Posts by PiercedEye

    Laufhüttes "Das Vermächtnis des Jeremiah Cross" und besonders auch sein "Das ewige Spiel" (Eldur-Verlag) finde ich sehr stark, geht aber beides nicht in die Extremhorror-Richtung. Von Baukowski habe ich bisher die Finger gelassen, da ich immer wieder lese, dass seine Werke eher in die vulgäre Richtung gehen, was mich weniger reizt.

    Gerwalt Richardson würde ich noch nennen, besonders seine beiden "Billys Blutlinie"-Teile aus dem Eldur-Verlag bzw. die Neuauflagen im Redrum-Verlag sind harte Slasher, seine meisten anderen Veröffentlichungen gehen eher in die BDSM-Richtung.

    Oder Andreas Laufhütte, besonders seine Hof-Gutenberg-Reihe ist ziemlich heftig.

    Ralf Kor wäre noch ein Kandidat, den man in etwa in eine Schublade mit Jean Rises stecken könnte, seine Werke gehen in zwei Richtungen - Lovecraft-Epigonen und Funsplatter.

    Sicherlich ist hier auch Homo-Erotik im Spiel - aber lass dir gesagt sein, der Roman ist harter Horror - Toback.

    Das Cover und Verlag sind nichtssagend.

    Ich hatte auch schon einmal Frank angesprochen den in seine Extrem Reihe mit zu integrieren.

    nicht unbedingt verwunderlich, wo Poppy Z. Brite doch als Frau geboren wurde, sich aber als Mann identifiziert (ohne angleichende OP) und auch auf Männer steht, so in etwa jedenfalls, was sich aus deutscher und englischer Wikipedia zusammenreimen lässt. Zum Lesen nicht unbedingt mein Gebiet, aber das generelle Thema von "Exquisite Corpse" (zwei Serienmörder/Kannibalen treffen aufeinander und beginnen eine Affäre/Mordserie, statt sich gegenseitig umzubringen) klingt doch recht interessant

    Auf Englisch ("Exquisite Corpse") subt es bei mir seit geraumer Zeit. Hatte bereits einiges darüber gelesen, der deutsche Titel aber - der mehr nach Erotik klingt - irritiert. Mein SuB ist allerdings momentan ziemlich groß, mit mehreren Titeln, die Priorität haben.

    Vielleicht sollte Festa bei der Anzahl Abos auch mal auf "Abgabe in haushaltsüblichen Mengen" bestehen, das wäre dann je Person genau 1, maximal 2, wenn der Lebenspartner ein eigenes Exemplar wünscht.

    Wer nicht verkaufen will, muss es ja auch nicht. Das als "unterbewusstem nicht verkaufen wollen" abzutun, halte ich für spekulativ und weit hergeholt!

    Was teilweise für einige Festa Sammlerausgaben verlangt wird, ist für mich Raubrittermanier vom Feinsten. Ich glaube einfach, das einige der Abonnenten nicht nur ein Abo innehaben, sondern mehrere. Und nicht nur für Familienangehörige. Ich finde gut das Festa die Limitierung erhöht hat.

    Ich glaube eben noch gelegentlich an das Gute im Menschen. Aber dass einige Abonnenten mehrere Abos haben, ja, das hatte, glaube ich, sogar mal jemand hier im Forum bestätigt. Und die erhöhte Limitierung scheint sich ja auch ein wenig auf die Weiterverkaufspreise auszuwirken, die letzten SAs sind jedenfalls deutlich leichter zu normalen Preisen zu finden als die stärker limitierten älteren. Auf der anderen Seite lese ich aber auch hier im Forum ab und zu von einigen, dass sie weniger interessante SAs nach Erhalt zum ursprünglichen Kaufpreis weitergeben, um das Abo nicht kündigen zu müssen.

    Dan West, du sprichst mir aus der Seele, ich suche auch den Band " Bestialisch" schon seit einiger Zeit für einen einigermaßen vernünftigen Preis.

    Aber die gewinnsüchtigen Haie verlangen teilweise astronomische Preise dafür!! Wahrscheinlich kann man die Suche danach vergessen!

    Fragt sich, ob die hohen Preise immer Geldgier sind oder eine Barriere wegen unterbewusstem nicht verkaufen wollen. Wobei ich für meinen Teil mein Exemplar von Bestialisch gar nicht erst irgendwo anbiete, so ein gutes Buch ist mir mehr wert als der ursprüngliche Kaufpreis, aber irgendwo würde ich mich auch schämen, wenn ich einen Verkaufspreis von 250€ angebe in stiller Hoffnung, dass es dann doch keiner kaufen will oder in der Hoffnung, dass jemand dafür soviel ausgibt und mein Bankkonto bereichert. Also bleibt es schön in meinem Regal und wird gelegentlich erneut (vorsichtig) gelesen.


