Posts by K. Wolfram

    Nun ja, ich hatte ja im Vorfeld (wie eigentlich oft) schon von DIE NEUNTE KONFIGURATION die Leseprobe inhaliert.

    Ganz ehrlich ... hatte mich eher da schon abgeschreckt, weshalb ich da lieber gleich die Finger von gelassen habe.

    Pythor :

    Ja, man könnte sagen, die Geschichte startet zu Beginn durchaus höchst interessant und man bekommt ziemlich tiefe Einblicke auf die Protagonisten der Handlung, bevor der Autor dann eben ab der Hälfte des Buches die Spannungsschraube langsam aber beständig anzieht. Und was das Okkulte betrifft, neigt der Autor hier auch nicht zu groben und damit eher unlogischen Übertreibungen. Ein wenig Sex und Gewalt fehlt dabei auch nicht, was sich allerdings hier sehr homogen in die Gesamthandlung einbettet.

    Das übel liegt eben beim Verlag, wo man bei der Übersetzung und einigen kleinen Wortfehlern lieber beide Augen zudrückt um die Kosten/Preise möglichst gering zu halten. Ich selbst habe mir übrigens hier die Hardcover-Version zugelegt. Das Cover indessen ist irgendwie gewöhnungsbedürftig und hat keinen Bezug zum eigentlichen Inhalt.

    DAS BUCH DER TOTEN von John Tigges (Originaltitel: Book Of The Dead):


    Der eher schrullige Außenseiter Emil LaMotte findet im April 1951 ein recht seltsames, in Leder gebundenes Buch. Doch dieses Buch ist schwerer als normal, denn dessen Seiten sind aus puren Goldplatten gefertigt. Emil hat dabei nicht einmal die leiseste Vorstellung, welche Macht dieses Buch ihm verleihen wird. Doch recht bald wird aus dem seltsamen Kauz ein angesehener und wohlhabender Mann, der nun wesentlich jünger erscheint, als er in Wirklichkeit ist. Denn dieses Buch, welches direkt aus der Hölle stammt, verleiht ihm Macht über Geld und Ruhm, aber auch Macht über Leben und Tod, denn dieses goldene Buch ist das Buch der Toten. Was Emil LaMotte nicht ahnt, ist das der Teufel selbst, welcher dieses Buch geschaffen hatte, eines Tages seine Rechnung präsentieren würde. Und diese Rechnung ist schrecklicher als Emil es sich für die Ewigkeit des Todes hätte vorstellen können. September 1989: Rob LaMotte fristet das Leben eines eher erfolglosen Versicherungsvertreter und in seiner Ehe mit Sherry kriselt es gewaltig. Das einzige was diese Ehe noch aufrecht hält, ist der gemeinsame Sohn Jeremy. Doch dann beschließt Sherry, die eine Affäre mit ihrem Chef hat, Rob samt Jeremy zu verlassen, weil sie ihn für einen hoffnungslosen Versager hält. Fasst gleichsam wird Rob LaMotte jedoch auch von Mitarbeitern eines Anwalt aufgesucht, welcher seit einigen Jahren und bisher erfolglos mögliche Erben für das Vermögen von Emil LaMotte sucht, der vor Jahren plötzlich spurlos verschwand und längst für tot erklärt wurde. Da Rob LaMotte sich als Enkel von Emil LaMotte herausstellt, sieht dieser sich endlich am Ziel all seiner Träume. Doch seine Frau Sherry glaubt ihm zuerst nicht und in der Kleinstadt angekommen trifft Rob nicht nur auf die attraktive Haushälterin Tricia, die bereits ein Verhältnis mit seinem Großvater hatte, sondern auch auf den dortigen Bürgermeister, der ihm das Leben wirklich schwer machen will. Und zu allem ist es dann noch Sherry, die plötzlich mit dem kleinen Jeremy anreist, weil sie es insgeheim auf das Millionenerbe von Rob abgesehen hat. Doch auch Rob ist längst im Bann des Buch der Toten und bald beginnt das sterben derer, die sich Rob in den Weg stellen. Denn Rob ahnt zuerst noch nicht wirklich, dass man vorsichtig sein sollte mit seinen Wünschen, weil sie anderen den baldigen Tod bringen können.


