Posts by Caffalor

    [...]

    Vielleicht sollte sowieso mal über das antiquierte Buchpreisbindungsgesetz nachgedacht

    werden. Es soll ja eigentlich zum Schutz des Kulturgutes dienen. [...]

    Wurde doch. In Gesetzesform gegossen irgendwann um 2016 mit der Aufnahme von eBooks in den Anwendungsbereich. Und zumindest 2018 hat man sich noch parteiübergreifend - selbst die AfD, mit zugegebenermaßen ganz amüsanter Formulierung - im Kulturausschuss für eine Beibehaltung ausgesprochen. Ich glaube kaum, dass sich in den letzten Jahren etwas an diesen Geistesübungen geändert hat. Zugegebenermaßen sprach sich die Monopolkommission dagegen aus. Wobei die sich um eine abschließende Aussage zum wirtschaftlichen Nutzen (etwas) gedrückt haben.

    Aus wettbewerbsökonomischer Perspektive ist nicht auszuschließen, dass die Buchpreisbindung wirtschaftliche Wirkungen hat, die dem politischen Interesse am Schutz des Kulturguts Buch verglichen mit einer Situation ohne Preisbindung zugute kommen können

    Aber so ist das mit solchen Dingen wohl. Schwer einzuschätzen. Ob der EuGH sich dazu gegebenenfalls noch äußert, wer weiß das schon. Zum Anlass von Zweifeln in den Nrn. 336 ff. und irgendwo weiter vorne sicher auch. In der Einleitung zum Beispiel. Aber wer liest das alles schon.


    Auftrag vorerst erfüllt. Nur das Ergebnis gefällt wahrscheinlich nicht.

    Vermutlich sind die wenigstens Menschen gerne vor Gericht, soweit sie nicht unbedingt beruflich damit zu tun haben. Deine Frage also etwas anderes verstanden: es kommt darauf an. Wenn mein Empfinden, im Recht zu sein, mit der geltenden Rechtslage soweit in Einklang zu bringen ist, dass die Erfolgsprognose (Beweismöglichkeiten etc. eingeschlossen) meinen generellen Unwillen an einer gerichtlichen Auseinandersetzung und die Unsicherheit einer solchen übersteigt - für was, wenn nicht für so etwas, sollte man sonst vor Gericht ziehen?

    "Multiple exclamation marks," he went on, shaking his head, "are a sure sign of a diseased mind". (Terry Pratchett in Eric)

    Oder mit welch einfachen Mitteln ich mich aus meiner Höhle locken lasse. Aber wenn man gerade sonst nichts besseres zu tun hat, dankt man für die Vorlage.


    Es ist ja schön, dass sich hier über Abmahnungen echauffiert wird. Wenn ich Frank richtig verstehe, wurde eine solche bisher aber nur angedroht. Da besteht dann doch ein Unterschied. Darüber hinaus, um das noch einmal aufzugreifen, ein legitimes Mittel, um seine Interessen außergerichtlich durchzusetzen. Berechtigung der Abmahnung immer vorausgesetzt. Aber wenn die nach Meinung des Empfängers nicht besteht, ist ja durchaus die Möglichkeit gegeben, es darauf ankommen zu lassen. Was dann zur Frage der Rechtsverdrehung führt. Der Gesetzgeber hat sich irgendwann einmal dazu entschieden, dass eine gesetzliche Buchpreisbindung eine schöne Sache ist. Wer gegen diese Regelung verstößt, muss mit entsprechenden Konsequenzen von dazu berechtigten Stellen rechnen. Das ist einfache Durchsetzung einer Regel. Woran genau stört man sich hier dann eigentlich? Ohne Unterstellung, aber Frank scheint ja zumindest der Meinung zu sein, dass sein Vorgehen nicht so eindeutig mit der Buchpreisbindung in Einklang zu bringen ist, dass er es darauf würde ankommen lassen.

    Das muss gar nichts mit einem anderen Verlag zu tun haben. Es gibt schon seit Jahren Anwälte, die sich auf solche Abmahnungen spezialisiert haben. Ich verstehe nicht ganz, wie man damit genau Geld verdienen kann, aber es scheint sich für diese Gestalten zu lohnen.

    Wird berechtigt abgemahnt, können die angefallenen Kosten vom Abgemahnten geltend gemacht werden. Welche Kosten anfallen, hängt vom Gegenstandswert ab, der in dem Fall mit dem wirtschaftlichen Interesse des Abmahners übereinstimmt. Anlage 2 zum Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) gibt eine schöne Übersicht über einfache Gebühren bei einem Gegenstandswert bis 500.000,- €. Beträgt das wirtschaftliche Interesse etwa 10.000,- €, beträgt die einfache Gebühr 558,- €. Das Vorgehen einer Abmahnung wird in der Regel mit 1,3 Gebühren festgesetzt. Fällt unter Nr. 2300 der Anlage 1 zum RVG (0,5 - 2 Gebühren).


