Posts by Kain

    A Work in Progress ...


    Muss bei Gelegenheit mal wieder ein Foto von dem ganzen Zeug machen …

    Update:


    Lovecrafts Texte in verschiedenen Version (englisch, deutsch, kommentiert, nicht kommentiert), Sekundärtexte zu Lovecraft oder ihn betreffenden Themen und zwei Bücher mit großem HPL-Anteil (zwei Geschichten u. zehn Geschichten mit jew. 50 % Beiträgen von Lovecraft). Beim Schreiben des Beitrags fällt mir auf, dass ich diesem Muster folgend auch "Die Romanze von Dunwich" hätte aufnehmen müssen. Aber ich habe jetzt keine Lust, das noch mal aufzubauen.


    "Berge des Wahnsinns" und "Der Flüsterer im Dunkeln" habe ich gekauft, weil es zusätzliche Beiträge zu den Geschichten gab. Bei "Re-Animator" ist das wohl nicht so. Daher ist der Band für mich eher uninteressant. In "Der silberne Schlüssel" waren die Kindheitswerke, zwei Parodien und "Fungi from Yuggoth" enthalten. Bei "Die lauernde Furcht" wurde ich zur Abwechslung mal schwach wegen des Rückenbilds. Inhaltlich hat der Band für mich eigentlich keine Relevanz.

    Als längere Nebenlektüre habe ich Band 1 von 3 der UNHEIMLICHEN UND PHANTASTISCHEN GESCHICHTEN von Edgar Allen Poe gewählt. Die werde ich daheim so nach und nach lesen.

    Da muss ich mal neugierig sein: Welche Version ist denn das genau?

    Die Festa-Übersetzungen könnten einen umfangreicheren Sprachschatz haben. Wobei ich allerdings mit BERGE DES WAHNSINNS sehr zufrieden bin. Das ist sicher die beste deutsche Übersetzung auf dem Markt. Der Übersetzer hat den eigentlich fertigen Text noch zig Monate lang immer wieder bearbeitet und bearbeitet, bevor er endlich zufrieden war, das weiß ich noch.

    Das war Fischer, ne?!

    Die Suhrkamp-Übersetzungen sind, je nach Übersetzer, teilweise gekürzt und teilweise durch Hinzudichtungen verfälscht (H. C. Artmann) ...

    Nicht zu vergessen diese Frau von und zu irgendwas. Wobei diese Übersetzungen u. U. nur bei Insel erschienen sind. Bei der war es so, als würde sie die Sprache aufwerten, geradezu veredeln wollen. Also ein bissel wie Friedlich P. es auch gerne gemacht hat. ;) Ich denke, dass Lovecraft von einigen als schwülstig wahrgenommen wird, dürfte an solchen Kapriolen liegen.

    Die Fischer Tor-Übersetzungen gehen in ihrem Bemühen, auch ja einen neuen Ton zu treffen, oftmals zu weit. Lächerlich ist die Übertragung von den Deep Ones, also den Tiefen Wesen, als Gründler ... Enten gründeln.

    Ja, die Gründler fand ich auch unheimlich dämlich. Alles in allem hatte ich das Gefühl, dass die beiden zu sehr versucht haben, Lovecrafts Diktion ins Deutsche zu übertragen. Mein liebstes Beispiel ist der "Kenotaph". Da hätte man auch einfach beim "Grabstein" bleiben können. Oder ein "Ehrengrab" daraus machen können. Fand ich in dem Fall eher unnötig als verbessernd. Wobei ich nicht sagen will, dass dieser Anspruch vorhanden war. Alles in allem sind das schon schöne Übersetzungen. Trifft aber auch auf die von Festa zu. Allein die Suhrkrämpfe würde ich mir nicht mehr ins Regal stellen. Na ja, und die Versionen von den Billigverlagen auch eher nicht. Aber das liegt nicht an den Übersetzungen. Die sind mir eh unbekannt.