    DAS BUCH DER TOTEN ist ein Okkult-Horrorroman seitens John Tigges, der z.B. auch Romane wie DER GARTEN DES INCUBUS oder DER ANTICHRIST geschrieben hatte. John Tigges selbst wurde 1932 in Dubuque in den USA geboren und verstarb im Jahre 2009. Neben mehreren Horrorromanen, zum Teil auch unter einem Pseudonym schrieb er aber auch historische Bücher. DAS BUCH DER TOTEN führt uns erst einmal bis ca. zur Hälfte des Romans in zwei Zeitebenen, so das wir sowohl etwas in den Werdegang von Emil LaMotte eintauchen, als auch viele Jahrzehnte später einen Einblick in das Leben von Rob LaMotte erhalten. Der eigentliche Horror ist dabei über weite Strecken eher dezent gehalten und nimmt erst in der zweiten Hälfte des Romans langsam Fahrt auf. Trotzdem ist der Beginn der Handlung recht interessant umgesetzt und weiß späterhin die Spannung durchaus merklich zu steigern. Aber auch was die Beschreibungen der weiteren Todesfälle in der zweiten Hälfte des Romans betrifft, geht John Tigges nicht gerade zimperlich in den Beschreibungen zu Werke. Es dauert allerdings etwas, bis die Geschichte so richtig in Fahrt kommt, weil Tigges im Roman selbst eben viel Raum der Vorgeschichte des Großvaters gibt und auch der eigentlichen Hauptfigur des Rob LaMotte zugesteht, damit die jeweiligen Charaktere umfassend aufgebaut werden. Trotzdem ließ sich der Gesamtroman recht flott von der Hand lesen und wusste mich stets bei der Stange zu halten, wobei man dann ab der Hälfte das Buch dann auch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Also habe ich die zweite Hälfte des Buches quasi in einem Rutsch gelesen, weil ich jetzt wirklich wissen wollte, was als weiteres passierte.


    Leider, wie so oft bei Büchern des APEX Verlag, kommt der Lesefluss ab und an durchaus ins stocken. Dies lag jedoch nicht an der Handlung oder gar am Autor. Denn der Fehlerteufel schlug mal wieder zu, trotz das dieses Buch scheinbar auch ein Lektorat hatte. So tauchten wenn auch selten falsche Wörter auf, die dafür sorgten, dass der Satz irgendwie keinen vernünftigen Sinn mehr ergab und auch (hier dürfte der Fehlerteufel wohl in der Übersetzung liegen) sprang man innerhalb der Dialoge ab ca. der Hälfte des Romans auch schon mal recht unlogisch zwischen der förmlichen Anrede als "Sie" plötzlich in das "Du" als persönliche Anrede um und wieder zurück, auch wenn man daher den Finger darauf legen konnte, dass dies keinerlei Sinn ergab. Wer damit aber leben kann, ohne das Buch gleich in die nächste Ecke zu pfeffern, der bekommt hier durchaus einen Okkult-Horrorroman geliefert, der seitens des Autors die jeweiligen Charaktere nicht oberflächlich abarbeitet und durchweg eine gut nachvollziehbare Geschichte erzählt, bei der die Spannung dann eben ab der Mitte merklich immer weiter anzieht. Das Manko, weshalb ich dem Buch an sich nur drei von fünf Punkten vergeben kann, liegt also nicht an der Handlung oder der generellen Schreibweise des Autors, sondern eben nur an den Fehlerquellen seitens des Verlags. Davon mal abgesehen ist der Roman DAS BUCH DER TOTEN von John Tigges allerdings durchaus ein gelungener Okkult-Horrorroman, der durchaus Lust auf mehr von diesem Autor macht.

