976 - 2002". Die kann ich leider nicht einordnen. Ich hatte die Bände schon in den ursprünglichen Versionen und musste daher nicht zuschlagen. Auch habe ich mir nirgendwo notiert, wann die genau erschienen sind. Gefühlstechnisch meine ich, dass zumindest die letzten beiden nach "Die Stadt der Singenden Flamme" neu aufgelegt wurden. Das spräche für die Lederoptik.

    ist mit weiteren Büchern von Hugh B. Cave zu rechnen? Wäre schön, wenn es der Autor auch weiter nach Deutschland schaffen würde,


    Momentan nicht.

    Sollte es in der Lovecraft-Reihe irgendwann mal eine Anthologie mit Kurzgeschichten geben, würden sich dafür jedenfalls "The Death Watch" und "The Isle of Dark Magic" anbieten. Die beiden (HPL und Cave) haben auch miteinander korrespondiert und über das Schreiben für Pulp-Magazine diskutiert, einander aber nie getroffen obwohl sie für eine Weile recht nahe beieinander lebten.

    Das hat sich zum Ende nicht wirklich gebessert. Zwar zerlegt Binder eine Behauptung Bertha Ecksteins, dass sie eine Erscheinung Meyrinks (die so von ihm prophezeit worden sei) gehabt habe um dann von dessen Tod zu erfahren und er verschweigt auch nicht die Kritik an den Vorführungen Schrenck-Notzings, aber Meyrinks Berichte über seine eigenen übernatürlichen Erlebnisse werden als gegeben hingenommen. Natürlich hat der Biograph die Schwierigkeit, dass er das Objekt seiner Untersuchung nicht der Lächerlichkeit preisgeben will. Dennoch fehlt mir in diesem Punkt ein wenig die Distanz.


    Von diesem Kritikpunkt abgesehen, ist das eine sehr lesenswerte Biographie, die, soweit es die Quellenlage zulässt, sehr in die Tiefe geht. Interessant ist auch das Kapitel, dass sich mit den Schmähungen aus dem rechten Spektrum zur Zeit des ersten Weltkriegs beschäftigt. Die aufgezeigten Taktiken unterscheiden sich nicht wesentlich von dem was eine bestimmte Partei heutzutage über Twitter und Co. so von sich gibt. Oder eine sich für eine Zeitung haltende Publikation dieser Tage.

    Hat Sprague de Camp überhaupt etwas geschrieben, das für den Festa Verlag interessant sein könnte? Mal von der HPL-Bio abgesehen. Ich kenne von dem eher Fantasy. Am ehesten wäre noch "The Purple Pterodactyls" denkbar, da er dort, ohne sie namentlich zu nennen, Lovecraft und Robert E. Howard auftreten lässt (in jeweils einer Geschichte der Sammlung wenn ich mich recht entsinne). Aber die gab es schon mal in Deutschland. Und über "ganz nett" kommen die nicht raus.

    Ich habe am Samstag den Schuber in meinem Stammladen gesehen. Sieht schon gut aus. Da hätte man ruhig Frenschkowski-Texte für alle Geschichten finden können, damit ich einen Grund zum kaufen konstruieren kann. Hmpf. :D

    nur ich finde dieses ganze digitale nimmt ein Stück Wert von der Literatur oder Musil usw.

    Zählt Musil nicht mehr zur Literatur oder warum nennst Du ihn einzeln? :P


    Ich kaufe keine E-Books, mag mich also täuschen. Aber ich habe das Gefühl, dass Festa ein ziemlich ausführliches E-Book-Sortiment hast. Selbst das eine oder andere längst vergriffene Buch ist in dieser Form verfügbar.

    Ich lese seit einer, zwei Wochen Hartmut Binders "Gustav Meyrink - Ein Leben im Bann der Magie". Der Titel wird in Stachs großer Kafka-Biographie erwähnt (im ersten oder zweiten Teil meine ich). Die Biographie ist nach zwei Themenkreisen aufgeteilt. Einmal Meyer (bürgerlicher Name Meyrinks) der Geschäftsmann und dann Meyrink der Autor. Ich bin kurz vorm Abschluss der ersten "Hälfte", die sich mit Meyrinks Kindheit, seiner Schulzeit und eben seiner Laufbahn als Geschäftsmann beschäftigt. Und natürlich mit seinem steigenden Interesse an Okkultismus und Theosophie. Das ist auch alles wunderbar recherchiert und mit Quellen untermauert. Und auch gut geschrieben. Wer eine Bio über Meyrink will, wird an diesem Titel nicht vorbeikommen. Ein Punkt stört mich jedoch. Meyrink hat - vereinfacht gesagt - mit Magie experimentiert. Dass hier darüber berichtet wird ist völlig richtig. Aber was Meyrink über seine Erfahrungen zu berichten hatte (z. B. dass die Erde bei einer Meditationsübung angefangen haben soll zu beben), wird von Binder überhaupt nicht in Frage gestellt. Kann sein, dass sich das später noch ändern wird. Bisher hat man als Leser jedoch den Eindruck, dass Binder diese Aussagen Meyrinks als Faktum akzeptiert. Und einmal wird völlig unnötigerweise das N-Wort verwendet.

    Für mich stellt sich die Frage warum ein wildfremder Anwalt auf die Idee

    kommt mit einer Abmahnung bezüglich des Buchpreisbindungesetzes zu

    drohen. Da steckt doch mit Sicherheit ein Konkurrenzverlag dahinter!!!!

    Frank hast du schon mal über das Thema Treuepunkte nachgedacht.

    z.B. Ein Punkt ein Euro, verechnungfähig mit einer der nächsten Bestellungen.

    Das muss gar nichts mit einem anderen Verlag zu tun haben. Es gibt schon seit Jahren Anwälte, die sich auf solche Abmahnungen spezialisiert haben. Ich verstehe nicht ganz, wie man damit genau Geld verdienen kann, aber es scheint sich für diese Gestalten zu lohnen.