    Einen Band (oder mehrere) mit den Joshi-Versionen würde ich mir aber durchaus holen. Unabhängig von der Notwendigkeit derselben. Allerdings sind sie mir auch nicht wichtig genug, um auf die englischen Versionen zurückzugreifen. Da reicht mir der fette Band mit den unbearbeiteten Geschichten völlig aus. Muss bei Gelegenheit mal wieder ein Foto von dem ganzen Zeug machen …

    Und "Ibid", bei Festa bisher nur Der silberne Schlüssel erschienen. Darin sind auch die eher weniger unheimlich-phantastischen Jugendwerke Lovecrafts enthalten, die in einer Komplettausgabe eben des unheimlich-phantastischen (erzählerischen, also keine Gedichte) eher nichts zu suchen haben. ;)

    Die Fragmente die in den drei Bänden mit den Kollaborationen enthalten waren, scheinen auf den ersten Blick alle dabei zu sein. Die Satiren ("Sweet Ermengarde" und der "Samuel Johnson") natürlich wiederum nicht.

    Ich brauch das nicht, ich brauch das nicht, ich brauch das nicht …


    Kann es sein, dass die "Zigaretten-Charakterisierungen" aus "Der geflügelte Tod" hier fehlen?

    Updates weiter oben:


    Die geliebten Toten (Lovecraft & Co.)


    Der Band stellt insofern etwas Besonderes dar, da die Titelgeschichte eine der ersten Lovecraft-Stories war, die ich gelesen habe. Interessant ist auch die Aufnahme von Fragmenten wie "Azathoth". Aber so alles in allem gehören die hier gesammelten Geschichten nicht zu den Höhepunkten in HPLs Schaffen. "Die geliebten Toten" gefällt mir aber noch immer sehr gut.


    Das Haar der Medusa (Lovecraft & Co.)


    Abzüglich der Sache mit den Fragmenten lässt sich hier wiederholen, was ich schon über den ersten Band der Kollaborationen gesagt habe.


    Der geflügelte Tod (Lovecraft & Co.)


    Von den drei Bänden hat mir der abschließende am besten gefallen. Die Höhepunkte nach meinem Empfinden waren "Aus Äonen", "Die versiegelte Urne" und "Die Bedrohung aus dem Weltraum". Die Aufnahme von "Holde Ermengarde" und die restlichen Fragmente haben mich ebenfalls sehr gefreut. Die Geschichte mit Robert Bloch ist zumindest ganz nett. Den Blödsinn mit Zigaretten fand ich allerdings etwas albern. Alles in allem würde ich diese drei Bände in dieser Reihe nicht missen wollen. Trotz ihrer Schwächen.


    Der doppelte Schatten (C. A. Smith)


    Der sechste und letzte Band der Geschichten Smiths sticht ein bisschen heraus, da hier kein kompletter Zyklus das Herz des Buchs bildet. Vielleicht liegt es daran, dass mir dieser Band am wenigsten zugesagt hat und ich am längsten gebraucht habe, ihn zu lesen. Ich kann hier auch keinen wirklichen Höhepunkt nennen. Aber ich bin froh, dass C. A. Smith so ausführlich von Festa gebracht wurde.


    Und auch schon der erste Band der neuen Reihe:


    Die Romanze von Dunwich / The Dunwich Romance (Edward Lee)


    Band 1 trifft meinen Geschmack leider nicht. Aber das habe ich in dem Fall a) vorher gewusst und b) billigend in Kauf genommen. Fans dieser Art Unterhaltung sollten sich davon nicht abschrecken lassen. Lee präsentiert … na, nennen wir es mal eine Vorgeschichte zu Lovecrafts "The Dunwich Horror". Wilbur Whateley verliebt sich in die missgestaltete Dorfhure. Wie bei Lee eigentlich nicht andres zu erwarten ist sie auch Opfer vielfacher Vergewaltigungen. Mit der Beschreibung einer solchen geht die Geschichte auch los. Danach gibt es ein fadenscheiniges Handlungskonstrukt das eigentlich nur dazu dient, sich von einer Sexkapade zur nächsten zu hangeln die dann wiederum mal mehr oder weniger stark die Ekelkarte spielt. Als Bonus wurde Lovecrafts Geschichte dem kurzen Roman vorangestellt. Immerhin, das Buch lässt sich schnell und flüssig weglesen. Sprachlich - und hier wiederholt sich mein Eindruck von "Der Besudler auf der Schwelle" - ist Lee dem Vater des Ekel- und Gewalthorrors Clive Barker weit überlegen. Die Übersetzung ist aber nicht immer ganz rund. Ziemlich am Anfang steht irgendwas von "gerade denken" ("think straight"). "Klar denken" wäre hier zweifelsfrei die bessere Option gewesen. Ich persönlich hoffe, dass die Reihe nicht zu sehr von ähnlichen Titeln bestimmt wird. Aber das wird sich zeigen.