    Das zu Frage, wie man damit Geld verdienen kann. Das wirtschaftliche Interesse kann dabei nicht beliebig festgelegt werden (etwa 10.000.000,- €) - bzw. es kann schon -, die Angemessenheit der Höhe ist jedoch überprüfbar. Je nach Arbeitsaufwand im Verhältnis zum wirtschaftlichen Interesse rechnet sich das mal mehr oder weniger.

    Vielleicht als Vorstufe dazu, letztlich auch berechtigt zu sein, einen Anspruch auf Unterlassen geltend machen zu können (§ 9 BuchPrG so als erste Anlaufstelle, die auf Anhieb einfällt). Wer weiß. Kennt sich doch kein Mensch mit diesen Nebengebieten aus.

    HELL DIVERS, TRACKERS und THE EXTINCTION CYCLE sind dagegen horrorlastig, wenn auch mit Elementen der SF.

    Gab es einen über die allgemeine Intuition hinausgehenden Grund, Hell Divers im Gegensatz zu The Extinction Cycle unter den weiteren Titeln (in der Aufmachung) und nicht im "Horror & Thriller"-Bereich anzusiedeln? Die Unterschiede in den jeweiligen Erstbänden der Reihe scheinen mir doch eher kosmetischer Natur zu sein.

    Weniger eine Kritik als vielmehr eine Anmerkung.


    In "Sex und Perversion im Cthulhu-Mythos" wird zur Geschichte "The Lurking Fear" folgendes auf Seite 124 am Ende ausgeführt:

    Quote

    Lovecrafts Abneigung, Sexuelles offen auszusprechen, hält ihn auch davon ab, den Begriff "Inzest" zu benutzen, wenn er [...]


    In der Übersetzung "Die lauernde Furcht" von Andreas Diesel und Felix F. Frey (ich greife auf das gebundene Buch aus der Bibliothek des Schreckens zurück, "Cthulhu") wird am Ende der Geschichte auf Seite 69 Folgendes geschrieben:

    Quote

    Es war das Endprofukt der Degenerierung eines Säugetiers, das fürchterliche Ergebnis von Inzucht, Vermehrung und [....]


    In Ermangelung der Geschichte im Original habe ich einmal das Internet bemüht, dort wird offenbar an der Stelle, die im Deutschen mit Inzucht übersetzt wird, "isolated spawning" genutzt.
    Mag insoweit etwas pedantisch sein an der Stelle, vor allem, da ich auch nicht wüsste, wie man es sinnvoller übersetzen sollte, allerdings scheint mir im Hinblick auf die Ausführung aus "Sex und Perversion im Cthulhu-Mythos" der Rückgriff auf Inzucht nicht ganz unproblematisch, auch wenn die Begriffe sich nicht zwangsläufig decken. Oder unterliege ich da jetzt einem groben Denkfehler? ^^



    Gab es dazu frühere Übersetzungen, die anders gelautet haben, kann dazu ggfs. jemand etwas ausführen?

    The New Tsar: The Rise and Reign of Vladimir Putin - Steven Lee Meyers (592 Seiten)
    Die dunkle Seite - Frank Schätzing (544 Seiten)
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    Ein Edward Lee hat natürlich schriftstellerisch nicht viel auf dem Kasten, aber es gibt genug Leute, die durch seine Literatur bestens unterhalten werden und darum sollte es doch eigentlich gehen.

    Na ich weiß ja nicht. Woran würdest du das festmachen wollen? Zählt jedes Genre und auch epochenübergreifend? Zählen nur bestimmte Vergleichsgruppen und wenn ja, welche und warum? Bleiben wir nur innerhalb eines Genre? Dann viel relevanter: lässt sich das, was jemand auf dem Kasten hat, eigentlich objektiv festmachen? Wenn ja, nach welchen Kriterien?


    Es ist eine Kunst für sich, selbst in dem kleinsten Nischenbereich dem Publikum das zu liefern, was es tagtäglich möchte. Oder wöchentlich. Oder monatlich. Mal ganz unabhängig davon, ob es die armen verbrauchten Hausfrauen sind, die so dringend nach ihren Pornos lächzen, weil sie keinerlei Sinn mehr im Leben haben oder die bierbäuchigen Möchtegernamerikaner, die um vier schon sturzbesoffen auf dem Sofa sitzen und neben Hurra-Patriotismus ohnehin nichts mehr mitbekommen, was ihnen von den Seiten entgegenstrahlt - soweit sie überhaupt lesen können.

    Zum ewigen Frieden - Immanuel Kant (95 Seiten)



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    Massenpsychologie: Psychologische Ansteckung, kollektive Dynamiken, Simulationsmodelle - Thomas Brudermann (139 Seiten)
    Reise um den Mond - Jules Verne (302 Seiten)



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    Psychologie der Massen - Gustave Le Bon (203 Seiten)



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