Posts by Kain

    Bei Festa in Vorbereitung: Alle Erzählungen von Robert Aickman

    6 Bände, etwa 2.500 deutsche Buchseiten. Dazu die gerade fertig geschriebene Aickman-Biografie von Ray Russel, die noch nicht veröffentlicht wurde. Vielleicht bei Festa in Welterstveröffentlichung.


    Genaueres zu diesen Mammutprojekt kann ich noch nicht sagen. Ich freue mich drauf. ;)

    Ich habe von Aickman nicht viel gelesen, aber was ich kenne hatte eine gewisse Faszination auf mich ausgeübt. Bin definitiv dabei. Inkl. der Biographie.

    Die dreibändige Ausgabe von Centipede in einer deutschen Ausgabe. Die ist etwas unter der "Nevermore"-Ausgabe bei eBay zu sehen … Die schreit doch nach einer Festa-Ausgabe … 8)

    die werke von herrn poe muß man sich, zumindest hier in deutschland,

    will man (fast) alles haben, zusammenstoppeln. ... aber, wenn einem ein schriftsteller

    wichtig genug ist, da sucht man, forscht man, vergleicht usf. :) ...

    Oder kauft doch die Insel-Box von Arno und Co. ;) Wobei, seit die zusammengestellt wurde, wurden ja noch ein paar Gedichte Poes entdeckt. Insofern … :D

    Die lateinischen und französischen Passagen sind aber auch im Original enthalten. Die hätte ich auch nicht übersetzt.

    Nohl ist eine Pfeife. Der glättet den Originaltext und vereinfacht sperrige Sätze um es für den Leser zu vereinfachen. Sagt auch was über die Einstellung aus, wenn man seine Leser für zu dumm hält, solche Sachen verstehen zu können.

    Guter Vorschlag. ;)
    Genau das hatte ich versucht, sogar mit Ellison selbst telefoniert ... Dann kam die Heyne-Sammlung von ihm, dann starb er. Leider.

    Ein großer Autor!

    J. Michael Stracynski betreut wohl seinen Nachlass. Mein letzter Stand ist, dass er noch am Sichten ist.

    2009 erschien "Das Volk der Finsternis". Der einzige Band der Horrorgeschichten von Robert E. Howard, der jemals ohne Lederoptik auf den Markt kam. Die Schriftfarbe unterscheidet sich dadurch deutlich von den anderen vier Bänden. Ich werde bei Gelegenheit ein Foto machen und es hier präsentieren.

    "Volk der Finsternis" noch ohne Lederoptik, "Tote erinnern sich" das erste mal bei REH mit Lederoptik. Inzwischen ist auch (seit langer Zeit) "Volk der Finsternis" mit der Lederoptik lieferbar.

    Conan: Die Königin der schwarzen Küste (Splitter)


    Den habe ich mal dazwischen geschoben, da es im vierten Band der "Classic Collection" zum Abschluss eben dieser Geschichte kommen wird.


    Ich bin ehrlich gesagt nicht übermäßig überzeugt. Die Zeichnungen gefallen mir überhaupt nicht. Der Ton (der Vorlage) wird gelegentlich getroffen. Aber meistens liegen die Macher arg daneben. Einiges wirkt mir zudem zu sehr auf moderne Ansprüche ausgelegt. Sicher, Conan wird halbwegs übermächtig dargestellt. Aber das er aus dem Lauf fünf Meter hoch springen kann ist etwas arg übertrieben. Ganz nett finde ich aber, dass an einer Stelle Roy Thomas direkt zitiert wird, als N'Yaga feststellt, dass sie sich besser die Kehlen aufgeschlitzt hätten, als diesen Ort aufzusuchen. Dieses Zitat kommt in der Vorlage nicht vor. Was dann wiederum fehlt ist Bêlits Kaltblütigkeit gegenüber ihren Korsaren. Die zusätzlichen Texte sind ganz nett, aber für Kenner bieten sie nichts Neues.


    "Jenseits des schwarzen Flusses" hat die Vorlage meines Erachtens besser getroffen.



    Und hier, weil in den zusätzlichen Texten die Hardcover-Ausgabe vom Festa Verlag erwähnt wird.

    Lederoptik:


    Ich bin gerade an anderer Stelle auf die Frage gestoßen, ob manche der lieferbaren Bände der "Bibliothek des Schreckens" ursprünglich ohne Lederoptik erschienen sind. Allgemein ist natürlich zu sagen, dass die Reihe mit "normaler" Optik begonnen wurde. Die Lederoptik war mal eine Neuerung. Auch einige der noch lieferbaren Titel der Serie sind dementsprechend irgendwann ohne Lederoptik auf den Markt gebracht worden.