    Genau darum verstehe ich nicht dass es davon keine ebooks gibt. Meinetwegen erst nach 2 bis 3 Jahren nach Erstveröffentlichung.

    Jeder hätte dann die Möglichkeit die Bücher zu lesen.

    ist vielleicht auch eine Frage des Autorenvertrags bzw. die Abmachung mit dem Inhaber der Veröffentlichungsrechte. Manche Sammlerausgaben sind auch im US-Original in Kleinstauflagen ohne eBook erschienen, bei anderen (und vor allem damals bei den ersten SAs) bestand gar nicht so eine hohe Nachfrage, dass sich die Frage nach eBooks gestellt hat.

    Zufallsfund beim Lesen der Ankündigung für die drei Geisternovellen (Gifune, Burke, Hightower): jemand fragte da, ob nicht geplant war, die Auflage der kommenden Sammlerausgaben auf 1111 zu erhöhen.


    Hier im Forum steht bei der Planung für 2022 auch drin, dass diese im Februar erscheinende SA in 1111 Exemplaren erscheinen soll. Auf der Produktseite der Homepage steht jedoch 999 Exemplare. Was von den beiden Angaben stimmt denn?

    Edward Lee setzt sich eben keine Grenzen. Der kann so abgedreht wie Mellick, ernsthaft brutal wie Wrath James White, gruselig wie Lovecraft oder auch alles zusammen auf einmal. Wobei mir persönlich seine hinterwäldlerlastigen Werke wie Hornbrecher, Header, Minotauress weniger zusagen, seine eher gruseligen wie Flesh Gothic, Innswich Horror, Haus der bösen Lust oder Incubus eher.

    Schlecht finde ich ihn auch nicht. Aber mit einem Edward Lee, Wrath James White, Greg F. Gifune, Tim Curran, Jeff Strand, Jonathan Janz kann er mE nicht mithalten. Bei den zwei Bänden, die ich von Ron Ripley gelesen habe, Berkley Street und noch ein weiterer, fühlte ich mich an einiges A. F. Morland erinnert.

    20 Romane/Novellen sind noch nicht auf Deutsch erschienen

    davon sind 2 Kinderbücher und 2 Romane die Lee nicht mehr veröffentlicht sehen möchte(hoffe dennoch darauf)

    3 Romane sind ja bei anderen Verlagen erschienen, diese werden laut Frank bei Festa neu erscheinen

    frag mich ja, ob es irgendwo eine wirklich vollständige Bibliographie von ihm gibt.


    Ich habe sonst immer auf fantasticfiction.com geschaut, da fehlen aber z.B. White Trash Gothic 3, Nightlust (eines der beiden unter dem Pseudonym "Philip Straker" veröffentlichten Frühwerke vor "Ghouls" aka "Totenlust), Header 3 und "In the Year of our Lord: 2202", während die ISFB seine ersten beiden Pseudonymveröffentlichungen unterschlägt, dafür aber auch recht vollständig anzeigt, welche seiner Werke auch auf deutsch veröffentlicht sind, bis in die einzelnen Kurzgeschichten aufgeschlüsselt

    Interessant, es handelt sich also um ´ Sammlerausgaben´ .

    Leider steht dort nirgendwo wer der Coverillustrator ist.

    Kann da jetzt nicht für die beiden Stephen Kings bei Redrum reden, in den bisherigen Bänden, die ich von Redrum habe, ist jedoch nie eine einzelne Person für das Cover verantwortlich angegeben. Bei zwei zuletzt gekauften eBooks steht vorne drin "MIMO Graphics unter Verwendung einer Illustration von Shutterstock" und beim schwarzen Schmetterling von Simone Trojahn (das einzige Hardcover, was ich mir vom Redrum Verlag geleistet hatte) steht "Umschlaggestaltung und Konzeption: Holland Design". Übrigens ist das Hardcover handwerklich solide, jedoch weniger hochwertiges Papier und keine Lederoptik vom Umschlag als bei den Festa-Sammlerausgaben (dafür aber niedrigerer Preis, also passt es dahingehend auch wieder)

    Hatte ich vor einigen Wochen bereits als Weihnachtsankündigung auf Facebook gelesen. Ich finde diese Veröffentlichung eher unnötig. Das Cover ist ziemlich nichtssagend, deutlich schlechter als das der immer noch lieferbaren Taschenbuchausgabe von Heyne.

    Die Übersetzung wird sicher die gleiche sein, denke nicht, dass ein kleiner Verlag wie Redrum, der bisher immer deutschsprachige Autoren verlegt hat, hier eine neue Übersetzung in Auftrag gegeben hat, und ob das Nachwort von Stephen King auch dabei st, bezweifle ich.


    (ich will damit den Redrum-Verlag nicht schlecht machen, die veröffentlichen auch vieles lesenswertes etwa von Simone Trojahn, Moe Teratos oder Andreas Laufhütte)