Soulys Lesetagebuch
Charlotte Bronte - Jane Eyre
Die Erzählung ist hier und da etwas zäh, aber bleibt mMn interessant und prosaisch. Auch wenn es in der Ich-Perspektive geschrieben ist, wechselt manchmal wortwörtlich der Stil und der Leser wird direkt angesprochen ("Reader!" in meiner englischen Ausgabe), um irgendwas zu erklären. Anfangs leicht dogmatisch wird es später mit dem Missionar St. John sehr anstrengend und ideologisch. Wirklich gut fand ich einzig den Charakter von Jane Eyre. Edward Rochester war ein wenig zu sehr eindimensional, dafür war im letzten Drittel St. John zumindest etwas anspruchsvoller in der Ausgestaltung. Mir haben die prosaischen Elemente sehr gefallen, teilweise durch Janes Hobby, das Zeichnen, teilweise durch die intensiven, aber dunklen Beschreibungen der Landschaft.
Persönlich fand ich das Buch sehr gut und schön.
E. M. Hull - The Sheik
Um eins vorwegzunehmen: Ich hasse dieses Buch. Es mag zwar vor 100 Jahren millionenfach verkauft worden sein, aber für mich funktioniert es einfach nicht. Die Erzählung erfüllt nur ein Wunschdenken und entspricht absolut keiner wahren Tatsache über die islamisch/muslimische Kultur. Außerdem sind Vergewaltigungsfantasien mit Stockholm-Syndrom jetzt nicht das, was ich gern lese. Die Prosa mag zwar okay sein, aber insgesamt sind die Charaktere eher ein Fantasiekonstrukt mit orientalischem Anstrich, und man merkt einfach, dass die Autorin absolut keine Ahnung hat, worüber sie schreibt.
Kim Hye-jin - Die Tochter
Es ist ein bittereres Buch;…
Die Erzählung ist hier und da etwas zäh, aber bleibt mMn interessant und prosaisch. Auch wenn es in der Ich-Perspektive geschrieben ist, wechselt manchmal wortwörtlich der Stil und der Leser wird direkt angesprochen ("Reader!" in meiner englischen Ausgabe), um irgendwas zu erklären. Anfangs leicht dogmatisch wird es später mit dem Missionar St. John sehr anstrengend und ideologisch. Wirklich gut fand ich einzig den Charakter von Jane Eyre. Edward Rochester war ein wenig zu sehr eindimensional, dafür war im letzten Drittel St. John zumindest etwas anspruchsvoller in der Ausgestaltung. Mir haben die prosaischen Elemente sehr gefallen, teilweise durch Janes Hobby, das Zeichnen, teilweise durch die intensiven, aber dunklen Beschreibungen der Landschaft.
Persönlich fand ich das Buch sehr gut und schön.
E. M. Hull - The Sheik
Um eins vorwegzunehmen: Ich hasse dieses Buch. Es mag zwar vor 100 Jahren millionenfach verkauft worden sein, aber für mich funktioniert es einfach nicht. Die Erzählung erfüllt nur ein Wunschdenken und entspricht absolut keiner wahren Tatsache über die islamisch/muslimische Kultur. Außerdem sind Vergewaltigungsfantasien mit Stockholm-Syndrom jetzt nicht das, was ich gern lese. Die Prosa mag zwar okay sein, aber insgesamt sind die Charaktere eher ein Fantasiekonstrukt mit orientalischem Anstrich, und man merkt einfach, dass die Autorin absolut keine Ahnung hat, worüber sie schreibt.
Kim Hye-jin - Die Tochter
Es ist ein bittereres Buch;…
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