    Der erste Band in der Reihe mit Lederoptik war "Lovecrafts dunkle Idole II: Das rote Zimmer", erschienen im Jahr 2010 - dem Einführungsjahr der Lederoptik. Die wurde letztes Jahr also 10 Jahre alt. ;)


    Hier ist noch festzuhalten, dass der erste Band der gesammelten Werke von Clark Ashton Smith damals verschoben werden musste und erst 2011 auf den Markt kam. Er steht innerhalb der Reihe also vor "Das rote Zimmer", ist aber danach erschienen. Also schon immer in Lederoptik.


    "Der kosmische Schrecken" kam im Sommer 2005 auf den Mark. Die restlichen fünf Bände erschienen innerhalb der nächsten fünf Jahre, "Die Großen Alten" einige Monate vor "Das rote Zimmer" und daher auch ohne Lederoptik. In dieser Form habe ich alle sechs Bände bei mir. Inzwischen mussten meines Wissens alle nachgedruckt werden (einige schon öfter) und sind mit Lederoptik verfügbar.


    2009 erschien "Das Volk der Finsternis". Der einzige Band der Horrorgeschichten von Robert E. Howard, der jemals ohne Lederoptik auf den Markt kam. Die Schriftfarbe unterscheidet sich dadurch deutlich von den anderen vier Bänden. Ich werde bei Gelegenheit ein Foto machen und es hier präsentieren.


    Das heißt, dass von den lieferbaren Titeln der Reihe sieben (7) ursprünglich in "normaler" Optik gab.


    Bei den Sonderbänden ist ausschließlich "Das Geheimnis von Innsmouth" ohne Lederoptik erschienen. "Bis dass die Zeit den Tod besiegt" kam 2011 auf den Markt, also ein Jahr nach Einführung des Lederlooks.


    Es gab Nachdrucke von "Lovecrafts dunkle Idole", "Der Cthulhu-Mythos: 1917 - 1975" und "Der Cthulhu-Mythos" 1976 - 2002". Die kann ich leider nicht einordnen. Ich hatte die Bände schon in den ursprünglichen Versionen und musste daher nicht zuschlagen. Auch habe ich mir nirgendwo notiert, wann die genau erschienen sind. Gefühlstechnisch meine ich, dass zumindest die letzten beiden nach "Die Stadt der Singenden Flamme" neu aufgelegt wurden. Das spräche für die Lederoptik.

    ist mit weiteren Büchern von Hugh B. Cave zu rechnen? Wäre schön, wenn es der Autor auch weiter nach Deutschland schaffen würde,


    Momentan nicht.

    Sollte es in der Lovecraft-Reihe irgendwann mal eine Anthologie mit Kurzgeschichten geben, würden sich dafür jedenfalls "The Death Watch" und "The Isle of Dark Magic" anbieten. Die beiden (HPL und Cave) haben auch miteinander korrespondiert und über das Schreiben für Pulp-Magazine diskutiert, einander aber nie getroffen obwohl sie für eine Weile recht nahe beieinander lebten.

    Das hat sich zum Ende nicht wirklich gebessert. Zwar zerlegt Binder eine Behauptung Bertha Ecksteins, dass sie eine Erscheinung Meyrinks (die so von ihm prophezeit worden sei) gehabt habe um dann von dessen Tod zu erfahren und er verschweigt auch nicht die Kritik an den Vorführungen Schrenck-Notzings, aber Meyrinks Berichte über seine eigenen übernatürlichen Erlebnisse werden als gegeben hingenommen. Natürlich hat der Biograph die Schwierigkeit, dass er das Objekt seiner Untersuchung nicht der Lächerlichkeit preisgeben will. Dennoch fehlt mir in diesem Punkt ein wenig die Distanz.


    Von diesem Kritikpunkt abgesehen, ist das eine sehr lesenswerte Biographie, die, soweit es die Quellenlage zulässt, sehr in die Tiefe geht. Interessant ist auch das Kapitel, dass sich mit den Schmähungen aus dem rechten Spektrum zur Zeit des ersten Weltkriegs beschäftigt. Die aufgezeigten Taktiken unterscheiden sich nicht wesentlich von dem was eine bestimmte Partei heutzutage über Twitter und Co. so von sich gibt. Oder eine sich für eine Zeitung haltende Publikation dieser Tage.