    Aye. Aber wie gesagt, dass muss ja nun keine Reihe sein, bei der zwangsläufig jedes Jahr Anzahl x an Büchern gebracht werden muss. Wenn es alle paar Jahre eines gibt, ist das doch auch gut.


    EDIT:


    Ach ja. Bzgl. "Melmoth". Es mag sein, dass ich irgendwo einen Punkt oder zwei übersehen habe, aber ich meine, dass ich in dem Roman den längsten und verschachteltsten Satz aller Zeiten gelesen habe. So um die zwei Seiten. Aber wie gesagt, ich habe vermutlich einfach irgendwo einen Punkt übersehen. Der Roman ist ja voller Schachtelsätze. Wobei das an Polakovics liegen könnte. Der hat ja nun auch zu denen gehört, die glaubten die Sprache der ihnen anvertrauten Bücher anspruchsvoller machen zu müssen. Interessanterweise haben wir heute eher das Phänomen, dass Übersetzungen runtergedummt werden, wie aktuell bei der Neuübersetzung von "Fahrenheit 451". Von den neueren Übersetzungen Poes und "Draculas" zu schweigen.

    Habe ich in einer Ausgabe des Area-Verlags. 800 Seiten und eine Schrift wie bei einer Taschenbibel. Ich hatte dieses Buch bereits 4 Mal in der Hand und wollte anfangen, und war jedes Mal abgeschreckt und habe es wieder zurück ins Regal gestellt ^^

    Über eine Festa-Ausgabe wäre ich jetzt nicht böse, besonders in der tollen Aufmachung der Gothic-Reihe, allerdings wird das bestimmt ein richtiger Wälzer.

    Die Ausgabe habe ich auch. Das ist schon eine recht langatmige Angelegenheit. Und dann noch von Polakovics übersetzt. Ich kann auch verstehen, dass Frank daran kein Interesse hat. "Melmoth" und "Monk" werden, aus welchen Gründen auch immer, halt oft in einem Atemzug genannt. Da drängt sich der Gedanke einfach auf. ;)


    "Frankenstein" und "Dracula" dürften sich auch gar ndgibticht lohnen. Die gibt es zuhauf und mitunter auch bei den Ramsch-Verlagen.


    Ann Radcliffe fiele mir ad hoc noch ein. Aber die ist ja schon bei Golkonda.

    "Die Elixiere des Teufels"? ;)


    Die Frage ist halt jeweils, ob sich eine VÖ lohnt. "Melmoth" ist schon speziell. Wobei er sicher gewinnt, wenn der Übersetzer entsprechend gut ist.


    Na ja. Mal sehen. Ist ja nun auch keine Reihe, bei der unbedingt in regelmäßigen Abständen was kommen muss. Finde ich zumindest.

    Schöne Ideen! Zurzeit ist keine weitere illustrierte Lovecraft-Ausgabe geplant. Aber mal schauen.

    Jetzt steht erst einmal unser nächstes großes Lovecraft-Projekt für die Vorweihnachtszeit an: Das Gesamtwerk in 6 Paperbacks. Im Schuber . Rückenbild, 6 Cover und die Box von Timo Wuerz gestaltet.
    Dazu bald mehr. ;)

    Wird da irgendwas enthalten sein, dass jemanden der schon alles von HPL hat, zu einem Kauf verleitet? Kommentare von Marco Frenschkowski oder so was. Oder nur die Stories?

    Beim Cthulhu-Webshop heißt es via Facebook, dass der zweite Teil von Joshis HPL-Bio von Golkonda nun lieferbar sei. Auf der Website des Verlags steht nach wie vor auf unbestimmte Zeit verschoben.