    Nun ja, ich musste erst HEADER 3 gestern aus dem Postfach befreien.

    Da ich aber auch kürzlich schon die Leseprobe inhaliert hatte, dürfte Edward Lee hier wohl wieder zur Hochform aufsteigen.

    Übrigens habe ich mit der Nr. 91 auch mal eine zweistellige Nummer erwischt und die Illustrationen im Buch sind ja auch herzallerliebst. Ich stehe ja auf solche kleinen Gimmicks.;)

    Netter Weise kam zum Start der Urlaubszeit von der Geschäftsleitung ein Rundschreiben.

    Und das hat es in sich. Wer in ein Corona-Risikogebiet verreist (oder sich plötzlich in einem befindet ... man weiß ja nie was noch kommt), muss gleich danach zwei Wochen in Quarantäne. Der Haken dabei ... die Firma zahlt in der Zeit nichts weil es ja dann eigenes Verschulden ist. Und wer sich wirklich dort den Virus eingefangen hat, der sollte besser gleich vor dem Urlaub schauen, ob er noch genug Kapital in Reserve hat.

    In dem Sinne ... allen einen schönen Urlaub gewünscht (wer denn weiter weg will als auf den Balkon).:rolleyes:

    Eine Neu-VÖ von Bret Eason Ellis AMERICAN PSYCHO - evtl. in der Sammlerausgabe wäre was feines!! Wäre doch perfekt für Festa!

    Jo ... passen würde das schon.

    Allerdings sehe ich das etwas so wie PiercedEye es oben schreibt.

    Ich persönlich kenne den Roman ja bereits seit Jahren und würde da wohl gleich versuchen bei einer Sammlerausgabe (da Abo) einen neuen Abnehmer zu finden, denn Ellis langweilte mich schon damals extrem mit seinen Ausführungen hinsichtlich Mode und Luxusartikel. Dabei kann der Autor eigentlich schreiben, verliert sich aber zu oft in seiner Kapitalismuskritik.

    Kollege Thomas Rippert hat sich voller Begeisterung im Zauberspiegel-Online über den Roman WO DAS BÖSE LAUERT von Ania Ahlborn hergemacht und vergleicht sie gleich mit dem King ... dem Stephen King!

    Schon der Titel der kleinen Rezension sagt da eigentlich alles wenn da steht: "Ania Ahlborn ist Stephen King!"

    Wer dem Link hier unten etwas mehr als nur nett zuzwinkert, kommt gleich in den Genuss seiner Laudatio.:love:

    https://www.zauberspiegel-onli…-king-wo-das-boese-lauert

    Seit Samstag in Zauberspiegel-Online kann man meine Rezension zum Film DAGON lesen, dessen Grundlage ja H.P. Lovecrafts "Schatten über Innsmouth" ist.

    Wer also mal reinschauen will sollte zumindest den Link hier unten nicht ernsthaft erschrecken.8o


    https://www.zauberspiegel-onli…uestere-atmosphaere-dagon


    Zwar sind im Film die CGI-Effekte noch nicht auf dem bestmöglichen Stand, aber da kann man locker drüber wegsehen, denn der Film transportiert sofort eine richtig finstere Atmosphäre, nach der man sich alle Finger leckt.

    Gerade eben mal den Samstag erst eingetroffenen Film "3 Engel für Charlie" reingezogen und muss sagen, dieses mal ist die Story erste Sahne. Jede Menge witziger Sprüche, jede Menge Action und eine interessante wie rasante Story. Besonders was den Witz anging war ich recht positiv überrascht, denn in den zwei damaligen Kinoversionen mit Cameron Diaz, Drew Barrymore und Lucy Liu war einfach zu viel an überzogener Comedy eingerührt worden, so das die Filme über weite Strecken eher extrem albern wirkten. Und besonders Cameron Diaz ist in Sachen Action und passendem Witz innerhalb einer Filmhandlung nicht gerade eine talentierte Leuchte. Aber diese 2019er Version konnte mich endlich mal in allen Punkten richtig packen.

    efbomber,

    da der Mundschutz eh in erster Linie dafür da ist, z.B. Kollegen in deiner unmittelbaren Nähe zu schützen (und umgekehrt), kannst du auch locker auf die Maske verzichten, wenn außer dir niemand in der Nähe ist. Der Virus fliegt schließlich auch nicht in einer Warteschleife umher, bis das ein potentielles Opfer vorbei kommt. Da ist es dann eventuell gefährlicher, mit dem Virus über eine Türklinke usw. in Kontakt zu kommen. Daher sollte man die Hände gründlich waschen, bevor man sich selbst danach an Mund oder Nase greift, oder sich eventuell die Augen reibt.


    PLUTO,

    ein Hallo auch von mir. Schön das du dich hier wieder meldest.

    Kann es voll verstehen, wenn man so an seinem vierbeinigen Familienmitglied hängt. Schließlich wachsen auch sie einem ganz schnell ans Herz.

    Mir hatten da die zwei Katzen auch lange gefehlt, als meine Ex-Frau sie damals mitgenommen hatte. Oder anders gesagt, sie fehlten mir mehr als meine Ex. Denn bei der war ich froh, als sie weg war.

    DIE ROMANZE VON DUNWICH Lovecraft/Lee habe ich auch gleich mal bestellt.

    Bei Donald Wandrei bin ich mir allerdings noch nicht so ganz schlüssig. Hoffe da eventuell mal auf eine baldige Leseprobe um mal reinlesen zu können.

    Also die Ausgabe von POCKET STAR ist 2005 erschienen und hat die ISBN 13: 9781416507697


    Falls dir das noch etwas hilft, Frank.

    Über den polnischen Vesper Verlag habe ich bis auf das Cover allerdings nichts gefunden.;(

    Genau da liegt mein Problem. Ich habe bisher leider nicht die zuständige Agentur oder den US-Verlag gefunden, die die Rechte heute noch vertritt. Wenn mir jemanden helfen kann, wäre das natürlich toll. ;)

    Also da hätte ich z.B. einen Verlag mit Namen VESPER aus Polen (laut Angabe bei AMAZON), der AMITYVILLE HORROR eben dort seit 2019 vertreibt. Vielleicht könnten die auch helfen.


    Die US-Ausgabe die ich kenne läuft unter dem US-Verlag POCKET STAR:

    Hier mal ein paar Daten die ich gefunden habe hinsichtlich dem Buch AMITYVILLE HORROR ...

    Pocket Books, a Division of Simon & Schuster Inc.

    1230 Avenue of the Americans

    New York, NY 10020

    ... falls das etwas hilft.


    Hier mal aus der Wikipedia auch etwas zu Simon & Schuster (Dachgesellschaft und Verlagsgruppe ähnlich wie hier z.B. Random House):


    Simon & Schuster Inc. ist eine in New York ansässige amerikanische Dachgesellschaft und Verlagsgruppe für Buchverlage und Imprints. Sie gehört seit 2006 zum Konzern CBS Corporation , jetzt nach einer Fusion Viacom CBS. Simon & Schuster ist zudem der Name eines der Imprints der Verlagsgruppe.


    Vielleicht hilft das etwas weiter ;)

    Images

    • Simon&Schuster.jpg

    Kein Buch, aber ich fühle mich grad alt...also älter als eigentlich ^^

    Aus dem Briefkasten befreit und ausgepackt: ROCK CLASSICS Sonderheft Nr. 26, welches ganz und gar Slipknot gewidmet ist.

    Rock CLASSICS...so weit ist es also schon ;(

    Ach ... das Wort "Classic" wird doch überbewertet.

    Denn wirklich alt ist man erst, wenn man anfängt, unter den Füßen zu schimmeln.:D

    Einen wunderschönen Sonntag gewünscht.

    Ob es aber auch einer wird, kann ich hier gerade nicht so wirklich versprechen. Aber zumindest der gute Wille zählt ja schon mal.;)